Entstehung von Leben - Belebte Materie aus toter Materie?

4 Antworten

Lebewesen sind organisierte Einheiten, die unter anderem zu Energie und Stoffwechsel und Interaktion mit ihrer Umwelt, Organisiertheit und Selbstregulation, Fortpflanzung, Reizbarkeit, Wachstum und Evolution fähig sind. Die Definition ist somit klar.

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nicht so klar wie Klosbrühe

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leben ist,wenn es Stoffwechsel betreibt und sich vermehrt.allerdings sind die gene der primitivsten zellen die man kennt so komplex,dass die Wahrscheinlichkeit dass die zufällig so entstanden sind genauso gross ist,wie wenn man einen Schimpansen an eine Schreibmaschine setzten würde und der absolut fehlerfrei zufällig das komplette Buch "Faust" von Goethe schreiben würde

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... gib dem Schimpansen doch wenigstens mal die Chance klein anzufangen. Mit ein bisschen Zeit wird er sich schon verbessern. Immer wenn er einen Fehler macht, wirfst du das Dokument weg und lässt ihn weitermachen bis ihr Stück für Stück am Ziel raus kommt - zur Not Buchstabe für Buchstabe. Klingt das immer doch so unwahrscheinlich?

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@Wunnewuwu

nunja,angeblich hat es um 200 Millionen jahre gedauert bis was dabei rauskam,das dauerte dann 3 Milliarden jahre,da gabs nur Einzeller und dann plötzlich geschah ein wunder

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Mag sein... An Zeit sollte es nicht mangeln

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@Wunnewuwu

ich meine 3 Milliarden jahre lang gabs nur Einzeller und plötzlich..schlossen sie sich zu Vielzellern zusammen,das war vor 560 Millionen jahren,zufall?

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@Seraphim777

Du immer mit deinem Zufall. Keiner behauptet, dass solche Vorgänge zufällig passierten. Das ist ein Strohmannargument in Reinform.

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@Wunnewuwu

Das ist auch das einzige, was den Evolutionisten zur Evolution einfällt. Gib einer Sache nur genug Zeit, dann wird daraus schon das, was wir uns wünschen.

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Nee nee, denen fällt noch mehr ein ;-)

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Das Wahrscheinlichkeitsargument (oder besser der Hinweis auf die Unwahrscheinlichkeit der Ereignisse) ist nicht stichhaltig. Aus der Perspektive der Gegenwart scheint es tatsächlich nahezu ausgeschlossen, dass sich die Evolution so entwickeln konnte, wie sie es getan hat. ABER: das ist ein rückwärts gerichteter Blick! Damit fragst du im Grunde: Wie wahrscheinlich ist es (aus heutiger Sicht), dass sich solch ein Verlauf (noch einmal) abspielen könnte. Diese Wahrscheinlichkeit geht gegen Null. Doch stell dir vor, dass sich vier Leute treffen, die ein Skat-Kartenspiel unter sich verteilen. Jeder erhält acht Karten. Die einzige Aufgabe ist, dass sich jeder die Karten aufschreibt, die er erhielt. Dann wird neu gemischt, wieder verteilt und aufgeschrieben. Das machen die vier - sagen wir - eine Woche lang. Am Ende hast du vier Listen mit irrwitzig vielen zufälligen Kartenverteilungen. Und nun - nachdem die Listen existieren! - stellst du die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass diese Listen genau so wie sie sind, noch einmal zustandekommen würden, wenn man das Spiel von vorne begönne. Die Wahrscheinlichkeit dafür geht genau so gegen Null. Und doch wurden die Listen (einmalig) ermittelt und sind nun vorhanden. Was zählt da schon der Nachweis, dass die Wahrscheinlichkeit für das Zustandekommen dieser Listen im Nachhinein betrachtet gegen Null geht? - Genau! Es zählt rein gar nichts! Und was heißt in diesem Zusammenhang das Einbringen des Zufalls? Auch nichts! Es wäre in dem Kartenbeispiel jede Verteilung rein zufällig erfolgt (ohne Plan eines intelligenten Designers) und doch hätte sich am Ende eine Liste ergeben. Unwahrscheinlich und zufällig und doch real...
Ein Rückbezug auf die Evolutionsvorgänge ergibt - im Gegensatz zum Kartenspiel - noch die Erhöhung der Richtigkeit, weil sich die "Verteilungen" im realen Leben bewähren müssen. Das heißt, sie sind viel weniger "zufällig", sondern bleiben nur "im Spiel", wenn sie an Lebensbedingungen optimal angepasst sind. Was ist so schwer daran zu akzeptieren, das die Evolution eine plausible Tatsache ist, die ganz ohne Gott oder sein Eingreifen auskommt?
Und nur weil man experimentell bisher nicht nachweisen konnte, dass aus leblosen, sich reproduzierenden makromolekularen Systemen (Abiogenese) ein zelluläres Gebilde wird, das sich gezielt reproduziert (Biogenese), heißt das doch nicht, dass dies dereinst (auch) nicht geschehen sein konnte.

