Enkelin verweigert Auskunft? WICHTIG!

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10 Antworten

Rechtlich gesehen fiele der Enkelin als Tochter des unverheiratet oder verwitwet verstorbenen Sohnes nach der gesetzlichen Erbfolge tatsächlich dessen Nachlass allein zu. Ein anderslautendes Testament oder Bestattungsverfügung liegt offenbar nicht vor

Demnach schuldet sie dessen Mutter keinerlei Auskunft und kann wirksam verlangen, nur über ihren "Rechts"vertreter angesprochen zu werden :-(

Moralisch gesehen ist es natürlich ein starkes Stück, der Mutter den letzten Abschied oder gar Trauer am Grab zu verweigern :-O

Leider aber eben nicht justitiabel. Ich vermute, dass die Enkelin erbschaftsschonend eine 999-Euro-Feuerbestattung in Thüringen oder ein Sozialbegräbnis veranlasste und sich schämt, diese Respektlosigkeit zu offenbaren.

So Hannelore das denn wirklich wissen will, kann sie sich im Beerdigungsregister der Kirche oder bei der Friedhofsverwaltung erkundigen, ob ihr Sohn doch am Heimetort oder im Umkreis bestattet wurde.

G imager761

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Irubis 24.10.2012, 14:34

Ein anderslautendes Testament oder Bestattungsverfügung liegt offenbar nicht vor

das kann die alte Dame aber jederzeit ändern. Es reicht vollkommen aus, wenn sie ihrem Sohn (ihrer Enkelin) testamentarisch lediglich den Pflichtteil zusrpicht. Damit reduziert sich deren "Erbe"auf die Hälfte. Den Rest kann sie irgendjemandem vermachen.

Demnach schuldet sie dessen Mutter keinerlei Auskunft

Genausowenig wie die alte Dame ihrer Enkelin nicht das volle Erbe zusprechen muss... und das dürfte doch als Druckmittel der Enkelin gegenüber wirksam sein, den Bestattungsort preiszugeben.

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imager761 29.10.2012, 07:21
@Irubis

das kann die alte Dame aber jederzeit ändern.

Wie das? Das Testament für ihren Sohn dahingehend schreiben, dass sie einen Auskunftsanspruch zu seiner Grabstätte bekommt?

Genausowenig wie die alte Dame ihrer Enkelin nicht das volle Erbe zusprechen muss

Falsch - an ihrem Nachlass wäre die Enkelin überhaupt nicht erbberechtigt, da gingen Ehemann, Eltern oder Geschwister der Nachbarin zunächst vor.

Und was Hannelore zu Ihrem Nachlass verfügt oder nicht, hat nun mit der Frage nichts zu tun :-O

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Die Tochter darf das, da waren wohl viele Verletzungen. Über die Gemeinde erfährt man gelegentlich, wo jemand begraben ist. Allzu viele Friedhöfe werden ja nicht in Frage kommen. Einfach mal bei den frischen Gräbern vorbei gehen, der Zufall hilft oft. Sonst hilft vielleicht ein netter neutraler Brief ohne Vorwürfe.

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gegnhang 24.10.2012, 01:00

Naja, die Exfrau verschwand vor 25 pi mal Daumen Jahren mit der Tochter und meldete sich bis heute nicht. Nur auf Grund des Todesfalles. Es geht nicht um Erbstreitigkeiten! Es geht NUR darum, das diese Frau ihren Sohn endlich beerdigen darf!!!

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imager761 24.10.2012, 08:18
@gegnhang

Moralisch alles nachvollziehbar, aber (erb-)rechtlich darf sie das eben nicht, sonder das obliegt der Rechtsnachfolgerin des Nachlasses ihres Sohnes, seiner Tochter.

Ist unmenschlich für eine Mutter, aber eben geltendes Recht, wenn ihr Sohn das nicht hätte anders regeln wollen (und an seine Tochter vlt. garnicht mehr dachte).

Ich sage da, um unnnötigen Schemrz, vermeidbaren Kummer (Gericht) und sinnlose Anwaltsgebühren zu sparen. Manchmal ist es besser, etwas auf sich beruhen zu lassen, jemanden einfach in guter Erinnerung zu behalten - das nimmt ihr niemand, auch die schäbige Enkelin nicht.

