Entstehung der Erde Unterricht?

5 Antworten

Hallo Tobias Landi, 

Sei vorsichtig mit dem Einstieg, den Du Dir da vorgenommen hast. Die Entstehung der Erde gehört nicht zur Biologie, sondern zur Astrophysik. Was denkst Du, wie oft man den hanebüchenen Satz zu hören kriegt "Ich glaube lieber an Gott als an die Evolution, weil wie soll denn aus Nichts was entstehen"? Kreationisten vermengen teils bewusst ET mit Kosmologie. Ich muss sagen, dass ich diesen Einstieg in das Thema deswegen als etwas problematisch empfinde. Zumindest solltest Du dabei sehr genau darauf herumreiten, wo bei der ganzen Sache überhaupt die Aussagen der ET losgehen... sonst könnte der Schuss nach hinten losgehen. Außerdem kostet es Zeit. So lange sind 45 Minuten nicht. 

Einen besseren Einstieg fände ich, die Kinder mit ein paar Fragen zu konfrontieren, die uns zeigen, dass wir halt auch zum Tierreich gehören. 

Ein Einstieg wäre z. B. über die bemerkenswerte Ähnlichkeit der Gliedmaßen aller möglichen Tiere. Wirf die Frage auf, warum wir mit so vielen Tieren den prinzipiellen Aufbau der Gliedmaßen teilen. 

Oder: Haben die Schüler schon Vorkenntnisse über den Aufbau von Zellen und die DNA? Dann könnte man es über die Genetik machen. Mit den Schimpansen Teilen wir uns rund 98,5% der Gene. Wie viele mit der Maus? Und wie viele mit einer Fliege? Wie viele mit einem Baum? Und woran liegt das - wie kann man das erklären?

Oder Du lässt die Schüler Dinge nennen, was sie glauben, dass es den Menschen vom Tier unterscheidet. Werkzeugdenken? Fehlanzeige, Schimpansen fertigen auch Werkzeuge. Sprache? Fehlanzeige! Soziales Miteinander? Fehlanzeige! Kriege? Fehlanzeige!... Du könntest die Schüler konfrontieren mit dem "Great Ape Project", das beantragt, den großen Menschenaffen Grundrechte ähnlich den Menschenrechten einzuräumen. http://www.nationalgeographic.de/reportagen/grundrechte-fuer-menschenaffen )

Grüße 

So wie es die meisten Museen in Deutschland halten, wäre doch die Anordnung: Hadaikum, Archaikum, Proterozoikum, Phanerozoikum und Holozän.

Der Einstieg mit der Evolution beginnt meist direkt im Archaikum. Ob man nun jetzt noch erklären muss, was Moleküle sind, ist eine andere Frage. Das Hadaikum würde man höchstens erwähnen und dann in die Evolution einsteigen. Andernfalls könnte man die Schüler auch direkt ins Planetarium schicken. 

Ist jetzt nur meine Meinung. 

Servus,

interessantes Projekt, würde ich auch gern machen.

Da Du Biologie studierst, sind Dir die essentiellen Grundlagen der Evolution(-stheorie) sicher bekannt, oder nicht?

Ein guter Einstieg wäre in der Tat Fragen an die Klasse, auch um zu hören, was genau die Schüler bereits wissen oder kennen. Ich denke , es ist besonders wichtig, zu erfassen, welches Vorwissen vorhanden ist.
Ich würde darauf 5 Minuten verwenden und ein paar "provokante" Fragen nutzen wie z.B: Stammen wir vom Affen ab? oder: Welche Tierarten beeindrucken Euch besonders? .......Haben sich diese Tierarten wirklich "entwickelt"?

Danach würde ich - mit Flipchart oder Tafeln - die wichtigsten Grundlagenerkenntnisse der Evolutionstheorie optisch darstellen und mündlich erläutern.

Vielleicht wäre dann eine Nennung der wichtigsten wissenschaftlichen Quellen für die Evolution zu nennen, um zu zeigen, warum angenommen werden kann, das die Evolutionstheorie richtig bzw. wissenschaftlich fundiert ist.

Final würde ich dann auch wesentliche Kritikpunkte an der Evolutionstheorie nennen und davon zwei EINFACH erläutern.

So könnte ein ausgewogener Lehrbeitrag erfolgen, der INteresse fördert, sich mehr damit zu befassen.

cheerio

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