England ist aus der EU raus, was bedeutet das für den Mittelstand?

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8 Antworten

Nun sind alle Falschmeldungen der deutschen Lügenpresse geplatzt. Das heißt aber nicht, dass wir nicht weiter belogen werden, mit Schreckensmeldungen über den wirtschaftlichen Niedergang Englands, während man den Niedergang in Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien und Portugal verschweigt. Und die hängen jetzt allein am deutschen Tropf. England war Nettozahler! Auch das hat man uns verschwiegen. Und wenn man ntv sieht, dieses Lügenfernsehen der finanziellen Großverschieber und Milliardenzocker - was die jetzt jammern! Klar, da haben die leeren Drohungen mit dem wirtschaftlichen Niedergang nicht gefruchtet. Es jammern allüberall die Globalplayer, die sich ihre Risiken gern vom Steuerzahler entgelten lassen. Für unseren Mittelstand ist das schlecht, weil Deutschland jetzt auch für die ausfallenden Finanzen durch England einspringen muss. Die anderen haben doch nichts außer einer offenen Hand.

Wirtschaftsvertreter arbeiten neben großem Jammern längst daran, dass sich ökonomisch in den Beziehungen nicht viel verändert. Dass die deutschen Steuerzahler jetzt fast allein die Finanzierung des Gierhals EU tragen müssen, interessiert die nicht. Dass unsere Bankenabsicherung jetzt allein die Schrottbanken des Südens am Hals hat, ist nur ein Nachteil für den Mittelstand, nicht für die ganz großen. Jetzt rentiert es sich wieder, in englische Banken zu investieren, die nicht mehr die Bankrottdrohung südlicher Schrottbanken am Hals haben. Für GRÜNE und LINKE kommt jetzt der Offenbarungseid - die tun nur grün und links - sind aber längst Partner der Großindustrie, die von der EU und vom EURO profitieren während die einfachen Menschen abgezockt werden, jetzt für Deutschland mehr denn je. Jetzt zeigt sich, dass wir keine Demokratie haben, weil eine Grundsatzdiskussion zum Verbleib Deutschlands im EURO und der EU den Deutschen verwehrt bleibt. Jetzt wird die Lüge noch erfahrbarer, dass nicht ganz Deutschland von EU und vom EURO profitieren sondern nur ein kleinerer Teil, teils auch ausländisches Kapital. Lügenpresse ist eigentlich ein falscher Begriff. Besser ist Leit-Medien oder klarer: Manipulationsmedien. An den Gewinnausschüttungen dieser Maffia nehmen auch Top-Gewerkschaftler teil.

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Kommentar von Sachsenbruch
24.06.2016, 12:57

Wieso braucht man den Schmonzes eigentlich nicht über den ersten Satz hinaus zu lesen? :)

Ich hab's mir erspart.

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Kommentar von karapus001
24.06.2016, 14:23

Gut geschrieben, bin auch deiner Meinung


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England ist noch lange nicht raus, es wird noch einen Prozess von mindestens zwei Jahren benlötigen, bevor das vollzogen ist.

Danach wird Grosbritannien zerfallen, weil Schotland und Nordirland austreten werden und selbständige Staaten bilden werden, die Wirtschaft wird wieder auf den Stand der 70er Jahre zurückfallen, als England der "kranke Mann Europas" war, die Jugend des Landes, die zu 75% gegen einen Austritt gestimmt hat, wird sich von der Gesellschaft und der Regierung abwenden und das Land scharenweise verlassen und spätestens in den 2020ern wird England in die politische und wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit fallen  und ein verarmtes und zerissenes Rest-England wird darum betteln wieder in die EU aufgenommen zu werden. Wozu sie dann allerdings die Erlaubnis der Schotten brauchen, die bis dahin ein eigenes Land sein werden und die denen nach Jahrhunderten der Missachtung den ganz gewaltigen Mittelfinger zeigen werden.

Das alles wird alle anderen Länder auf Jahrzehnte davon abhalten, so etwas auch zu versuchen.


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Trittbrettfahrer Großbritannien will aussteigen. Was ist passiert? Einer von 28 Staaten verlässt die EU. Ein Staat, der in der Union nur als Bremser und Trittbrettfahrer unterwegs war, der sich die Rosinen herausgepickt  und so gut wie keine Pflichten übernommen hat. Und der die Wandlung zur politischen Union im Sinne der europäischen Idee nie mitgetragen hat. Wirtschaftlich werden die EU und Deutschland den Brexit bedeutend schneller und leichter verkraften als Großbritannien, auf das ein herbes Erwachen wartet.