G imager761.

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Goodnight 24.10.2012, 08:19
@gegnhang

Hab schon verstanden, einen Beerdigungs- / Gedenkgottesdienst, kann die Mutter auch selber beim Pfarrer bestellen, das kann jeder, hier fehlt dann leider der Sarg. Trost und die Möglichkeit zum Abschied bringt das aber sicher auch.

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Mei, was ne Erbschleicherin.

Nun stellt sich mir die Frage, (will nix unterstellen), war das wirklich die leibliche Tochter oder womöglich eine Betrügerin, die sich gemäß dem Enkeltrick als Tochter ausgibt? Is net bös gemeint, die Vermutung, aber Menschen verändern sich nun mal und da kann es schon mal vorkommen, das Betrüger das ausnutzen.

Hat der Herbert ein Testament gehabt? Und wenn ja, war dort die Tochter als Erbin berücksichtigt?

Leider ist es in Deutschland so, das die Kinder auch nach etlichen Jahren Nichtkontakt für die Beerdigung ihrer Eltern aufkommen müssen und auch Anspruch auf ein Pflichtteil des Erbes haben, wenn ich richtig verstanden habe.

Hat Hanelore einen Anwalt? Wenn ja, würde ich mit dem mal Kontakt aufnehmen und dort um Hilfe bitten, ob das alles so mit rechten Dingen zugeht. Oder nehmt mal Kontakt mit dem Anwalt der Enkelin auf, sofern ihr den Namen dessen habt.

So viel von mir dazu...

lg, jakkily

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gegnhang 24.10.2012, 00:06

Sie ist de leibliche Tochter, also kein Enkeltrick... Testament war da, aber so, das Mutter, und zwei Söhne ein Haus erben. ( also 1/2 die Mutter und je 1/4 die Söhne) Also will sie ein viertel vom Haus. Es ist ihr egal, ob ihre Oma mit 80 verkaufen muss, um sie auszuzahlen....

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jakkily 24.10.2012, 00:28
@gegnhang

Nun ja, da hatten sie gestern bei "Mein gutes Recht" WDR, wo sie sich mit "alltäglichen" Rechtsfällen auseinandersetzen noch ein Fall mit einer Schenkung eines Hauses durch die Mutter des Beschenkten. Das Problem dabei war, die Mutter zog in ein Pflegeheim und der Sohn bekam das Haus geschenkt und die Frau des Sohnes ist an MS erkrankt, also zwei Pflegefälle, die auch juristisch einzeln gewertet werden. Und die Schenkung sollte jetzt rückgängig gemacht werden, da mit der Rente der Mutter nur die Hälfte der Pflegekosten im Heim beglichen werden kann. Für den Rest kommt entweder der Staat auf, wenn bei Angehörigen nix zu holen ist, an Vermögensgegenständen aus dem Bestand des Pflegefalls. Da der Staat ja auch nach dem Motto lebt: "Geiz ist geil", sollte das Haus verkauft werden um die fehlenden Pflegekosten reinzuholen.

Problem dabei wäre nur, der Verkaufswert des Hauses wäre niedriger als die Rückerstattung der Pflegekosten. Das hieße, der Sohn würde sich verschulden müssen, zumal er ja auch eine pflegebedürftige Frau hat und nur 1500,-€ im Monat an Rente zur Verfügung hat. Er hat ja wegen dem Eigenheim jetzt keine Mietkosten. Würde das Haus verkauft werden, müsste er in eine Mietwohnung ziehen, die durchschnittliche Miete in seinem Wohnort beträgt ca. 1500 €, also die Höhe seiner Monatsrente. Das würde bedeuten, der Mann, der sein Leben lang hart für seine Rente gearbeitet hat, müsste dann Sozialhilfe beantragen und da sagt der Staat "Halt Stop" und hat die Pflegekosten übernommen.

