Entdeckung Amerikas oder Zusammentreffen von zwei Welten?

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4 Antworten

Etwas falsch gedacht.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass die Wikinger lange lange vor Kolumbus schon den Kontinent entdeckt haben! Es wurde nur nicht kartographiert und die Nachwelt hat nicht davon gewusst, weil Wikinger nun mal nix aufgeschrieben haben udn mündliche Überlieferung schnell verloren geht.

Bevor sich die landmassen Nordamerikas und Asiens trennten, wanderten die Steinzeitmenschen von einem auf den anderen kontinent... also ist es nicht wirklich eine neu-Entdeckung.

Entdeckung im Sinne von: Wir wussten nichts davon (weil antikes Wissen längst verloren war) ja.

Entdeckung im Sinne von: Vorher gab es keine Berührungen zwischen den bevölkerungen der beiden Kontinente nein.

Zur Zeit von Christoph Kolumbus (ausgehendes 15. Jahrhundert) wurde, entgegen einer heute weit verbreiteten Ansicht, die Kugelgestalt der Erde längst nicht mehr in Frage gestellt. Differenzen gab es über die korrekte Bestimmung des Erdumfangs sowie über die Bewohnbarkeit der gegenüberliegenden Erdhälfte. Kolumbus, der im Gegensatz zur damals vorherrschenden Expertenmeinung einen geringeren Erdumfang und eine größere Ausdehnung der eurasischen Landmasse annahm, hielt China und Indien auf dem Weg nach Westen für erreichbar. Für den damaligen Stand des Schiffbaus wäre dies aber ein aussichtsloses Unternehmen gewesen. Nur die Tatsache, dass „zufällig“ Amerika existierte, rettete seine Expedition vor dem Scheitern. (Wikipedia)

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JoJoPiMa 19.12.2012, 22:31

Dea2010, nix für ungut. Wenn Kolon sich angeblich auf die Meinung Toscanellis stütze (einen geringeren Erdumfang und so weiter und so fort...), warum segelte er dann nicht nach der Karte Toscanellis?

Welche wissenschaftliche Beweise existieren für die Anwesenheit der Wikinger in Amerika? Ich kenne keine. Das ist wirklich ehrlich gemeint. Verbreitet sind die Artefakten, die in Dänemark fehlten und in Kanada auftauchten - um dann wieder nach Dänemark transportiert zu werden. Aber, warum sollen die Wikinger nix aufgeschrieben haben? Was ist mit dem Runenstein von Kensington? Ok, Erik Moltke bewies, dass der Stein eine Fälschung war, aber wem stört das schon, wenn es darum geht, Kolon kein Stück Anerkennung zukommen zu lassen. Patrioten und Möchte-Gerne-Nationalisten-Fremde-Nationen haben in der Geschichtsforschung nichts zu suchen.

Ach so, man fand in Kanada einen Haufen Erde und machte daraus eine Wikingerhütte nach der andere. Helge Instad war sehr fleißig, keine Frage. Immer wenn sie ein Stück fand, fehlte es irgendwo in Dänemark. Sehr wissenschaftlich, keine Frage. Carl Christian Rafn ging 1836 sogar so weit, dass er Material von der Rhode island Geschichtsgesellschaft Providence fälschte, um zu belegen, dass ein Wikinger namens Thorfinn im Jahre 1.000 in Amerika gewesen sei.

Wikinger waren Küstensegler; feige Kreaturen, die lediglich Wehrlose Küstensiedlungen überfielen. Stimmt nicht? Dann schaue mal richtig nach.

Da wäre noch Hjalmar R. Holand. Sehr seriöser Wissenschaftler - nur nicht unter Wissenschaftler.

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Kommt doch auf die Sichtweise drauf an. Aus europäische Sicht wurde Amerika entdeckt auch wenn die Wikinger schon vorher dort waren und auch die "Ureinwohner" Amerikas ja mal über die Behringstraße von Asien aus dorthin auswanderten. So haben ja auch Indios eine große Ähnlichkeit mit Asiaten.

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Dein Text ist etwas merkwürdig, weil du "herausfinden" geschrieben hast. Meinst du nicht eher beurteilen oder so? Also ich denke es war eine Entdeckung aus Sicht der Spanier und Columbus, aber aus der Sicht Amerikas war es ein Zusammentreffen von zwei Welten =)

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Wenn auf unserem Planeten Aliens landen und die Erde einnehmen, ist es für die eine Entdeckung und für uns eine Invasion.

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