Entstehen Kinder mit besseren Eigenschaften durch Bikulturelle Beziehungen?

9 Antworten

Ich würde das mit "nein" beantworten, kenne aber keine Statistiken dazu.

Auch innerhalb einer Kultur ist der Genpool groß genug, damit es nicht zu Inzucht kommt.

Aber was auf lange Sicht besser ist, kann man nicht vorher sagen. Es kann durchaus sein, dass sich in einigen hundert Generationen die Nachfahren von Eltern aus verschiedenen Kulturkreisen durchgesetzt haben werden...

SPIEGEL: Könnte es sein, dass gerade die Vermischung mit Einwanderern die Völker schlauer gemacht hat?

Neubauer: Das ist eine nicht ganz unplausible Hypothese, Michael Mingroni hat sie vorgeschlagen, man nennt das den Heterosis-Effekt. Genetische Unähnlichkeit hat ja durchaus positive Effekte auf die Nachkommenschaft - denken Sie nur ans Gegenteil, nämlich Inzucht. Leider kann man diese Hypothese empirisch nicht so leicht prüfen, man müsste Staaten mit mehr oder wenig Durchmischung miteinander vergleichen, aber da variiert auch vieles anderes mit.

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Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse stellen die Hypothese auf, dass die Herkunft pauschal nichts mit Charaktereigenschaften zu tun hat!

Woher ich das weiß:Beruf – FSJ in einer Grundschule/Arbeit mit Kleinkindern im Verein

Hier gibt es Intelligenz und Koerpergroesse.

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SPIEGEL: Könnte es sein, dass gerade die Vermischung mit Einwanderern die Völker schlauer gemacht hat?

Neubauer: Das ist eine nicht ganz unplausible Hypothese, Michael Mingroni hat sie vorgeschlagen, man nennt das den Heterosis-Effekt. Genetische Unähnlichkeit hat ja durchaus positive Effekte auf die Nachkommenschaft - denken Sie nur ans Gegenteil, nämlich Inzucht. Leider kann man diese Hypothese empirisch nicht so leicht prüfen, man müsste Staaten mit mehr oder wenig Durchmischung miteinander vergleichen, aber da variiert auch vieles anderes mit.

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Dann schau mal wie viele Eltern von erfolgreichen Menschen aus der gleichen Kultur stammen und auch vollkommen "normal" sind ... und trotzdem erfolgreiche Kinder haben...

Binationale und Bilinguale Beziehungen sind für Kinder immer günstig, weil sie inspirierend sind. Allein die Zweisprachigkeit ist günstig für die Leistungsfähgkeit des Hirns. Man sollte sich nicht zu Aussagen hinreißen lassen, dass hier die "besseren Gene" zustande kämen, da wären wir dann wieder bei ewiggestriger Rassenkunde, die keinerlei wissenschaftliche Grundlage hat.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Der Kerl ist 189. Sein Vater ist kleiner.

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Nein,

Weil: Die haploiden Chromosomensätze der Eltern trennen sich willkürlich aus den diploiden und setzen sich ebenso willkürlich zu diploiden des Kindes wieder zusammen.

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