Enkel von Großeltern ausfragen lassen?

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hmm, da sind ja wohl zwei "Baustellen",

ich kann das gut verstehen, wenn man aus welchen Gründen auch immer den Kontakt zu Familienmitgliedern reduziert. Denke hier ist es noch anders, da durch das Bindeglied des Kindes/Enkels als Brücke ein Quasi-Kontakt gehalten wird. Und was du wahrscheinlich befürchtest, kennt jeder gut: da braucht man als Erwachsener nur ein Thema ansprechen resp. fragen, da sprudelt es heraus aus den Kindern/Enkeln. Und ich vermute, dir geht es nicht um das Nachfragen von Befindlichkeiten, sondern genau um diesen Effekt. Sehr verständlich.

Du hast die Entscheidung des Rückzugs getroffen und das ist okay. Dass du das Kind daraus hälst (nun, irgendwas kriegen die immer mit) finde ich loyal. Ich denke, du wirst damit leben müssen, dass ohne deine Gegenwart über die gesprochen, gelästert und nachgefragt wird, auch wenn es dich ziemlich nervt.

Da du erkannt hast, wie selber geschrieben, "man kann nur sich ändern" darfst du die letzte Lektion - nämlich echtes Loslassen von Sachen, die dich nichts angehen resp. die du nicht beeinflussen oder die du sogar zu schützen hast (nämlich die Unbefangenheit deines Kindes) - hier auch abschließen.

Du schaffst das!!

bingo - danke, der saß!

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Da du den Kontakt "runtergefahren" hast, ist es doch eigentlich normal, wenn deine Mutter den Enkel fragt, wie es euch geht! Das hat mit Ausfragen nichts zu tun.

Wenn du deinem Sohn jetzt schon Instruktionen gibst, wird ihn das verunsichern und seinen Besuch bei den Großeltern sicher nicht schöner machen.

Laß ihn doch einfach unbelastet hingehen. Du kannst ihn ja später fragen, wie es war. Wenn er von sich aus etwas erzählt, ist das in Ordnung.

Schöne Pfingsten!

Gut!

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Was hat Deine Mutter Dir getan, daß Du so reagierst? Gut finde ich, daß Du Deinem Sohn den Kontakt zu der Oma nicht verbietest. Wenn nun Deine Mutter ihrem Enkel solche Fragen stellt ist das doch völlig normal. Wenn ich es richtig sehe, hast Du den Kontakt abgebrochen. Ein Mutter interessiert sich ja normalerweise für das Leben ihrer Kinder und wenn das die einzige Möglichkeit für sie ist finde ich das nicht außergewöhnlich. Verbiete bitte Deinem Sohn nicht, Antworten auf die Fragen zu geben. Du bringst ihn in Gewissenskonflikte und er wird sich dann vielleicht nicht nur von den Großeltern sondern auch von Dir zurückziehen. Er würde verunsichertt was er nun noch sagen kann und was nicht. Wie willst Du ihm sagen wo die Grenzen für das Beantworten sind?Dein Sohn braucht den Kontakt zum Rest der Familie. Er kann ja nichts dafür wenn Dir Deine Eltern egal sind.

Das ist kein Problem das dich belasten sollte.Auch wenn du dich in deiner Familie nicht so wohl fühlst,mußt du verstehen,daß deine Mutter sich über euch erkundigt.Ich als Mutter könnte mir auch nicht vorstellen,mein Enkerl,wenn es auf Besuch kommt,nicht nach dem Befinden meiner Tochter zu fragen.Das ist wirklich die natürlichste Reaktion ,die du akzeptieren solltest.Es gibt ja nichts zu verbergen,also laß sie fragen und seh das ganze nicht so verbittert.Das schlägt dir sonst auf den MagenSchöne Pfingsten wünsch ich dir****

Bürde deinem Sohn lieber nicht den Auftrag "Lass dich nicht ausfragen!" auf. Er wäre nie mehr frei in seinem Umgang mit den Großeltern und hätte beim Beantworten einer Frage nach deinem Befinden immer das Gefühl, dich zu "verraten". Lass es einfach so laufen und zwing deinen Sohn nicht, Partei zu ergreifen - diese Verantwortung kann und darf er nicht tragen.

yepp, hast Recht - Danke!

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