Englisch lernen wie ist es am sinnvollsten ?

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5 Antworten

Hallo,

so manchem reicht G8 nicht aus, um Englisch zu lernen und du willst das innerhalb von 2 Monaten schaffen?


Die meisten Schüler, die aus einem 1jährigen Austausch aus England oder den USA zurückkommen, sprechen fließend Englisch - zurück in Deutschland heißt es dann aber am Ball bleiben, sonst war nämlich der ganze Aufwand für die Katz -

und



auch wenn ein Aufenthalt im englischsprachigen Ausland
(Ferienfreizeit, Gastfamilie, Schüleraustausch, Au Pair, work &
travel usw.) am besten wäre, um Englisch zu lernen (möglichst
allein, sonst schickt man gerne seine Begleitung vor), stellen
Auslandsreisen doch meist ein zeitliches und finanzielles Problem dar.




Tipps für daheim:



Um Vokabeln effizient zu lernen, d. h. so, dass man sie auch abrufen
und anwenden kann, sollte man sie nicht nur stur auswendig lernen,
sondern



Wortfamilien damit bilden: (Themen; Gegenteil; Nomen mit passendem Verb + Adjektiv; etc.),



Beispielsätze bilden



Redewendungen aufschreiben



Phrasal Verbs lernen: (ein Verb hat unterschiedliche
Bedeutungen, je nachdem, welche Präposition danach folgt: look
(schauen), aber look for / after/ forward to (+ Gerund) = suchen / s. um
jdn. kümmern /s. freuen auf)



Vokabeln mit ihren (grammatikalischen) Besonderheiten aufschreiben und lernen,



z.B. folgt Gerund oder to-Infinitiv, welche Präposition, unregelmäßige Plural, Verb, Adjektiv, Adverb, usw.



• Du kannst auch Haftnotizen mit dem jeweiligen englischen Wort auf alle Gegenstände, Haushaltsgeräte, etc.



oder anderen Vokabeln in die ganze Wohnung kleben und Vokabeln sozusagen im Vorbeigehen lernen.



Dabei ist es egal, ob du mit dem guten, alten Vokabelheft, einem Karteikasten oder elektronischen Vokabeltrainer arbeitest.



Die meisten Schulen in Bayern empfehlen phase6, als Vokabeltrainer. Den muss man aber kaufen.



Kostenlose Vokabeltrainer findest du bei pons.com, navendo.de, vokker.net, vocabulix.com, vokabel.org, teachmaster.de



Egal für welches System du dich entscheidest, wichtig ist, dass du regelmäßig übst. Jeden Tag 10 - 15 Min bringt mehr als wochenlang nichts und dann Endlossitzungen von 1 Stunde und mehr.



• Vokabeln sollten auch mit allen Sinnen (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen / anfassen) gelernt



Und am besten auch noch gesprochen, gesungen, gerappt, rhythmisch, in Versen und geturnt werden (typische Handbewegung).



Denk nur mal an das Lied 'Head and shoulders, knees and toes', was
die Kinder - du vielleicht auch - heute schon im Kindergarten oder in
der Grundschule lernen.



• Vokabeln kann man auch spielen(d lernen) Stadt, Land, Fluss
auf Englisch, wer kennt die meisten Tiere usw. auf Englisch?,
Teekesselchen, Taboo, Memory, Bingo, Scrabble uvm.



indem man



englisches Fernsehen schaut



englisches Radio hört (BBC im Internet, mit Podcast Download)



englische Podcasts hört



- Englisch ganz leicht - Der neue Hörkurs, Hueber



- BBC Podcast 6 Minute English



- Podcastarchiv: Business Spotlight Podcast - podcast.de/podcast/2756/archiv/?seite=11



- Randall's ESL Cyber Listening Lab



• Vokabeln als MP3 aufnimmt und immer wieder abspielt und anhört, dabei mit- oder in eine Sprechlücke spricht



englische Bücher liest:



Lernkrimis: für verschiedene Lernjahre, mit Grammatikübungen



penguinreaders.de (Level Easystarts - Advanced) englische Bücher für verschiedene Lernstufen



Reading A-Z.com: The online leveled reading program, mit Büchern für verschiedene Lernstufen



Krimis / Thriller: Helen MacInnes, Colin Forbes, Ken Follet, Sidney Sheldon, Joy Fielding, Elizabeth George, Robert Ludlum



Liebesromane Rosamunde Pilcher



Diese sind meist auch auf Deutsch erhältlich, so dass du dort auch mal nachschauen kannst, wenn du gar nicht mehr weiter weißt.



Tipp zum Lesen englischer Bücher:



Nicht jedes neue, unbekannte Wort nachschlagen, aufschreiben und
lernen, sondern nur Schlüsselwörter oder wenn sich ansonsten der Sinn
einer Passage nicht erschließt. Sonst wird es schnell zu viel und man
blättert mehr im Wörterbuch, als dass man liest. So verliert man schnell
den Spaß am Lesen. Viele Wörter erklären sich ja auch bereits durch den
Kontext.



engl. Zeitungen, Zeitschriften und Comics liest, z.B.



Spot on Das Magazin für Jugendliche, Hueber Verlag



• (Business) Spotlight (mit Worterklärungen und verschiedenen Schwierigkeitsgraden; manchmal auch in der Bücherei erhältlich)



World and Press vom Schuenemann Verlag (Original-Artikel aus englischsprachigen Tageszeitungen mit Vokabular)



DVDs auch mal auf Englisch schaut (v.a. wenn man den Lieblingsfilm auf Deutsch eh schon in- und auswendig kennt.)



