Entzug von Tilidin nach 2 Jahren?

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7 Antworten

Bei einer so hohen Dosierung und Einnahmezeit solltest du dich in geeignete Hände begeben und einen stationären Entzug (1-2 Wochen) machen. Dein Hausarzt oder Psychiater kann dich beraten.

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1) Stationärer Entzug

2) Runterdosieren, ausschleichen.

Etwas anderes bleibt dir nicht möglich. Versuche erstmal von den Diazepam runterzukommen. Das Tilidin schränkt einen i.d.R. nicht so stark ein wie die Diazepma und kann theoretisch auch eine längere Zeit beibehalten werden.

Gruß Chillersun

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Gehe zu deinem Hausarzt und erzähl ihm alles.
Er wird mit dir alle Möglichkeiten durchgehen und dann entscheidest du, was du machen möchtest bzw. ob du Hilfe annehmen möchtest.
Liebe Grüße und dir alles Gute. ☺

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Tilidin ist ein Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide, welches bei längerem Konsum stark abhängig machen kann. Diazepam ist ein Medikament aus der Gruppe der Benzodiazepine welches auch sehr stark abhängig machen kann.

Das dein Entzug schwierig ist versteht sich von selbst. Meist findet ein Entzug in einer psychiatrischen Klinik statt. Mittels Begleitmedikation (z.B. Seroquel/Subutex) wird versucht die Entgiftung so erträglich wie möglich zu machen.

In der Klinik habe ich divere Menschen getroffen die sagten, dass sie ohne Klinik den Entzug wohl nie geschaft hätten.

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Hat Tilidin neben der Schmerzlindernden Wirkung, auch noch andere Effekte?

Bedämpft es? Ich habe gelesen das es auf Grund von Missbrauch, wie bei dir, mit einem Opiodantagonst kombiniert wird. Ich frage, weil meine Oma es gegen ihre Schmerzen verschrieben bekommen hat. Ich habe ihr davon abgeraten es einzunehmen, und sie anstatt dessen Cannabis nehmen soll. Allerdings ist das schwer für sie, da ihre Ärzte das nicht mitmachen wollen...obwohl Tilidin körperlich abhängig macht...

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Kommentar von SecretsDust
19.07.2016, 23:00

Neben der Schmerzlinderenden Wirkung macht es einen auch sehr Euphorisch natürlich ist es ein Medikament was man nicht unterschätzen sollte man wird sehr schnell davon abhängig wie ich.

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Du schluckst täglich Benzos und Opioide in diesen Mengen und sagst es sei ein "kleines" Problem?

Alleine schaffst du das nicht, soviel ist sicher.

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du musst dir aufjedenfall professionelle Hilfe suchen! 

Das ist keine Gesunde Mischung und vorallem sind die Benzos mindestens genauso schlimm. Informiere dich bitte ausreichend und such dir einen richtigen Ansprechpartner.

Viel Erfolg 

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