Entbindung steht an?

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16 Antworten

Meine Mutter meinte mal bei meiner Geburt war eine Frau im Kreissaal nebenan, wenn sie die schreien gehört hat und vorher noch keine Kinder bekommen hätte (bin die 3.), dann hätte sie da richtig Angst bekommen.

Bei ihr ging immer alles ganz schnell und ohne große Probleme. Eine Geburt tut eben immer weh, bei einer natürlich Geburt dabei, bei einem Kaiserschnitt eben die Tage danach... Sie meinte aber auch das Gefühl das eigene Kind hinterher im Arm zu halten lässt einen alle Schmerzen vergessen. Direkt nach dem ersten Kind wollte sie das nie wieder machen, trotzdem sind es am Ende eben noch zwei weitere geworden... ;)

Es gibt auch Leute die über einen Tag in den Wehen liegen und "nichts" passiert. Das ist bei jedem unterschiedlich.

Ich finde wenn man so eine "Horrorgeburt" erlebt hat kann man das ja mal erwähnen, aber man sollte damit nicht ständig anfangen. Ist doch klar, dass man da Angst bekommt!

Ich denke auch, dass man mit mehr Angst verkrampfter ist und es dann evtl. noch schmerzhafter ist.

Persönlich kann ich da aber nichts zu sagen, da ich noch keine Kinder habe.

Ich wünsche dir auf jeden Fall eine gute und schnelle Geburt und viel Spaß (und gute Nerven) mit deinem Kind!

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Lass dir nicht so viele Horrorgeschichten einreden. Klar ist eine Geburt kein Spaziergang, aber ob und wie schmerzhaft die ist, ist wirklich Einstellungssache.

Wenn du schon mit großer Angst und der Erwartung großer Schmerzen in die Geburt gehst, wird sich das sehr wahrscheinlich auch bewahrheiten.

Lasse dich auf das Wunder Geburt ein, vertraue darauf, dass dein Körper genau weiß, was er tut (er wird dir auch Verschnaufpausen gönnen, wenn du die brauchst) und verinnerliche die Atemtechniken, die du bestimmt im Geburtsvorbereitungskurs gelernt hast.

Wenn die Wehe anrollt, dann atme ruhig und tief, töne ggf. beim Ausatmen, wenn es dir hilft, entspanne deinen Mund und stelle dir vor, wie dein Muttermund sich öffnet (ich fand das Bild eines Rollkragenpullovers, der über den Kopf gezogen wird, sehr passend, manche stellen sich aber auch aufblühende Blüten vor), bewege dich oder nimm ein Bad. Tu einfach, was dir gut tut und freue dich über jede Wehe, denn sie bringt dich Stück für Stück deinem Baby näher. Denke auch nur von Wehe zu Wehe und denke nicht darüber nach, wie lange es womöglich noch dauern könnte.

Es ist wirklich wichtig, dass man sich nicht unter Druck setzt bzw. setzen lässt, sondern dem Körper Zeit gibt. Die Hebamme hört regelmäßig nach den Herztönen bzw. in der Klinik wird ja auch immer mal wieder ein CTG geschrieben (lasse dir ein mobiles geben, damit du dich frei bewegen kannst, ich persönlich fand liegen unter Wehen jedenfalls sehr unangenehm und ich glaube, das geht vielen Frauen so), sodass man immer im Blick hat, ob es dem Kind noch gut geht. Und solange es dem Kind gut geht, sollte man dem Körper auch einfach die Zeit geben, die er eben braucht.

Ein Eingriff in diesen Prozess führt nämlich oft dazu, dass weitere Eingriffe nötig werden und wenn es total blöd läuft, führt das zu einer Kaskade an Eingriffen, die möglicherweise in einem Kaiserschnitt resultieren, der ohne diese Eingriffe eventuell gar nicht nötig gewesen wäre.

Du schaffst das und du kannst eine schöne Geburt haben, wenn du es nur zulässt!

Alles Gute für die bevorstehende Geburt!

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Bitte lasse Dich nicht kirre mit solchen Geschichten machen. Eine Geburt ist eine Ausnahmesituation und jede Frau empfindet die anders.

Nicht zu früh ins Krankenhaus gehen, sonst rennst Du stundenlang im Gang herum (außer die Fruchtblase platzt)! 

