Entsteht beim zusammenstoss von 2 Photonen ein Mini-Scharzes Loch?

3 Antworten

Wenn man davon ausgeht, dass Teilchen tatsächlich punktförmig sind (was quantenmechanisch nicht der Fall ist), dann hättest du Recht.

Würden sich zwei Teilchen zu nahe kommen, dann wäre die Schwerkraft zu stark, als dass sie durch irgendeine Kraft der Welt getrennt werden könnten. Dieses Phänomen kennen wir tatsächlich als schwarze Löcher. Insofern wäre die Antwort "ja".

Sie ist eben deswegen nicht "ja", weil etwas wie punktförmige Teilchen nicht existiert. Teilchen werden in der Quantenmechanik als räumlich ausgedehnte Wellenfunktionen beschrieben, was uns zunächst mal im allgemeinen Fall rettet.

Trotzdem ist es theoretisch denkbar, dass diese Wellenfunktionen lokalisiert genug auftreten, dass ein schwarzes Loch entsteht, diskutiert wurde dies in den vergangenen Jahren bezüglich Experimenten am LHC. Das Problem an der Sache ist, dass eine etablierte Theorie zur Quantengravitation fehlt und niemand genau weiß, was in diesem Fall passiert, darum war die Sache auch so kontrovers.

Das beste Argument, warum keine Gefahr vom LHC droht ist wohl die, dass ständig kosmische Strahlung mit höheren Energien auf die Atmosphäre trifft und wir bisher nicht von einem schwarzen Loch verschlungen wurden.

Da passiert garnichts, denn 2 Photonen können sich am gleichen Platz aufhalten - wie man das messen will ist eine ganz andere Frage...

Aber - bei der "Beobachtung" von Elementarteilchen kann etwas geschehen.

Man kann Protonen oder Elektronen kollidieren lassen, aber das ist nur eine indirekte Beobachtung, die die Wirkungen der Kollision detektiert.

Mit Elektromagnetischer Strahlung geht das (rein theoretisch) aber auch direkt dann, wenn man extrem hohe Gammastrahlung einsetzt (kürzer als der Durchmesser des zu messenden Teilchens, also extrem energiereich). Mal abgesehen davon, daß die Heisenbergsche Unschärfe da "auch ein Wörtchen mitzureden hat", würde man aber zuviel Energie auf z.B. ein Elektron konzentrieren, mit dem Effekt, daß dieses einen externen Schwarzschildradius ausbildet und zu einem Nano-SL wird, womit man das Elektron schon aus diesem Grund nicht mehr beobachten kann (L.Randall).

Ein subatomares Schwarzes Loch ist allerdings völlig ungefährlich (falls du dir Sorgen machst). Bei dem steigt die Hawking-Strahlung nämlich so rapide an, daß es bereits Mikrosekunden nach seiner Entstehung explodiert. Hört sich zwar auch übel an, ist es aber nicht, denn das Nano-SL kann nur soviel Energie freigeben, wie man hineingepumpt hat.

Von alledem mal abgesehen - das (heutige) CERN kann nicht genügend Energie für die Erzeugung eines Nano-SL bereitstellen.

da passiert nichts. Meintest du vielleicht (beschleunigte) Protonen ? Da passiert das auch nicht, das wurde vorher gründlich durchgerechnet (und danach experimentell bestätigt, z.B. LHC/Cern).

Schwarzes Loch, schließt sich ein schwarzes lOch?

Kann sich ein schwarzes Loch selbst auflösen?? Es kann doch nicht sein das die Masse die es aufnehmen kann unendlich ist, schließlich ist das doch unlogisch oder, ich meine Ein schwarzes loch entsteht doch bei einer extremen Komprimierung einer Masse, wie z.B. einer Supernova oder?? Also kann es doch nicht sein das eine bestimmte Anzahl von Masse(komprimierte Sonnenmasse) unendlich viel Masse aufnehmen kann. Eigentlich müsste sich doch die Anziehungskraft erhöhen, da die Masse sich vergrößert und damit die Anziehungskraft proportional ist und auch steigt. Aber das schwarze Loch nachdem die (komprimierte Sonnenmasse) durch angezogene Materie überschritten ist, müsste sich doch geschlossen haben wenn man sich das vorstellt wie eine Kuhle im Raum Zeit Gefüge.das heißt es würde nichts mehr "herunter fallen" da das Loch nach einer Weile voll ist. Und das schwarze Loch wäre geschlossen oder ?? Oder vergrößert sich etwa das Loch oder die "Kuhle" bei jeder zusätzlichen Materie die es sich einverleibt??

Würde mich echt mal gerade interessieren :)

Danke schonmal im Vorraus

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