Ich weiß ja, das eine Schenkung nix direkt mit einem Erbe zu tun hat, aber was man aus dem obigen Beitrag entnehmen kann, ist das der Staat so fair ist und sich keiner unnötig verschulden muss aufgrund eines Erbes bzw, einer Schenkung. Folglich müsste man schauen, ob sich die Oma verschulden müsste um der Enkelin das Erbe auszuzahlen oder ob es so hinkommt. Verschulden bzgl, dann anfallender monatlicher Mehrbelastung etc. Falls die Enkelin auf ihren Erbteil besteht, müsste man evtl. rechtliche Schritte einleiten um die Verhältnismäßigkeit bzw. Rechtmäßigkeit zu überprüfen.

So viel von mir dazu...

lg, jakkily

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Goodnight 24.10.2012, 00:39
@gegnhang

Der Tochter steht wohl mehr als nur 1/4 zu, warum erstellt man auch Testamente dir nicht gültig oder zweifelhaft sind. Ich bin bei solchen Geschichten immer vorsichtig, niemand weiss doch wirklich was vorgefallen ist und warum die Tochter so verletzt ist.

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gegnhang 24.10.2012, 00:56
@Goodnight

Es geht nicht ums Erbe, die Oma Hannelore würde es sofort auszahlen,was der Enkelin zu steht. Das ist wirklich nicht der Streitpunkt....Es geht NUR um die Beerdigung...

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TETTET 24.10.2012, 08:40
@jakkily

Folglich müsste man schauen, ob sich die Oma verschulden müsste um der Enkelin das Erbe auszuzahlen oder ob es so hinkommt.

Quatsch, wenn der Enkelin nach dem Tod des Sohnes 1/4 des Hauses gehört, kann die Nachbarin das entweder auszahlen oder es kommt zur Teilungsversteigerung.

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jakkily 25.10.2012, 14:53
@gegnhang

Na, ich denke doch das Oma Hannelore ein Anrecht darauf hat zu erfahren wo und wie ihr Sohn beerdigt worden ist.Juristisch sehe ich keinen Grund ihr dieses Wissen vorzuenthalten, denn schließlich war Oma Hannelore keine Gefahr für den Sohn. (zwar ein bisschen weit hergeholt,aber so sehe ich das)

lg, jakkily

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So geht es auch nicht.

Man hat kein Anrecht auf ein Erbe, maximal auf den Pflichtteil (die Hälfte des "normalen" Erbes). Und das nur dann, wenn der Erblasser unter der Erde liegt. Vorher gibt es gegen den Willen des Erblassers:* Nix*.

Also ihr oder dem Anwalt klarmachen, dass sie, so wie sich jetzt verhält, mit maximal dem Pflichtteil nach dem Tode des Erblassers rechnen kann. Sie sollte schleunigst zum Notar und ihr Testmanent machen bzw. umändern und zwar dahingehend, dass der Sohn, jetzt die Enkelin, nur das rechtlich Mindeste erhält.

Die Enkelin hat derzeit keinerlei Rechte, etwas von der alten Dame zu verlangen. Die einzige, die Forderungen stellen kann, das ist die alte Dame, sie hat die entsprechenden Druckmittel. Quid pro quo.

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Irubis 24.10.2012, 06:02

Zusatz:

die alte Dame sollte sich mal an das Standesamt wenden, die müssen den Beerdigungsort wissen.

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imager761 24.10.2012, 08:16
@Irubis

die alte Dame sollte sich mal an das Standesamt wenden, die müssen den Beerdigungsort wissen.

Falsch: Woher?

Die stellen anhand der Todesbescheinigung eine Sterbeurkunde aus, ändern Familienbuch und ergänzen ihr Sterberegister und fertigen eine Bestattungsgenehmigung aus..

Alles andere ist für das StA ohne Belang.

G imager761

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imager761 24.10.2012, 08:13

Man hat kein Anrecht auf ein Erbe, maximal auf den Pflichtteil

Flasch: Nach des gesetzliche Erfolge fiele der Tochter der Nachlass automatisch in voller Höhe zu. Ein anderslautendes Testsament ("gegen den Willen des Erblassers") ist hier nicht bekannt :-O

Also ihr oder dem Anwalt klarmachen, dass sie, so wie sich jetzt verhält, mit maximal dem Pflichtteil nach dem Tode des Erblassers rechnen kann.

