Englisch gut verbessern?

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8 Antworten

   
Hallo,

   
die meisten Schüler, die aus einem 1jährigen Austausch aus England oder den USA
zurückkommen, sprechen fließend Englisch - zurück in Deutschland heißt es dann
aber am Ball bleiben, sonst war nämlich der ganze Aufwand für die
Katz
-

und

auch wenn ein Aufenthalt im englischsprachigen Ausland (Ferienfreizeit,
Gastfamilie, Schüleraustausch, Au Pair, work & travel usw.) am
    besten wäre, um fließend Englisch zu lernen (möglichst
allein, sonst schickt man gerne seine Begleitung vor), stellen Auslandsreisen
doch meist ein zeitliches und finanzielles Problem dar.

   
Tipps für daheim:

   
Um Vokabeln effizient zu lernen, d. h. so, dass man sie auch abrufen und anwenden
kann, sollte man sie nicht nur stur auswendig lernen, sondern

   
Wortfamilien damit bilden: (Themen; Gegenteil; Nomen mit passendem
Verb + Adjektiv; etc.),

   
Beispielsätze bilden

   
Redewendungen aufschreiben

   
Phrasal Verbs lernen: (ein Verb hat unterschiedliche Bedeutungen, je
nachdem, welche Präposition danach folgt: look (schauen), aber look for / 
after/ forward to (+ Gerund) = suchen / s. um jdn. kümmern /s. freuen auf)

   
Vokabeln mit ihren (grammatikalischen) Besonderheiten aufschreiben und
lernen,

   
z.B. folgt Gerund oder to-Infinitiv, welche Präposition, unregelmäßige Plural,
Verb, Adjektiv, Adverb, usw.

   
• Du kannst auch Haftnotizen mit dem jeweiligen englischen Wort auf alle
Gegenstände, Haushaltsgeräte, etc.

   
oder anderen Vokabeln in die ganze Wohnung kleben und Vokabeln sozusagen im
Vorbeigehen lernen
.

   
Dabei ist es egal, ob du mit dem guten, alten Vokabelheft, einem Karteikasten
oder elektronischen Vokabeltrainer arbeitest.

   
Die meisten Schulen in Bayern empfehlen phase6, als Vokabeltrainer. Den muss
man aber kaufen.

   
Kostenlose Vokabeltrainer findest du bei pons.com, navendo.de,
vokker.net, vocabulix.com, vokabel.org, teachmaster.de

   
Egal für welches System du dich entscheidest, wichtig ist, dass du regelmäßig
übst. Jeden Tag 10 - 15 Min bringt mehr als    
wochenlang nichts und dann Endlossitzungen von 1 Stunde und mehr.

   
• Vokabeln sollten auch mit allen Sinnen (sehen, hören, riechen,
schmecken, fühlen / anfassen) gelernt

Und am besten
auch noch gesprochen, gesungen, gerappt, rhythmisch, in Versen und geturnt
werden (typische Handbewegung).

   
Denk nur mal an das Lied 'Head and shoulders, knees and toes', was die Kinder -
du vielleicht auch - heute schon im Kindergarten oder in der Grundschule
lernen.

   
• Vokabeln kann man auch spielen(d lernen) Stadt, Land, Fluss auf
Englisch, wer kennt die meisten Tiere usw. auf Englisch?, Teekesselchen, Taboo,
    Memory, Bingo, Scrabble uvm.

   
indem man

   
englisches Fernsehen schaut

   
englisches Radio hört (BBC im Internet, mit Podcast Download)

   
englische Podcasts hört

   
- Englisch ganz leicht - Der neue Hörkurs, Hueber

   
- BBC Podcast 6 Minute English

   
- Podcastarchiv: Business Spotlight Podcast - podcast.de/podcast/2756/archiv/?seite=11

   
- Randall's ESL Cyber Listening Lab

   
• Vokabeln als MP3 aufnimmt und immer wieder abspielt und anhört, dabei mit-
oder in eine Sprechlücke spricht

   
englische Bücher liest:

   
Lernkrimis: für verschiedene Lernjahre, mit Grammatikübungen

   
penguinreaders.de (Level Easystarts - Advanced) englische Bücher für
verschiedene Lernstufen

   
Reading A-Z.com: The online leveled reading program, mit Büchern für
verschiedene Lernstufen

   
Krimis / Thriller: Helen MacInnes, Colin Forbes, Ken Follet, Sidney
Sheldon, Joy Fielding, Elizabeth George, Robert Ludlum

   
Liebesromane Rosamunde Pilcher

   
Diese sind meist auch auf Deutsch erhältlich, so dass du dort auch mal
nachschauen kannst, wenn du gar nicht mehr weiter weißt.

   
Tipp zum Lesen englischer Bücher:

   
Nicht jedes neue, unbekannte Wort nachschlagen, aufschreiben und lernen,
sondern nur Schlüsselwörter oder wenn sich ansonsten der Sinn einer Passage
nicht     erschließt. Sonst wird es schnell zu viel und man
blättert mehr im Wörterbuch, als dass man liest. So verliert man schnell den
Spaß am Lesen. Viele Wörter     erklären sich ja auch bereits
durch den Kontext.

   
engl. Zeitungen, Zeitschriften und Comics liest, z.B.

