Entgeltfortzahlung Arbeitgeber stoppt Lohn?

5 Antworten

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es kommt nicht nur darauf an, dass auf den Krankmeldungen ein anderer Diagnoseschlüssel steht. für den Laien mögen das vielleicht einfach unterschiedliche Schlüssel sein, aber im Kern können verschiedene Diagnoseschlüssel die selbe Ursache bzw. die selbe Erkrankung haben. dann wird alles zusammengerechnet und die Entgeltfortzahlung lebt damit nicht neu auf.

und sobald sich Krankschreibungen überlappen, gelten die Krankschreibungen ohnehin nicht als eigenständige Erkrankungen, sondern werden immer angerechnet-

der Arbeitgeber ist berechtigt das zu prüfen, egal ob ihr nun ein gutes oder ein schlechtes Verhältnis miteinander habt. und das ist heutzutage auch keine Seltenheit mehr.

dass er dir allerdings ohne Vorliegen eines endgültigen Ergebnis bereits die Entgeltfortzahlung beendet, ist nicht korrekt.

um deinen Fall besser beurteilen zu können, wäre es gut, wenn wir genau Daten von dir hätten. den Diagnoseschlüssel brauchst du nicht im Detail schreiben. schreib einfach mal folgendes:

von bis jeder einzelnen Krankmeldung inkl. Diagnose (nicht die echte Diagnose wenn du das nicht nennen möchtest, du kannst z.B. schreiben Diagnose A, B, C...)

Hey danke erst mal super nett von dir ich hab inzwischen mit der AOK gesprochen und einen schreiben auch zugeschickt bekommen wo drauf steht das der Arbeitgeber weiterhin zahlen muss. Den schreiben hat auch mein Arbeitgeber bekommen. Wie gehe ich jetzt weiter vor ? Muss ich mein Arbeitgeber eine Frist setzen ? Ich hab persönlich nichts dagegen eine Schweigepflicht Entbindung zu unterschreiben soll mein Arbeitgeber wissen das ich Rückenschmerzen und Erkältung hatte wäre super lieb wenn du weitere Vorgehensweise mir nennen würdest 

Lg

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@UnderCoverUser

gegenüber dem Arbeitgeber würde ich dir empfehlen keine Angaben zu machen und auch nichts zu unterschreiben.

reiche beim Arbeitgeber eine Kopie des AOK Schreibens ein. das reicht aus.

was deinen Lohn angeht, bekommst du den einbehaltenen Teil mit der nächsten Lohnabrechnung ausgezahlt.

solltest du aber jetzt schon wissen, dass du bis dahin quasi auf dem Trockenen sitzt und du dringend auf den zu unrecht einbehaltenen Lohn angewiesen bist, kannst du beim Arbeitgeber eine Vorauszahlung anfragen. die meisten Arbeitgeber gehen bei Geldnöten ihrer Mitarbeiter drauf ein. letztendlich hat ja auch der Arbeitgeber es zu verantworten, dass er ohne Prüfung durch die Krankenkasse einfach den Lohn gestoppt hat.

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@eulig

Das gleiche haben die bei meiner Arbeitskollegin auch durchgezogen die hat auch trotz schreiben von der AOK kein geld bekommen erst als ein Anwalt eingeschaltet worden ist. Mir wurde gesagt das ich kostenlos einen Anwalt bekommen kann einen scheinen weil ich kein Gehalt bekommen habe isr das soweit richtig? 

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@UnderCoverUser

wenn du eine Rechtsschutzversicherung für Arbeitsrecht hast, musst du zunächst deine Versicherungsgesellschaft kontaktieren und dort den Fall angeben. oftmals ist man dann an bestimmte Anwälte gebunden, die von der Versicherung vorgegeben werden. erst wenn das abgeklärt ist, kann man zum Anwalt gehen.

hat man keine Rechtsschutzversicherung kannst du zu jedem Anwalt gehen, musst das aber natürlich alles selbst bezahlen.

kostenlos einen Anwalt bekommen, das ist nicht möglich. notfalls kommt noch Prozesskostenhilfe in Betracht. diese ist aber nicht für jeden möglich.

https://www.anwalt.de/rechtstipps/prozesskostenhilfe-wenn-das-geld-fuer-gericht-und-anwalt-fehlt_006058.html

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Die Frage ist die: Handelt es sich immer wieder und die gleiche Erkrankung, dann ist mit der Lohnfortzahlung nach sechs Wochen Schluss oder ist es tatsächlich so, wie du schreibst, dass du immer wieder neu wegen anderer Erkrankungen krankgeschrieben wurdest.

Dein Arbeitgeber scheint das jedenfalls zu bezweifeln.

Falls er da falsch liegen sollte, kannst du dich an den Betriebsrat, die Gewerkschaft oder einen Anwalt wenden. Wenn du wirklich kein Geld hast, kannst du Prozesskostenhilfe bekommen.

Wenn Du innerhalb von 6 Monaten jedesmal wegen der gleichen Erkrankung/Krankheit eine AU bekommen hast, gibt es nach 6 Wochen Krankengeld von der Krankenkasse. Auch, wenn Du die 6 Wochen nicht am Stück krank geschrieben warst.

Dann ist Dein Arbeitgeber nicht mehr zur Lohnfortzahlung verpflichtet.

Sieh Dir Deine Lohnabrechnung genau an - für welchen Zeitraum wurde der Lohn überwiesen? Gibt es sonst noch Vermerke?

Zum Anwalt musst Du deshalb nicht gleich - Du solltest ja wissen, wie lange und warum Du eine AU bekommen hast. War's jedesmal die gleiche Krankheit, ist der Arbeitgeber nach 6 Wochen aus dem Rennen.

Ich hab ehrlich gesagt drauf geachtet bin nicht in guten Verhältnis mit meinem Arbeitgeber. Mich ärgert es nur das sie sagen sie müssen es prüfen und stoppen deswegen mein Lohn und wollten noch eine Schweigepflicht Entbindung von mir

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@UnderCoverUser

Wärst Du dir unsicher, ob du zu einer Zahlung verpflichtet bist oder nicht, würdest Du das sicher auch prüfen wollen - das kann man Deinem Arbeitgeber nicht verdenken.

Dein behandelnder Arzt und auch die Krankenkasse sollten dir sagen können, welche ICD-Diagnoseschlüssel auf den letzten AU-Bescheinigungen vermerkt worden sind. Ist im Verlauf von 6 Wochen immer mind. ein ICD identisch, gibt's Krankengeld.

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ich rate dir die Schweigepflicht Entbindung nicht zu unterschreiben. Deinem Arbeitgeber hat das nicht zu interessieren. Es sei den du willst es ihm sagen. Wenn die Krankheit selbst mit der Arbeit zutun hat gibt es Berufshelfer.

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