Melde Dich schon mal auf der Geburtenstation an und frage nach, wie lange vorher Du kommen sollst. (Bei mir hieß es z.B.  nicht bevor die Wehen alle 5 Minuten kommen). Informiere Dich so gut und so viel Du kannst, es ist die Unwissenheit, die Angst macht!

Aber: Je entspannter Du die Sache anpackst umso leichter wird es gehen. Eine Hebamme wird Dir zu Seite stehen und Dich begleiten.

Die Wehen fangen meist mit einem leichten Ziehen an und das geht dann oft stundenlang so dahin - nicht so wie es im TV immer gezeigt wird.

Eine Geburt ist kein Spaziergang - ja es tut weh, aber die Natur hat es so eingerichtet, dass Dein Körper das perfekt kann. Die vorher freigesetzten Hormone lassen Dich die Schmerzen nicht mehr so spüren und helfen Dir Dein Kind zur Welt zu bringen.

Lass Dich einfach mit Neugier auf das "Unternehmen" Geburt ein, Du wirst über Dich hinauswachsen - einfach weil Du es von Natur aus (ohne lange nachzudenken) KANNST.

Ich wünsche Dir für die Geburt alles Gute!

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Boah..! Verbanne deine Schwiegermutter aus deinem Radius. Sie darf erst wieder kommen, Kontakt haben, wenn der Zwerg da ist!

Von der ersten Wehe bis zur Geburt kann es so lange dauern, das ist nicht ungewöhnlich. Zwischen den Wehen hat man in der Regel lange Pausen. Erst zum Schluss nur in Abständen von Minuten.

Wenn du Wehen hast, stelle dir vor, dass dein Kind mit dem Kopf wie durch einen Rollkragen gleitet. Atme aus und und stelle dir vor, wie sich der Rollkragen( Gebärmutter) öffnet. Achte auf deinen Mund, lass ihn leicht geöffnet, das öffnet auch unten. 

Lass dich nicht kirre machen, schau mal wie viele Leute rund um dich herum sind. die sind alle diesen Weg gegangen. Trage es mit Zuversicht, dass du und dein Kind das gut schaffen.

Lieben Gruss und alles Gute!

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sie sollte dich lieber beruhigen, als dir Angst zu machen!

Bei der Mutter meiner Enkel (Zwillinge) war es auch die erste Geburt, innerhalb von einer Stunde waren beide da!

Selbst wenn es länger dauern sollte, was vor kommt beim ersten Kind, gibt es Möglichkeiten, die Schmerzen zu mindern. 

Keine Angst also u. alles gute!

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Hallo erstmal.

Also deine Schwiegermutter ist ja mal überhaupt keine Hilfe.  Einer Erstgebärenden sowas zu erzählen.

Zu deiner Frage.  Jede Geburt ist unterschiedlich. Bei den einen geht es schnell, bei Anderen dauert es.  
Die Schmerzen sind sehr stark ja,  aber wenn es dir zu schlimm wird kannst du nach einem Schmerzmittel fragen. 

Was die Zeit angeht also bei mir dauerte es etwa 9 Stunden. Gemessen an der Zeit wo die Wehen unangenehm, schmerzend waren bis zur Geburt.  Im Kreissaal selbst lag ich etwa 3 -4 Stunden. 

Wichtig ist das atmen.  Zwischen den Wehen achte darauf ruhig und gleichmäßig zu atmen. Das hilft ungemein. 

Bevor es los geht, tu das was dir gut tut.  Bewege dich oder bleib liegen, ganz wie es dir lieber ist.  Die Hebammen vor Ort werden dich unterstützen. 

Versuch ihren Rat immer umzusetzen, höre aber letzendlich auf deinen Körper.

Und mach dir nicht soviel Sorgen. Sobald das Baby da ist, hast du die Schmerzen sowieso vergessen. ^^  
Ist wirklich so.