Falsch: Die Mutter ist keine Erbin oder Rechtsnachfolgerin des Nachlasses ihres Sohnes :-O

Quid pro quo.

Auch lateinisch ist dein Unerkenntnis der Erbfiolge nicht besser :-(

G imager761

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Irubis 24.10.2012, 08:27
@imager761

Du konstruierst wohl gerne Fehler in die Beiträge anderer?

Flasch: Nach des gesetzliche Erfolge fiele der Tochter der Nachlass automatisch in voller Höhe zu. Ein anderslautendes Testsament ("gegen den Willen des Erblassers") ist hier nicht bekannt :

die Enkelin tritt die Erbfolge des Vaters (des Sohnes der Erblasserin) an. Das bedeutet grundsätzlich, dass sie alles erbt. Läge jedoch ein Testament vor (mein Ratschlag), in dem sie nur den Pflichtteil bekommt, dann kriegt sie nur die Hälfte, die andere Häfte kriegt...irgendwer.

Falsch: Die Mutter ist keine Erbin oder Rechtsnachfolgerin des Nachlasses ihres Sohnes

du bist der erste, der vom Nachlass des Vates/Sohnes schreibt. Die Enkelin will, so wie ich verstehe, das Haus der alten Dame haben. Und darauf hat sie keinen Anspruch, jedenfalls nicht zu deren Lebzeiten.

Auch lateinisch ist dein Unerkenntnis der Erbfiolge nicht besser :-(

offensichtlich suchst du unbedingt irgendwas zu beanstanden. Du solltest eher versuchen,

  • meinen Beitrag mit Verstand zu lesen und zu verstehen.

  • deine Rechtschreibkenntnisse zu verbessern

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Da sollte die Oma wohl ebenfalls einen Anwalt nehmen, denn sonst wird sie es nicht erfahren können.

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Die leibliche Tochter von Herbert ist juristisch gesehen imRecht. Menschlich gesehen, ist sie voll daneben. Geld ist eben doch das Wichtigste. Ihr könnt nichts dagegen tun. Es tut mir sehr leid für euch, , wenn Familenangehörige so was tun..r

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gegnhang 24.10.2012, 00:02

Ich kann es nicht verstehen. Wie kann man so grausam sein. Diese Frau hat nie jemandem was getan. Wenn die Enkelin den Vater irgendwo verscharrt auf der Wiese, wird sie es nie erfahren....Wir wissen gar nicht, wie wir sie trösten sollen. Das ist ganz furchtbar...

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Sie muß sich einen anwalt nehmen denn nur dann bekommt sie auskunft wo er liegt... Mein beileid... Lg und viel Glück und Ervolg

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Mit der Enkeltochter DARF sie nur über den Anwalt Kontakt aufnehmen....

Wie das? Wurde ein rechtlicher Titel erwirkt?

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gegnhang 23.10.2012, 23:48

Nein, das hat der Anwalt der Enkeltochter ihr so mitgeteilt ;-((

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Cijay2104 23.10.2012, 23:49
@gegnhang

Dann kann sie auch problemlos Kontakt aufnehmen, anrufen, schreiben etc.

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gegnhang 23.10.2012, 23:50
@Cijay2104

Die Enkelin will das nicht! Keiner kann das verstehen. Wir sind alle , wie vor den Kopf geschlagen.....

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jessyEll 23.10.2012, 23:50
@gegnhang

Die Aktion ist also wirklich mies von der Enkelin....

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jakkily 24.10.2012, 00:04
@jessyEll

Die Enkelin scheint mir ne Erbschleicherin zu sein, Ist ja auch abgründig, sich jahrelang nicht zu melden und wenn es dann womöglich was zu holen gibt, dann stehen sie wieder auf der Matte.

Eine absolute Beleidigung für die Hannelore durch die Enkelin.

lg, jakkily

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da hilft wohl nur ein eigener anwalt

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Dann soll sie das doch machen.

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