Englisch im Vorschulalter - Erfahrungen mit der Methode von Helen Doron?

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5 Antworten

Wenn du die Möglichkeit hast, würde ich Helen Doron auf jeden Fall vorziehen:
Ich kenne das so, dass bei der VHS die pädagogische Qualifikation im Hintergrund steht. Die Kurse dürften recht verschult ablaufen, lehrgangsmäßig. Diese Art zu lernen kann Kindern in dem Alter das Lernen einer Fremdsprache ganz vermiesen.

Bei Helen Doron überzeugt die Angleichung an den Lernprozess der Muttersprache. Das heißt, das Kind verbringt die Unterrichtszeit praktisch mit anderen Kindern im englischsprachigen Sprachraum und erarbeitet sich die Bedeutung von Wörtern und Satzkonstruktionen praktisch selbst. Dadurch wird ein längerfristiger Lernprozess erreicht.
Das Problem für ehrgeizige Eltern ist dabei allerdings, dass sie das Gelernte nicht sofort abrufen können und damit der Lernerfolg nicht sofort dokumentiert werden kann.
Es gehört einerseits eine gehörige Portion Vertrauen dazu, sich darauf einzulassen, andererseits wird sowohl das Interesse als auch die Fähigkeit zum Lernen von Fremdsprachen überhaupt geschult. Das halte ich für noch viel wichtiger als das abfragbare Wissen eines verschulten Lehrgangs.
Funktionieren kann das Ganze aber nur mit Unterstützung der Eltern, die genaue Verhaltensrichtlinien bekommen.

Das Angebot einer Probestunde würde ich auf jeden Fall wahrnehmen.

Danke casualuser für die hilfreiche Antwort

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Hallo. Unsere beiden Kinder (3 und 5) besuchen seit September 07 Helen Doron Kurse im Learning Centre Tullnerfeld (Niederösterreich). Beide sind begeistert und freuen sich wöchentlich auf die Englisch Stunde. Die CDs lieben sie (mir geht Helen's schrille Stimme schon ein wenig auf den Wecker ...). Der Erfolg hat uns wirklich verblüfft. Zu Weihnachten sangen die Kinder "Rudolph the red-nosed Reindeer" mit toller Aussprache (besser als ich es könnte ...). Die Lehrerinnen bei Helen Doron Tulln sind professionell, super motiviert und gehen individuell auf die Kinder ein. Unseren beiden Kids gefällt's jedenfalls und deswegen kann ich es nur weiterempfehlen.

Hallo sonnenblume36, Danke für deine Antwort. Unsere Tochter ist inzwischen bei Helen Doron und es gefällt ihr auch sehr gut - wir sind zufrieden mit unserer Wahl. Grüße markusros

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Hallo, habe das zufällig gelesen. Da ich selbst spielerisch Englisch unterrichte, allerdings nicht für HD, sondern für ClubK, hier ein paar gute Tipps, die wichtig sind:

Grundsätzlich sind langfristige Kurse besser, da die Kontinuität beim Sprachenlernen sehr wichtig ist. Auch die Motivation spielt eine entscheidende Rolle.(eigentlich für mich der wichtigste Faktor, es muss mal Spaß gemacht haben, dann bleibt das für den Rest des Lebens so) Wichtig ist daher die Chemie zwischen deinem Kind und der Lehrerin, bzw. der Gruppe. Grundsätzlich muss man auch beachten, dass der Kurs passend ist, d.h. wenn dein Kind wesentlich älter oder jünger ist, als der Rest der Gruppe, wird es auf Dauer keinen Spaß am Englischunterricht finden. Ist die Gruppe gut gemischt, können Kinder von ca. 2,5 Jahren bis 6 Jahre gut in einem Kurs voneinander profitieren. Vor diesem Alter, d.h. ab dem 6. Monat achten Säuglinge verstärkt auf ihre "Geräuschkulisse", d.h. Sprachen werden voneinander unterschieden - schaden kann es auf keinen Fall, doch daran "erinnern" wird sich ein Kind wirklich erst ab ca. 2,5 Jahren. Wobei das ganz von der persönlichen Entwicklung des Kindes abhängt. Natürlich kann ich hier nur zu ClubK raten :-).

...natürlich kannst du deine Tochter zu Kursen schicken(im Kindergarten unserer Kinder wurde dies auch vorgestellt bzw. angeboten), wenn sie talentiert ist und es ihr wirklich Spaß macht. Das wichtigste dabei ist aber, es zu Hause weiter durchzuziehen, sonst bringt es überhaupt nichts, wir haben es erlebt, bei den Freunden meiner Kinder, die dann in der Grundschule von vorne anfingen( die Einsen in Englisch brachten meine Kinder nach Hause-ohne vorherige Kurse)...

oder die dritte Alternative...lass die Zeit dem Kind zum Spielen und lass es Englisch lernen, wenn es im passenden Alter ist.

Hallo Netti, ich kann dir versichern, dass unsere Tochter zu einer Aktivität geschickt wird, die ihr keinen Spaß macht. Der Antrieb dazu kam von ihr selbst. Und inhaltlich zu deiner Antwort: das Alter ist ideal zum spielerischen Lernen von Sprachen. Grüße markusros

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@solf1

Danke solf - Klar keiner - wir lieben ja unsere Tochter;-)

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