Alles Gute für dich. :)

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Lass dich bitte von anderer Leute Erfahrungen bezüglich deiner eigenen Entbindung nicht beunruhigen. Jede Geburt verläuft anders und jede Frau erlebt diese auch anders. Wichtig ist zu wissen, dass du es auf jeden Fall schaffen wirst! Natürlich tut es unheimlich weh, alles andere wäre gelogen. Aber du wirst merken, dass du plötzlich auch unglaubliche Körperliche Kräfte freisetzen kannst, um das alles auszuhalten. Ich war vor meiner ersten Geburt auch extrem verängstigt und verunsichert. Aber in dem Moment war ich dann fokussiert und konzentriert. Das alles machen die Hormone und am Ende war ich von mir selbst überrascht, wie gut es doch ging.:-)
Ausserdem kann die moderne Medizin die viel Unterstützung bieten. Bei mir im Kreissaal war eine Badewanne(keine Geburtswanne). Die Wärme tut für einige Zeit sehr gut. Du kannst auch Schmerzmittel oder eine PDA bekommen.
Mach dir keine Sorgen! Und hinterher wirst du glücklich sein über die Belohnung!😊

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Nein. Auch nicht bei einer Erstgeburt. 

Die Länge der Geburt richtet sich nach vielen Faktoren aus. Ein wesentlicher Faktor ist, ob die Mutter Angst hat oder nicht. Angst verstärkt die Schmerzen. 

Das ist logisch: Der Körper muss sich ja erst mal öffnen. Angst verspannt, also entstehen sinnfreie Schmerzen. 

Im Grunde will das Kind ja raus. Also ist eine Schwangere sehr gut beraten, wenn sie auf ihr Kind in ihrem Bauch hört und es dabei unterstützt, heraus zu kommen. 

Zuerst wird Deine Fruchtblase platzen. Das ist, als wenn Du Dein Wasser nicht halten kannst. Auf ein Mal fällt Wasser zwischen den Beinen raus. 

Ab jetzt ist sehr wichtig: 

KEINE PANIK!! RUHE BEWAHREN!!!! RUHIG ATMEN!!!

Deine Tasche für den Ort an welchem Du gebären willst hast Du sicherlich schon gepackt. Das macht viel Sinn. 

Du hast sicherlich auch schon eine Hebamme. Wenn nicht, dann wird es allerhöchste Zeit. Denn wenn Du glaubst, da sei ein Arzt für zuständig, dann irrst Du gewaltig. Ein Arzt ist für Komplikationen zuständig. Den ruft eine Hebamme des Vertrauens selbstverständlich wenn es nötig ist. 

Solltest Du also noch keine Hebamme haben, dann aber ran ans Telefonbuch und alle abtelefonieren!!! Gehe hin, stelle Dich vor, schaue Dich in Ruhe um. 

Es gibt heute viele verschiedene Möglichkeiten eine Geburt zu gestalten. 

Entscheide Dich für die Hebamme, der Du am meisten vertrauen kannst. Das kann gerne auch eine Hebamme in einem Geburtshaus sein. Also in einem Haus ,wo nun mal kein Arzt dabei ist. 

Ich kenne einige Frauen, die haben auch ihr erstes Kind schmerzfrei geboren. Sie waren gut durchtrainiert, entspannt und arbeiteten mit ihrem Kind mit. 

Wenn also möglich, dann mache bitte noch Beckenbodengymnastik. Findest Du auf youtube manche Videos zu. Je durchtrainierter der Beckenboden, je besser. 

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Kommentar von Caila
22.07.2016, 11:04

Man muß keine Hebamme haben für die Geburt.  Ich hatte eine Hebamme aber im Krankenhaus selbst hatte ich eine vollkommen andere, mir fremde welche mich während dessen betreut hat.

Und ins Krankenhaus kann man gehen sobald man will. Natürlich nicht beim ersten ziepen und spätestens wenn die Fruchtblase geplatzt ist aber ansonsten gibt es da nicht viel Vorschriften. 

Zumindestens ich habe mich da gar nicht schlau gemacht.  Als mir die Wehen zuviel wurden und ich eh nicht schlafen konnte , bin ich ins Krankenhaus, fertig aus.  ^^

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Kommentar von eostre
22.07.2016, 13:54

Hebamme wird sich kaum noch finden lassen, die fruchtblase platzt nicht bei jeder Frau und für eine Anmeldung im  geburtshaus reicht die zeit auch nicht mehr. 

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Hallo!

Erst einmal....gratulation zu so einer tollen und feinfühligen Schwiegermutter *kopfschüttel* sie sollte lieber erst einmal nachdenken, bevor sie den Mund aufmacht!