Aber politisch gleicht diese fassungslos machende Entscheidung einem Erdbeben. Bisher galt der europäische Einigungsprozess als unumkehrbar. Seit dem 24.06.2016 ist die europäische Architektur nicht nur in Schieflage, auch der Traum von großen europäische Visionen, der Aufgabe nationaler Zuständigkeiten, gar einer einheitlichen Verfassung ist geplatzt.

Jetzt geht es um Schadenbegrenzung: Der Brexit ist ein fatales Signal an Mitgliedsstaaten, die ebenfalls mit dem Austritt liebäugeln, die auf Egoismus statt Solidarität setzen. Geschürt wird diese Geisteshaltung von den grassierenden neonationalistischen Einheizern in ganz Europa, deren
Einfachst-Rezept den komplizierten und oft unbefriedigenden Antworten auf die komplexen Herausforderungen offenbar keine Chance lassen. Es macht Fassungslos zu erleben, wie durch gezielte Desinformation und dem Schüren niederster Instinkte und Emotionen wie die letzten Monate in Großbritannien ein Land kippt. Siehe zuvor Österreich.

Die unvernünftige Brexit-Entscheidung birgt aber auch eine Chance. Sie ist ein Alarmsignal, den überbürokratischen EU-Stall mit seinen vielen Hinterzimmern und intransparenten Abläufen endlich auszumisten. Die Europäische Union ist nur zu retten, wenn Deutschland und Frankreich ihre Funktion als zentrale Achse sich neu definieren und an die Spitze der Erneuerung setzen. Notwendig sind auch Strukturen und Verfahren, die verhindern, dass alle Mitglieder über einen Kamm geschoren werden. Nicht zuletzt braucht es ein klares Signal Merkels an Erdogan, dass für polternde Potentaten kein Platz ist in der EU.

Vielleicht ist der Brexit für die Briten am Ende derart schmerzhaft, auch angesichts der drohenden Sezessionen von Nordiren und Schotten, dass die getroffene Entscheidung abschreckend auf andere Mitgliedsstaaten wirkt. Dies wäre zwar kein konstruktives Fundament für die Rettung der europäischen Idee. Aber ein nützliches.

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Die Briten WISSEN ja noch gar nicht, WIE der "EU-Ausstieg" überhaupt funktionieren wird: Schon gibt es erste Demonstrationen junger Engländer in Brüssel, die ihre Zukunft gefährdet sehen, weil die Freizügigkeit OHNE EU-Mitgliedschaft nicht mehr funktionieren wird. Die ersten Börsenmeldungen nach dem Brexit-Referendum zeigten für die englische Währung ALLE nach unten. Nur weil der "Obernörgler" der EU aus dem europäischen Verbund ausscheidet, sehe ICH kein Ende der EU! Vielleicht überlegen andere "Wackelkandidaten" ihre Position nun NEU.

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wirtschaftlich wird sich da gar nicht so  viel ändern. Zu 99 % wird es ein Freihandelsabkommen zwischen GB und der EU geben .

Vermutlich bekommt GB einen ähnlichen Status wie Norwegen oder die Schweiz.

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Kommentar von Sachsenbruch
24.06.2016, 11:30

Ja, und England - nicht etwa GB: das gibt es wohl gleich nicht mehr - wird EU-Beschlüsse mitvollziehen müssen, wie die Schweiz und Norwegen auch, ohne darüber mit zu entscheiden.

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Die Briten waren noch nie richtige Europäer.  Sie hatten ja nicht einmal den Euro. 

Es ist ein Land mit mittelalterlichen Gebräuchen,  die sich lieber den Luxus einer Königin  im goldenen Käfig gönnen als die Freiheit und Demokratie.

Sie werden den Austritt noch bitter bereuen.

Irland wird sich abspalten.

Die AutoimDistribution im England wird sich in andere europäische Länder verlagern.  Es wird ein zweites  Detroit geben. 

Das Ende von England ist besiegelt.  Nicht das von Europa. Es trennt sich lediglich die Spreu  vom Weizen.

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Wir werden sehen wie GB sich entwickelt und wie Deutschland nun alleine alles finanzieren muss!

Dieses ganze gelabber, dass für alle die EU wichtig ist, ist einfach eine reine Manipulation. Manche andere Länder profitieren über den Austritt GB aus der EU, wie z.b. Russland profitiert davon wirtschaftlich und GB möglich auch.

Für die Deutschen wird es wahrscheinlich schlimmer, da sie nun die ganzen kleinen Länder selber mitschleppen müssen.

Für den Westen allgemein tut der Austritt GBs aus der EU schlecht. Und können nun weniger andere Länder ausbeuten.

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Am ersten Tag schon nach der Entscheidung für den BREXIT sackte das Pfund an allen Börsen ab.Ich dachte mir nur: ÄHÄTSCH!! Das kommt von sowas.

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