Entzugserscheinung oder Ernsthaft krank?

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4 Antworten

Hey,

Hört sich an wie typische cannabisbedingte Entzugserscheinungen. Diese Hölle habe ich auch mal durchgemacht (Bei mir waren es aber "nur" 5g in der Woche). Ich war damals in der Schule, ein paar Tage nachdem ich beschloss auzuhören. Auf einmal bekam nicht mehr richtig Luft und dachte ich würde jede Sekunde ersticken. Hinzu kamen Kopfweh, Sehstörungen, Stimmungsschwankungen usw usw.... Ich habe damals viele hypochondrische Ängste durchlebt in meiner Entzugsphase. Ich nannte das immer eine Störung des "Angstgleichgewichts". Schließlich sind ja irgendwo immer gewisse Urängste im Menschen vorhanden bei extremen Formen der Lebensausübung, kann es sein, dass bestimmte Ängste extrem zum Vorschein kommen ( war zumindest meine Erklärung damals, kann auch völliger Schwachsinn sein ^^). Natürlich ist es immer nicht ganz auszuschließen, dass man krank ist, aber wenn man mit exzessivem Cannabiskonsum aufhört, ist es sehr sehr sehr wahrscheinlich, dass es sich dabei um eben Entzugserscheinungen handelt, gerade wenn man sich schon durchchecken hat lassen ! Bei mir hat sich außerdem ein Gefühl der Depressivität breit gemacht. Um sicher zu gehen, könntest du wieder mal ein wenig rauchen (nicht viel) und wenn es dir dann wieder gut geht, weißt du was Sache ist (kalter Entzug ist nach solchen Mengen schon hart) ;)

Ich habe in meiner Entzugsszeit damals gemerkt, dass alles psychisch induziert ist, also meine ganze Symptomatik. So konnte ich z.B. meine Kopfschmerzen mit positiven Affirmationen wie "Du hast jetzt keine Kopfschmerzen, du bildest sie dir nur ein" des öfteren verschwinden lassen. Ich würde eventuell wieder anfangen, aber meine Dosis langsam runter dosieren, sodass der Entzug ertragbar ist (allerdings kann man auch auf einen Schlag aufhören, ist nur ziemlich harter Tobak) Zuerst auf einen Joint pro Tag oder so, dann immer weniger. Da gehört viel Disziplin dazu, aber es ist alles machbar, glaub mir ! :) Exzessiver Konsum ist einfach nicht empfehlenswert, aber in Maßen ist fast alles vertretbar wie ich finde :P Bei mir haben die ganzen vermeintlich körperlichen Probleme (inklusive depressiver Episode) etwas ein halbes Jahr angehalten. Du wirst sehen: nach so einem Entzug sieht man die Welt um einiges klarer und erkennt erst dann seine ganzen Probleme, weil man sie davor alle nur verdrängt bzw. sie nicht als Probleme wahrgenommen hat. Aber gut, jeder Mensch ist unterschiedlich. Vielleicht hört bei dir das ganze auch schon viel früher auf ;)

liebe Grüße und gute Besserung

Moe

PS: Es ist immer gut "reinen Tisch" zu machen. Das heißt: den freunden erzählen, dass man jetzt erstmal eine lange Pause einlegen wird (nicht dass sie einem immer etwas anbieten usw.) und auch mit der Familie die Wahrheit ansprechen (sofern möglich). Reden tut in solch schweren Zeiten gut.

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Kommentar von TheDarkLight
05.09.2014, 19:21

Außerdem bist du gerade in einer sehr wichtigen Phase deines Lebens, da gehören solche schlechten Erfahrungen dazu (die sich im nachhinein als lehrreich und positiv herausstellen werden !)

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Kommentar von ScooterFreak96
05.09.2014, 19:46

Haben die Luftprobleme bei dir auch ein halbes Jahr angehalten oder gingen die schon früher weg? Ach ja: Meine Kifferphase ging jz "nur" 2 Monate... Davor hab ich gelegentlich mal einen geraucht... So ein mal im Monat...

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Dauerhafter Cannabisgebrauch über viele Monate hinweg mit mehrfach täglichen Konsumeinheiten veursacht sogenannte "Entzugserscheinungen" lediglich von der vergleichbaren Schwere eines Liebeskummer: Etwas Nervosität und Gerzeiztheit, ein paar Ein- und Durchschlafschwierigkeiten und etwas präsentere (realere) Träume.

Du hast nach Deinen mickerigen 2 Monaten Konsumerfahrung jedenfalls keinen klassischen Entzug, aber eine hohe Einbildungskraft, die mit mangelnder Information (über Cannabis) einhergeht.

Vermutlich hast Du Dir nur eine kleine Infektion zugezogen. Da muss man keine Angst um sein Leben kriegen.

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Hast du im Krankenhaus erwähnt, daß du kiffst?

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Kommentar von ScooterFreak96
05.09.2014, 19:08

Nein hab ich nicht... Ich kiff ja auch nicht mehr..

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such dir mal einen guten Psychiater und finde heraus, warum du so schlecht mit dir umgehst.

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Kommentar von ScooterFreak96
05.09.2014, 19:07

Warum sollte ich schlecht mit mir umgehen? Ich finds gut damit auf zu hören!

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