Entziehung der Fahrerlaubnis , so leicht ist es dann doch nicht oder?

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6 Antworten

Du musst unterscheiden zwischen den geringen Mengen, von denen du schreibst, und den großen Mengen, die der Angeklagte mit sich führte. Eine solche Menge lässt in der Tat darauf schließen, dass er das Zeug nicht für sich braucht, sondern verkauft.

Aber lass dich mal mit lumpigen 10g erwischen und erzähl der Polizei, dass du damit nur handelst.

Ich gehe mal davon aus, dass in beiden Fällen eine Untersuchung angeordnet wird, um die Fahrtüchtigkeit zu prüfen.

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Du verkennst da eine Kleinigkeit: Nicht nur ein Gericht kann dir die Fahrerlaubnis entziehen, sondern auch die zuständige Behörde. Dort reicht allein die Mutmaßung, du wärst nicht in der Lage ein Fahrzeug zu führen aus. Es liegt dann an dir, diese Mutmaßung durch ein entsprechendes Gutachten (MPU) zu entkräften.

Wobei der Führerschein in diesem Fall dein kleinstes Problem sein sollte.

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Kommentar von Brabusbenz1994
21.12.2015, 17:55

um jemanden zur mpu zu verdonnern wird erst ein Ärztliches gutachten angefordert , das regelt den verdachtsfall  der untauglichkeit . jemand der ein negatives gutachten bekommt wird zur mpu verdonnert 

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... also werde ich verurteilt und bekomme eine strafe aber in jedemfall bleibt meine fahrerlaubnis bei mir ?? ist das so richtig

Das ist erstmal so richtig wenn das Gericht in diesem Fall keine Entziehung der Fahrerlaubnis / Sperre bis Neuerteilung verhängt.

Die Fahrerlaubnisbehörde kann aber fernab vom Urteil des Gerichtes eine MPU anordnen welche Du in der angegebenen Frist vorlegen musst, fällt diese MPU negativ aus oder Du versäumst es die MPU zu machen, dann wird dir die Fahrerlaubnis entzogen.

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Kommentar von Brabusbenz1994
21.12.2015, 17:52

aber die mpu kann nur angeordnet werden wenn eine ungeignetheit zwecks konsum vorliegt , die wird durch ein ärztliches gutachten  überprüft und das sollte kein problem sein .. kein mensch fährt nach holland um 10 g zu kaufen  jeder mensch weis das 10 g nichts sind womit man gros handeln kann

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Tatsache, wenn das so stimmt wie du das in deiner Frage hast, dann kannst du dafür keinen Entzug der FE kriegen, jedoch ist der Verlust der FE nur das kleinste übel, wenn du für ein solches Vergehen ein ernstes Verfahren am Hals hast.

Gerade weil dir kein Konsum nachgewiesen werden kann, wird man davon ausgehen, dass du es zum Handeln verwenden möchtest -> Eben kein Kavalliersdelikt wie etwa das simple Besitzen zum konsumieren.

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Kommentar von Brabusbenz1994
21.12.2015, 17:49

ja da hast du recht , aber es waren nur 10 g mit 1 g reinem thc wirkstoff  ( einen kleine Menge) und die sache ist halt es gehörte meinem beifahrer der konsument war aber sie glauben ihm nicht und denken es  wäre die hälfte davon meins 

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Wenn Du kein Konsument bist und das nachgewiesen wurde, dann bist Du Dealer denn die 10 g wolltest Du ja nicht aufbewahren. Der Führerscheinentzug soll weitere mögliche Straftaten vermeiden die durch Fahrten nach Holland und den Erwerb mit anschließendem Verkauf von BTM zu Folge hat.

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Kommentar von Brabusbenz1994
21.12.2015, 17:51

 in dem artikel steht aber wie  beschrieben  , es spielt keine rolle ob eigenbedarf oder handel da man dadurch nicht fahruntauglich ist . wird die  fe nicht entzogen 

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Ich denke die Fahrerlaubnisbehörde wird zumindest ein Ärztliches Gutachten einfordern um zu überprüfen ob Du nicht doch konsumierst da durch den Fund bei Dir im Auto ein zumindest ein Anfangsverdacht vorliegt. 

Es liegt dann an Dir dies auszuräumen. 

Im übrigen stellt sich die Frage ob es nicht sinnvoller ist auf "Eigenbedarf" zu plädieren anstatt eine Verurteilung wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zu riskieren.

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