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@DedeM

Du musst dabei eines Bedenken,damit sich etwas eine Lebende Zelle nennen kann,gehören unheimlich viele Dinge zuammen,eine Zellmembran und innendrin ein sehr langes Molekül,das aus welchen Gründen auch immer sich selbst dupliziert,ohne dieses ständige FEHLERFREIE duplizieren wäre es kein Leben!

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@Seraphim777

Und?! Warum sollte sich nicht Cluster aus chemischen (nicht lebenden) Molekülen gebildet haben, die sich durch chemische Prozesse duplizieren konnten?! Und warum sollten sich diese Cluster nicht irgendwann mit einer Doppellipidschicht umgeben haben, damit sie ihre Duplikationen "ungestörter" betreiben konnten?! War das System so perfekt aufeinander abgestimmt wie ein heute existierender Prokaryot? Ich glaube nicht. Aber musste er das anfangs sein? Auch das glaube ich nicht. Im Laufe der Zeit könnte aber die Effizienz der "geschützten Duplikation" gesteigert worden sein. Und warum sollte dann nicht irgendwann ein Gebilde daraus geworden sein, das in seiner Hülle nicht nur sein Makromolekül duplizieren konnte, sondern auch andere Systeme in die Hülle aufnahm, die dafür sorgten, dass die Hilfsstrukturen der Cluster herstellen konnten?! Weit hergeholte Annahmen? Mag sein. Aber ist die Annahme, dass irgendein Gott das alles schuf, nicht mindestens genau so weit hergeholt? Ich stelle nur fest, dass der Mensch schon immer alles mit Gott erklärte, was er nicht verstand. Donner? Von Gott! Blitze? Von Gott! Sintflut? Gott! Sonne? Gott! Mond? Gott! Planetenbewegungen? Alles Gott! Liebe? Gott! Gefühle? Gott!... Aber je mehr der Mensch seinen Verstand dazu gebrauchte, zu forschen und naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, desto weniger blieb für Gott. Heute glaubt wohl keiner mehr, dass Blitze, der darauf folgende Donner, Tsunamis oder andere Springfluten von Göttern (resp. einem Gott) stammen, sondern dass diese Phänomene eine naturwissenschaftliche Ursache haben. Selbst Gefühle wie Liebe können durch neurochemische Substanzen und die Ausschüttung von Hormonen erklärt werden. Warum sollte das also nicht auch für den Ursprung des Lebens gelten? Ich wiederhole es gerne: Nur weil es dem Menschen in den letzten vielleicht 100 vergangenen Jahren nicht gelungen ist, die Entstehung von Leben in der Retorte hinzubekommen, heißt das doch nicht, dass dies ohne Gott nicht möglich wäre. Die Natur hat sich dafür auch mehr Zeit genommen, nämlich etliche Millionen von Jahren!

Ich will dir (oder irgendjemand anderem hier) den Glauben an Gott nicht nehmen. Wie könnte ich auch? Aber aus der Geschichte der Naturwissenschaften lese ich heraus, dass seeeehr viele Dinge, von denen man früher felsenfest "wusste", dass dahinter nur (ein) Gott stecken konnte, später eine andere Erklärung fanden. Eine, die eben ohne Gott auskommt. Warum nicht auch in dieser Frage?

LG von der Waterkant

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"Wunder" gibt es nur bei unserem ewigen Gott (1.Mose 1,1; Mt.1,21).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) fabriziert zwar auch "Wunder" (Ps.53,1-2; Offb.13,13; 17,1-6), wird aber "in Bälde" ins ewige Feuer geworfen (Offb.20,10).

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"Wunder gibt es immer wieder" (Katja Ebstein)

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