England Austausch 3 Monate Geld

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Ich würde dir empfehlen, möglichst wenig Bargeld mitzunehmen und dir stattdessen eine Postbank-Sparcard zu besorgen. Damit kannst du bis zu zehn Mal pro Jahr kostenlos an Automaten im Ausland Geld abheben (ab dem elften Mal kostet es 5,50 Euro je Auszahlung), bekommst einen günstigeren Wechselkurs als beim Umtausch von Bargeld, und wenn nötig kann das Guthaben einfach per Überweisung aufgefüllt werden.

Hallo,

der Tipp mit der Postbank Sparcard von Rolf42 ist gut.

Gastgeschenke machen sich gut: Deutschland-Bildband o von deiner Heimatstadt/region Vollkornbrot, Pumpernickel, Kuckucksuhr, Schwarzwälder Schinken, dt.Wein, dt Bier, Bierkrug Lübecker Marzipan, Mon Cherie, Dresdner Christstollen, Haribo/Katjes Lakritze + Weingummi, Bahlsen Kekse usw., Gegeneinladung nach Deutschland.

Hände schüttelt man in Engl nur 1 x beim Kennenlernen. Bei späteren Begegnungen + beim Verabschieden nicht. Beim Die-Hand-geben gilt, der Gastgeber reicht dem Gast die Hand, der Höherstehende gibt zuerst die Hand.


  • Please (bitte) + Thank you (Danke) sind ganz wichtig! Aber bitte heißt nicht immer please:

A: Could you lend me your pen, please? / May I borrow your pen, please?

B: Here you are.

A: Thank you.

B: You're welcome.

Ja, You're welcome. heißt wirklich Bitte, gern geschehen! / Keine Ursache

Man kann aber auch sagen:

• Not at all., Don't mention it., My pleasure (oder: it's my pleasure)


Was man in der Schule nur selten lernt, ist dass heute "Cheers" in GB die beliebteste Art ist, "thank you" zu sagen.

Traditionell prostet man sich mit "Cheers" (Prost) zu.

Beispiel: "Cheers" she said, raising her glass."

"Cheers" wird auch verwendet, um eine Unterhaltung zu beenden.

Beispiel: "Cheers, Tony, see you later."

The most popular way of saying "thank you" in Britain now is ....?

Eine Umfrage der Grußkarten Firma Met to You unter 3.000 Briten ergab, dass "cheers" inzwischen das traditionelle "thank you" ersetzt.

Der Daily Telegraph berichtete, dass 40 % der Befragten der Ansicht waren, dass "thank you" zu formell klänge und sie lieber umgangssprachl Begriffe, wie 'fab', 'lovely' or 'wicked' o auch "ta", "cool" and "great" benutzten. Andere beliebte Begriffe aus anderen Sprachen f das traditionelle "thank you" seien merci + gracias. (spotlight-online.de/print/5265)


  • Engl Muttersprachler bevorzugen indirekte Fragen, also z.B.

Excuse me, can you tell me the time, please? statt What's the time, please?

  • Engl sind bekannt fürs Schlange stehen queueing beim Postamt, an der Bushaltestelle usw.

Wusstest du, dass tea (auch) ein kleines Abendessen, eine kleine abendliche Brotzeit ist?

Zur Erklärung schau mal unter folgendem Link nach:

www.bbc.co.uk/worldservice/learningenglish/radio/specials/1535_questionanswer/page2.shtml

Hier der relevante Absatz:

And the final word is tea. Now of course this is a drink, like tea and coffee, but it can also be a light evening meal. I think this word is often used in families, particularly with their children.

"It's tea time", "It's time for tea!" This means their small evening meal.

Ob es tea, dinner o supper heißt, ist auch abhängig v.d. sozialen Stellung.

Ein weiterer interessanter Link: putlearningfirst.com/language/12dial/dinner.html.

Ganz toll + witzig (auf Dt) erklärt, wird das auch in Kap 1Five o'clock tea oder Was hat der Tee mit dem Abendessen zu tun? des Buches What's for tea?

Auch George Mikes hat sich in seinem Buch How to be an Alien mit TEA befasst. (lib.ru/ANEKDOTY/mikes1.txt_with-big-pictures.html#6)


Food:

  • Gewöhnungsbedürftig: Baked Beans (weiße Bohnen in Tomatensoße) zum Frühstück!, Marmite (wikipedia) als Brotaufstrich
  • Britisches National Fast Food: Fish & Chips; Achtung: wird mit vinegar (= Essig) serviert!
  • Unbedingt zum Nachmittagstee probieren: Scones mit clotted cream

  • Guten Appetit ist in England bei weitem nicht so verbreitet wie im Dt. Vereinzelt hört man Enjoy your meal, meist von der Bedienung in einem Restaurant.

Meist wünscht man sich vor dem Essen gar nichts.

Andere Länder, andere Sitten. In Schweden wünscht man sich auch nur selten Guten Appetit. Vielmehr bedankt man sich nach dem Essen mit Tack för maten.


Was bei uns als unmanierlich gilt, ist in England normal, die linke Hand bleibt beim Essen bei Nichtbenützung unter dem Tisch auf dem Schoß o Bein.

Auch benutzt man in Engl beim Essen viel seltener das Messer als bei uns. Muss kein Fleisch geschnitten werden, kommen die Engländer allein mit der Gabel aus. Diese hält man in England mit den Zacken nach unten + balanciert das Essen auf der Rückseite der Gabel, also viel Spaß beim Essen von Erbsen (peas), die es in England oft zu Essen gibt. (Tipp: Spieße erst etwas festes, ein Stück Fleisch oder ein Chip (Pommes) auf die Gabel.)

Für den Föhn o andere Elektrogeräte, solltest du einen Adapter f engl Steckdosen mitnehmen, da es in England 3-polige Steckdosen (mit 3 Löchern) gibt, in die 'deutsche' Stecker nicht reinpassen.

Und nicht vergessen, dass England zwar z EU, nicht aber z europ Währungsunion gehört. Deshalb bezahlt man dort mit brit.Pfund.

:-) AstridDerPu

PS: lgpcards.com/catalog.html#c30

Was möchtest Du wissen?