Heut zu Tage gibt es eine Menge Möglichleiten, einer Frau in den Wehen die Schmerzen erträglich zu machen! Natürlich ist eine Geburt mit Schmerzen verbunden, aber es gibt Mittel, diese gut auszuhalten!!! Mach dir nicht so viele Sorgen und Angst solltest du nicht haben, dann verkrampfst du nämlich! Wenn deine Hebamme ihren Job gut macht, und das wird sie ganz bestimmt, dann wirst du das prima meistern! Und lasse dir eines sagen....in dem Moment, wo du dein kleines Würmchen im Arm hälst, sind ALLE aber auch wirklich ALLE Schmerzen vergessen!

Als die Geburt meiner zweiten Tochter anstand, habe ich auch ganz kurz gedacht...warum? Warum hast du dir das nochmal angetan? Dich ich hatte eine gute Hebamme, die mir alle Angst genommen hat! Die war sogar so tiefenentspannt, das sie mir die Kleine daheim auf die Welt geholt hat....ganz ohne irgendwelche Schmerzmittel! Im Nachhinein gibt es für eine Frau und ihr Ego nichts schöneres als eine kraftvolle Geburt!

Ich drücke euch jedenfalls alle Daumen und Zehen für die Geburt!!! Du schaffst das!!! Hab keine Angst!!! Und wenns mal kurz schlimm wird, beschimpf einfach deinen Mann....hab ich auch gemacht 😉 das befreit 😂

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Ja,  bei manchen ist es so schlimm.  Meine erste Niederkunft War die Hölle. Auch mehr als 10 Jahre später habe ich keine Sekunde vergessen und hatte auch kein warmes Glücksgefühl als ich das Baby in den Arm gelegt bekam.  

Wichtig ist sich nicht zu sperren und die Geburt zuzulassen. Du kannst nicht ändern,  wie du den Schmerz erlebst aber du kannst gewiss sein,  dass er vorbei geht. 

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ich kann dir natürlich bei den Problemen nicht helfen aber ich möchte dir alles alles Gute zu deinen Ereignis wünschen und dass ich ganz schnell vorüber ist

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Versuche Dich in den nächsten Tagen zu entspannen und lass Dich von KEINEM mehr bequatschen. Jede Geburt ist anders. Konzentriere Dich ganz auf Dich selbst und später bei der Entbindung auf die Worte der Hebamme.

Wünsche Dir alles Gute und viel Glück.

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Lass dich nicht von deiner Schwiegermutter verängstigen.

Ich hatte damals eine Schwägerin, die mir pausenlos von ihren schrecklichen Entbindungen erzählt hat. Das hat mich so mitgenommen, dass ich vor lauter Angst Haarausfall bekommen habe. Vielen dank an dieser Stelle nochmal, liebe Schwägerin!

Sicher kann ein Geburt lange dauern und schmerzhaft ist das natürlich auch. Aber wenn es zu schlimm wird, kannst du das der Hebamme sagen. Die wird dir etwas geben.

Aber egal, wie lange und wie schmerzhaft eine Geburt auch war, wenn du dein Kind in den Armen hältst, ist alles vergessen. Sonst würde keine Frau mehr als ein Kind bekommen.

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Kommentar von eostre
22.07.2016, 13:46

Stimmt so nicht,  ich und etliche bekannte Mütter können sich sehr wohl an den Schmerz erinnern und die meisten haben trotzdem mehrere Kinder. 

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Du brauchst keine Angst zu haben denke nicht an solchen sachen höre deiner schwiegermutter nicht zu sie tut dir nichts gutes an es ist halt sehr unterschiedlich bei mir hat es fast 2 stunden gedauert jede Geburt ist anders.

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Lass dich nicht von den ganzen Horrorgeschichten abschrecken. jede Geburt läuft anders ab und jede Mutter hat ein komplett anderes Schmerzempfinden.

Kenne Geschichten von bis zu 24h in den Wehen gelegen + dann Kaiserschnitt weil das Kind zu groß war, bishin (z.b. bei meiner Geburt), dass es meine Mutter kaum ins Krankenhaus geschafft hat. ich war in 2h da.

Egal wie schlimm es aber auch wird - das kleine Baby ist jeden Schmerz und jede Schlaflose Nacht wert!

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Ja die lieben Schwiegermütter mit ihren Horrorgeschichten. Glaube nicht an so etwas, weil  bei jeder Frau die Geburt anders verläuft! Bei mir ging es 2 Stunden, von Anfang der Wehen bis zur Geburt! Man sollte nicht immer vom schlimmsten ausgehen, sondern vom besten. Freue dich auf dein Baby, und denke immer: alles geht gut!

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