Energieverbrauch Durchlauferhitzer. Was ist sparsamer? Wie rechnen?

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10 Antworten

Grundsätzlich ist es auf der Kostenseite völlig gleichgültig, ob eine bestimmte Wärmeleistung langsam oder schnell verausgabt wird. Die Wärme-Energie ist in jedem Falle gleich der Elektro-Energie. Deshalb kommt es beim Vergleich ausschließlich darauf an, die jeweils entstehende nutzlose Wärme zu untersuchen.

Bei unserem Beispiel wird die Warmwasserleitung (Hier kommt es auf die Länge und die Verlegungsart an!) einmal auf 70° und einmal nur auf 40° erwärmt. Bei üblicher Benutzung des Durchlauferhitzers wird diese Restwärme (bei Unterputzverlegung) weitgehend über den Baukörper nutzlos abgeleitet. Ein kleinerer Teil heizt die Raumluft auf, was nicht immer erwünscht und in der Regel billiger zu bewerkstelligen ist. Insofern ist die Variante mit der niedrigeren Wassertemperatur kostengünstiger.

Die Verlustwärme der Wasserleitung läßt sich natürlich auch weitgehend zurückgewinnen: Wenn ich nach aufgewärmter Wasserleitung den Durchlauferhitzer elektrisch abschalte und das Warmwasser-Ventil so lange geöffnet lasse, bis das auslaufende Wasser ganz kalt ist, dann habe ich die Leitungs-Restwärme in der Badewanne. Bei diesem Verfahren wäre die Wassertemperatur nicht mehr kostenrelevant.

Zur genauen Ermittlung der Wärmeverluste müsste unter Berücksichtigung der Wärme-Isolierung die Wärmekapazität der Wasserleitung aus Temperatur, Materialmasse der Leitung und materialspezifischer Wärme berechnet werden. Das ist hier vermutlich nicht die Frage.

Da der Durchlauferhitzer bei höherer Temperatur mehr Wärme an die Luft und Mauer abgibt ist es ein wenig energieschonender in der richtigen Temperatur einlaufen zu lassen. Ist wie beim Autofahren. Wenn du schneller fährst bist früher am Ziel aber du verbrauchst mehr Sprit in kürzerer Zeit. Natürlich hinkt der Vergleich ein wenig da ja Luftwiderstand quadratisch wächst aber bei größerer Temperaturdifferenz zwischen den Rohren und der Umgebung geht trotzdem wesentlich mehr verloren. Möchtest du zB bei 25° Umgebungstemperatur nur ein Bad mit 20° dann bekommst Energie dazu, bei Wasser mit 25° ist es neutral und bei höheren Temperaturen steigt der Verlust sowohl beim Einlassen als auch beim Abkühlen in der Wanne.

theoretisch sollte der energieaufwand gleich sein. allerdings ergeben sich in der praxis wohl doch gewisse unterscheide.

errechnen kannst du, wie warm das wasser werden soll, wenn du folgende informationen hast:

sollfüllmenge der wanne, wassertemperatur "kalt" wassertemperatur "warm"

gehen wir mal von 12°C aus und die wanne fasst 80 liter.... dann brauchst du ca 2,6 Kilwattstunden um das wasser darin auf 40° C zu bringen.

jetzt wo du weißt, wie viel energie zugeführt werden muss, um auf deine wunschtemperatur zu erhalten braucsht du nur noch die energiemenge zu dosiren. das kannst du über die leistung und die betriebsdauer des gerätes bestimmen. bei einer geräteleistung von 21 KW wären das ca. 7½ minuten...

also: 7½ minuten heißes wasser einlaufen lassen und dann bis 80 Liter mit kaltem wasser auffüllen....

das sind aber nur theoretische werte und ich kann keine garantie dafür übernehmen....

lg, anna

Für die Kostenvergleichskalkulation hinsichtlich der Wassertemperatur bringen die Rechnungen allerdings nichts, weil sie zum gleichen Ergebnis führen. Ausschlaggebend sind nur die Verluste durch ungenutzte Wärme.

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Wannen sind nicht so winzig, daß nur 80 Liter verbraucht werden. Es sind eher 200 - 300 Liter. Dann merkt man auch, daß Duschen wesentlich billiger ist.

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ob er auf 40 oder 70 grad heizt ist wurst er nimmt immer die volle leistung auf, aber auf jedenfall ist billiger au 70 un dann mit kaltwasser abkühlen, sparsamsten ist duschen

Die benötigte Energie hängt rein von der Temperatur des Bads ab und wie viel Wasser drin ist.

Der einzige Unterschied ist wie viel Wärme durch "warten" verloren geht bevor man in die Wanne steigt. Je heißer das Wasser, desto schneller geht die Wärme in die Umgebung. In den Rohren selber oder in der Wanne.

Das bedeutet dass wenn man den Durchlauferhitzer so einstellen kann dass die Temperatur sofort richtig ist und man direkt schon in der Wanne sitzt beim einlaufen lassen, dann nutzt man am meisten von der aufgewendeten Energie. Insgesamt gibt man praktisch das selbe an Geld aus, kann aber so etwas länger baden.

Die Verluste errechnet man in diesem Fall durch die verzögerte Nutzzeit, da hier bereits Wärmeabgabe erfolgt. Also, bei langen Einlaufzeiten höhere Verluste. Ähnlich verhält es sich bei der Wassererwärmung, je länger zugeführte Leistung verlustig ist, desto höher der Gesamtenergieaufwand für das gleiche Ergebnis.

Das macht kaum etwas aus. Die Wärmemenge ist praktisch gleich. Am besten gibst du kaltes Wasser in die Wanne und füllst gleichzeitig heisses zu, bis es passt. Das geht am schnellsten und du hast den geringsten Wärmeverlust. Nennenswert sparen kannst du dadurch aber nicht.

Bei einem konventionellen DHE ist das egal, da er bei 40° einfach mehr kaltes Wasser beimischt. Die Geräteleistung bleibt gleich.

Bei einem elektronischen DHE sparst du in letzterem Fall etwas Strom. Aber viel ist das auch nicht. Mit Strom zu heizen ist und bleibt die teuerte Art der Wassererwärmung.

Kommt auf das gleiche raus. Fülle sie mit kaltem Wasser, dass härtet ab und ist billig.

da fehlt mir aber der entspannungeffekt :/

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40° ist gerinfügig günstiger, weil die Abwärme geringer ist.

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