Enzyme und Antikörper in Trockenmilchpulver?

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1 Antwort

Die Temperaturbelastung bei normalem sprühgetrocknetem Pulver ist in etwa mit der klassischen Pasteurisierungstemperatur vergleichbar.

Die Milch wird zwar in ca. 200°C heißer Luft zerstäubt, erfährt aber nur eine tatsächliche Wirktemperatur von etwa 70°C.

Hierfür verantwortlich ist das Leidenfrost'sche Phänomen, welches sich u.a. durch  die Bildung einer Dampfhülle um jeden einzelnen Milchtropfen auszeichnet. Dadurch kann die heiße Luft nicht im vollen Umfang wirken.

Altertümliche Walzentrocknung ist mit mutwilliger Zerstörung von Milch gleichzusetzen und wird -wenn überhaupt- für Futterpulver eingesetzt. Die thermische Belastung ist einfach der Wahnsinn.

Speziell z.B. bei hypoallergenen Pulvern oder "Früchchenpulvern" werden andere Verfahren der Trocknung angewandt.

Die vorher (teilweise mehrfach) bactofugierte und eventuell tiefenfiltrierte Milch wird unter Vakuum bei sehr niedrigen Temperaturen (~20-40°C) eingedampft und später lyophilisiert (gefriertrocknet, sublimationsgetrocknet).


Kommt also immer auf den Zweck des Pulvers an, welches Verfahren benutzt wird.


Um welche Enzyme und Antikörper geht es dir?

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Kommentar von AppleTea
30.04.2016, 13:57

Okay danke :)

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Kommentar von AppleTea
30.04.2016, 13:59

und weißt du auch, wie sich das Eindampfen und Gefriertrocknen auf die Enzyme und Antikörper auswirken? sind die dann zerstört?

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Kommentar von AppleTea
30.04.2016, 14:05

Makrophagen, Lymphozyten, diverse Moleküle.. aber macht sinn. Wenn es unter der Körpertemp. liegt, sollte ja nichts damit passieren

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