enjambement/zeilensprung

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3 Antworten

Der Singzusammenhang wird über den Vers hinaus fort getragen.

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Enjambement [ãʒãbˈmã; zu französisch enjamber »überspringen«] das, -s/-s, Versbrechung, Zeilensprung, das Übergreifen des Satzes und damit des Sinnes über das Ende eines Verses oder einer Strophe; z. B.:

»Ich melde dieses neue Hindernis

dem Könige geschwind; beginne du

das heil'ge Werk nicht eh', bis er's erlaubt.«

(Goethe, »Iphigenie auf Tauris«).

In der mittelhochdeutschen Dichtung wurde das Enjambement bewusst zu einer Eigenart der Verstechnik entwickelt (Hakenstil, im Gegensatz zum Zeilenstil). In neuerer Zeit hat besonders R. M. Rilke das Enjambement verwendet. Im französischen Alexandriner wurde das Enjambement seit F. Malherbe und N. Boileau-Despréaux streng vermieden; erst seit der Romantik tauchte es wieder auf.

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Hallo liebe/er fashii96!

Die Wirkung eines Enjambement ist, dass die beiden Versen quasi miteinander verbunden werden. Das heißt, inhaltlich hat der eine Vers mit dem anderen zu tun. Ich kenne mich aber nicht sonderlich gut aus, zumal ich erst in der sechsten Klasse bin. Aber das wäre das, was ich mit darunter vorstellen könnte.

LG

Philipp :)

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