• sich einen englischen Sprach- oder Konversationskurs (z.B. VHS), eine Theatergruppe, einen Lesezirkel usw. sucht



- Auch privat, mit Freunden, Familie usw. Englisch spricht und
Alltagssituationen nachstellt: Tagesablauf, Kochen, Einkaufen, Arzt,
Kino, Theater, Krankenhaus, Bäcker, Museum, Bahnhof, Flughafen, Hotel,
Restaurant usw.



• Skype einrichtet + englische Muttersprachler als Gesprächspartner sucht.



• englische Brief/Email/Chatfreund/in oder Tandempartner sucht



• englisches Tagebuch schreibt



Da eine Sprache aber nicht nur eine Aneinanderreihung von Vokabeln
ist, sondern diese auch noch möglichst sinnvoll zu Sätzen verbunden
werden sollen, ist es genauso wichtig, regelmäßig 10 - 15 Min Grammatik
zu üben: ego4u.de + englisch-hilfen.de.



:-) AstridDerPu

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Kommentar von Satiharu
07.02.2017, 00:40

Astrid'ther'pooh is a really helpful bear in this community, follow his advice and you will be soon a talented english student.

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Leider gibst du nicht an, wie gut dein Level ist, bzw. wie lange du Englisch in der Schule hattest/schon hast.

Meiner Meinung nach sollte man immer erst mit dem Hörsehverstehen beginnen, denn das ist auch der Weg, wie Kinder Spachen lernen. Zuerst beobachten sie die Welt, ergründen, was Sätze heißen, erwerben die Grammatik etc. und erst dann wird gelesen.

Man sollte eine Sprache auf gar keinen Fall rein schriftlich lernen. Idealerweise hört man eine Vokable zuerst im Kontext, "sieht" dabei, was sie bedeutet, liest sie dann und schreibt sie zum Schluss erst selbst. Dieser Weg ist deutlich schneller als Methoden, die mit einem Textbuch anfangen

In der Schule nutze ich das so:
Wenn ich für einen neuen Text mit meinen Schülern neue Wörter einführe, mache ich das bei dem Wort "audition" z.B. so: Who of you has seen the last episode of "Super Talent"? Did you like the audition of that blonde girl? Im Normalfall sollte dann klar sein, was das Wort - zumindest in diesem Kontext - heißt und die Schüler antworten erst einmal mit ja bzw. nein. Dann erkläre ich weiter: "An audition is, what singers, actors or musicians have to do in order to get a job or role respectively" dann lass ich manchmal das Wort nachsprechen (vorallem, dann, wenn es stark vom Schriftbild abweicht) und schreibe es erst dann an die Tafel.

Zuhause kannst du das so nutzen:

Schau dir eine Folge einer Serie (Am besten eine mit vielen vielen Folgen) auf Englisch an und versuche, zu verstehen, worum es darin geht. Wenn du jetzt nicht jedes Wort verstehst, mach dir keine Gedanken, das ist am Anfang völlig normal. In einem zweiten Schritt schaust du dir dieselbe Folge nochmal an, dieses Mal mit Englischem Untertitel. Wieder versuchst du so viel wie möglich zu verstehen. Wenn das immer noch nicht klappt, schaust du sie dir ein drittes Mal mit deutschen Untertiteln an. Dasselbe wiederholst du bei der zweiten und dritten Folge. Du wirst - auch wenn du anfangs seeeeehr schlecht bist, merken, dass du spätestens ab Folge 10 den Durchlauf mit den Deutschen Untertiteln nicht mehr brauchst und spätestens ab der 20. Folge auch auf die Wiederholung mit dem Englischen Untertitel verzichten kannst. Wichtig ist dabei nur, dass du nicht abkürzt und die Serie gleich mit dem englischen Untertitel schaust, denn nur, wenn du dein Gehirn in die Situation bringst, eine Bedeutung auf Basis des Gehörten und Gesehenen herstellst, ähnelt das der Situation eines Erstspacherwerbs, auf die unser Gehirn von der Natur her so meisterhaft ausgelegt wurde.

Wenn du irgendwann so weit bist , dass du keine Untertitel mehr brauchst, kannst du damit anfangen, originalsprachige Romane zu lesen. Wenn du dabei auf Wörter stößt, die du nicht kennst, schlage sie am besten in einem Online Wörterbuch nach, bei dem du sie dir auch anhören kannst. Schlage aber nur dann Wörter nach, wenn du das Gefühl hast, du brauchst sie, um den Inhalt zu verstehen und kannst sie dir nicht aus dem Kontext erschließen. Auf keinen Fall darfst du jedes Wort nachschlagen, dass du nicht kennst.

Am Förderlichsten wäre es außerdem, wenn du einen Sprachpartner finden würdest, mit dem du das Gelernte immer gleich direkt ausprobieren könntest. Auch Briefwechsel bzw. die Teilnahme an Oline Diskussionen unterstützt den Spracherwerb sehr

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Schau dir Serien, Filme und Videos auf Englisch an. Lies Bücher oder überzeuge doch deine Freunde sich mit dir nur noch auf englisch zu unterhalten. In zwei monaten lernt man natürlich nur ein gewisses maß, aber die grundlagen sind damit womöglich schon gelegt.

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Lesen, Filme schauen, Vokabeln pauken, Sprechen und Schreiben üben und Gelegenheiten suchen, mit anderen Leuten Englisch zu sprechen. Wenn du einen Kurs mit einem gutem Lehrer findest, kann das auch sehr helfen, wenn du nicht so der Autodidakt bin....

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Am besten lernt man durch lesen und sprechen ... Nimm dir ein Buch ... Ließ es laut und Vllt mit Ner app.. Texte schreiben hat Auch noch niemandem geschadet

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