   
Spot on Das Magazin für Jugendliche, Hueber Verlag

   
• (Business) Spotlight (mit Worterklärungen und verschiedenen
Schwierigkeitsgraden; manchmal auch in der Bücherei erhältlich)

   
World and Press vom Schuenemann Verlag (Original-Artikel aus
englischsprachigen Tageszeitungen mit Vokabular)

   
DVDs auch mal auf Englisch schaut (v.a. wenn man den Lieblingsfilm auf
Deutsch eh schon in- und auswendig kennt.)

   
• sich einen englischen Sprach- oder Konversationskurs (z.B. VHS), eine Theatergruppe,
einen Lesezirkel usw. sucht

   
- Auch privat, mit Freunden, Familie usw. Englisch spricht und
Alltagssituationen nachstellt: Tagesablauf, Kochen, Einkaufen, Arzt, Kino,
Theater, Krankenhaus,     Bäcker, Museum, Bahnhof, Flughafen,
Hotel, Restaurant usw.

   
• Skype einrichtet + englische Muttersprachler als Gesprächspartner sucht.

   
• englische Brief/Email/Chatfreund/in oder Tandempartner sucht

   
• englisches Tagebuch schreibt

   
Da eine Sprache aber nicht nur eine Aneinanderreihung von Vokabeln ist, sondern
diese auch noch möglichst sinnvoll zu Sätzen verbunden werden sollen, ist es
    genauso wichtig, regelmäßig 10 - 15 Min Grammatik zu üben: ego4u.de
+ englisch-hilfen.de.

   
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Mit fortschreitender Globalisierung kann man mehr oder weniger
Englisch und andere Sprachen so ziemlich in jedem Beruf und in allen
Branchen brauchen, vor

    allem in international tätigen Firmen:

                                          

    Übersetzer, Dolmetscher, Ingenieur, Jurist, (Europa-) Sekretärin,
Journalist, Architekt, (Sprach-)Lehrer, Auslandkorrespondent, Arzt,
Reiseleiter, Hotel-

    und Restaurantfach, Touristik, Pilot, Flugbegleiter, Wirtschaft,
Handel, Industrie und Marketing, Wissenschaft und Forschung, bei
Behörden, Konsulaten,

    Botschaften etc.

    Darunter sind gut und weniger gut bezahlte Jobs, Jobs für die man
ein Studium braucht und solche ohne Studium, Jobs mit mehr oder weniger
Reisetätigkeit.

:-) AstridDerPu

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Eine Sprache muss man sprechen um sie letztendlich gut zu können.

Was Vokabeln angeht, hat mir das lesen von englischen Büchern sehr geholfen. Ist am Anfang etwas schwierig aber auch Wörter die nicht unbedingt im Grundwortschatz zu finden sind wiederholen sich.

Im Internet kann man sein Englisch in internationalen chatts ausprobieren.

Ansonsten Urlaub in Ländern machen, in den Englisch gesprochen wird. Dort in Jugendherbergen / Hostels übernachten. Du ahnst gar nicht wie schnell man dort in ein Gespräch mit Leuten aus aller Welt kommt. Sprache ist dabei Englisch.

Viel Glück.

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Hallo DerMitDemDing,

du könntest mal im Internet schauen, da gibt es solche seiten.

LG und schönes Wochenende

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Die beste Übung ist es, englischsprachige Spiele oder Programme zu benutzen. Ich selbst bin damit aufgewachsen und kann sehr gut Englisch sprechen. Stell bei verschiedenen Dingen die Sprache auf Englisch um, um dich daran zu gewöhnen oder sprich hin und wieder mal mit deinen Freunden oder Kollegen Englisch.

Übung macht den Meister 👍 

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Sprachreisen sollen sehr hilfreich sein.

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Mein Vater hatte erst als Erwachsener Englisch gelernt. Er hatte allerdings eine britische Frau - meine Mutter.

Von Beruf her war er Automechaniker, danach techn. Zeichner. Er hat sich aber immer weitergebildet, und wurde später - viele Jahre später - Chef der Übersetzerabteilung der Fordwerke in Ford England. Er hat allerdings weniger normale Übersetzungen gemacht, die auch, aber er hat vor allem technische Zeichnungen etc.. übersetzt.

Welcher normale Dolmetscher weiß schon, was Kurbelwelle oder Nockenwelle oder so was auf Englisch heißt.  Das sind Fachbegriffe, die vermutlich nicht mal Briten selbst beherrschen. Ich habe einen Freund, der Engländer ist und zugleich Hufschmied. Ihn habe ich mal gefragt, was "Eckstrebe"  (das ist ein Teil des Hufes) auf Englisch hieße. Er guckte verblüfft und meinte: "No idea."


Also, wenn man sich ranhält wie mein Vater, dann kann man einiges erreichen. ich gebe allerdings zu, das war alles in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Wie es heute ist, weiß ich nicht.


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In meinem Job (Chemie) brauche ich Englisch recht oft, zumal oft manche Kurse in Englisch sind (erst letzte Woche hatte ich einen 4-tägigen Kurs, und Englisch war dort praktisch, weil auch Leute aus Lateinamerika, Holland oder Frankreich dabei waren).

Mit unseren Kollegen in den USA sprechen (und schreiben) wir auch auf Englisch. Meist eher schriftlich (wegen der Zeitverschiebung, zudem auch aus Gründen der schriftlichen Dokumentation).

Also es mangelt nicht an Gelegenheiten, Englisch anwenden zu können.


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Ich habe gute Erfahrungen mit einem Sprachtandem gemacht. Für den Anfang geht auch die App Duolingo

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