Entsprechen bei einem Fotobild 12 Megapixel auch 12 Megabyte an Speicher?

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6 Antworten

Ohne jegliche Komprimierung wären das sogar 3 * 12 Megabyte, und im Rohdatenformat (mehr als 1 Byte pro Farbe und Pixel) noch mehr.

Zur Ersparnis von Speicherplatz, und weil sich kleinere Datenmengen schneller speichern lassen, komprimieren die Kameras aber die Bilder vor dem Speichern. Bei Bildern im Rohdatenformat (Consumer-Kameras können das meist gar nicht) mit einer verlustlosen Komprimierung, ansonsten in der verlustbehafteten JPEG-Komprimierung.

Dabei gehen feinste Details (idealerweise die, die das Auge ohnehin übersehen würde) verloren, die Bilder werden kleiner. Wieviele Details verloren gehen, und wieviel die Bilder demzufolge kleiner werden, lässt sich einstellen.

Wenn Du auf 4 bis 5 Megabyte kommst, hast Du vermutlich die Einstellung "wenig Verluste, geringe Komprimierung" gewählt. Aber vielleicht hast Du auch stark verrauschte Bilder - die ergeben auch bei großen Verlusten noch große Dateien.

Nein, neben der Komprimierung spielt auch das Motiv eine Rolle. Ein wolkenloser Himmel ergibt eine viel kleinere Datei als ein Baum mit vielen Blättern bspw.

Nein, da besteht keine Beziehung.

Die meisten Kameras speichern zwar in JPEG, aber auch da ist die Komprimierung sehr unterschiedlich.

Hi, nein. Das Bild wird per JPEG kleingerechnet (komprimiert), ähnlich wie bei MP3. Mehr Daten fallen bei RAW an, DSLR Standard. Es gibt noch weitere Komprimierungsstandards. Gruß Osmond http://de.wikipedia.org/wiki/JPEG Zitat: JPEG ([dʒeɪpɛɡ]) ist die gebräuchliche Bezeichnung für die 1992 vorgestellte Norm ISO/IEC 10918-1 bzw. CCITT Recommendation T.81, die verschiedene Methoden der Bildkompression beschreibt. Die Bezeichnung „JPEG“ geht auf das Gremium Joint Photographic Experts Group zurück, das die JPEG-Norm entwickelt hat. JPEG schlägt verschiedene Komprimierungs- und Kodierungsmethoden vor, darunter verlustbehaftete und verlustfreie Kompression, verschiedene Farbtiefen sowie sequenzielle oder progressive Modi (normaler Bildaufbau bzw. allmähliche Verfeinerung). Weithin verbreitet ist nur die verlustbehaftete Komprimierung bei sequenziellem oder progressivem Modus und 8-Bit-Farbkanälen. Die JPEG-Norm beschreibt lediglich Bildkompressionsverfahren, legt aber nicht fest, wie die so entstandenen Daten gespeichert werden sollen. Gemeinhin werden mit „JPEG-Dateien“ oder „JPG-Dateien“ Dateien im Grafikformat JPEG File Interchange Format (JFIF) bezeichnet. JFIF ist jedoch nur eine Art, JPEG-Daten abzulegen; SPIFF und JNG sind weitere, wenn auch wenig gebräuchliche, Möglichkeiten.

Das ist so OK. 12 Megapixel bedeuten nicht 12 Megabyte Speicher...

nein, der speicher ist weniger

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