Energie vervielfältigen mit meschanischer Hilfe?

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6 Antworten

du bist nicht der erste der die idee hatte, und wirst bestimmt nicht der letzte sein.

dein problem dabei: auch wenn sich das andere rad schneller dreht, es dreht sich mit weniger kraft. d.h. es kommt einfach hinten nicht mehr energie raus, wie du vorne rein steckst. eher weniger. weil ja die kette, der riemen oder was auch immer auch kraft verbraucht (erwärmt sich dabei)

lg, Anna

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Der Motor gibt ca. 90% der zugeführten elektrischen Energie als mechanische Energie über die Welle an den Generator ab, und der gibt davon wieder ca. 90% in Form von elektrischer Energie ab. Damit kommen insgesamt ungefähr 80% von der zugeführten Energie in elektrischer Form heraus, die restlichen 20% als nutzlose Wärme. Soweit ohne Zahnradgetriebe.

Wenn Du jetzt noch ein Zahnradgetriebe dazwischen schaltest, wandelst Du noch weitere etwa 10% der zugeführten Energie in nutzlose Reibungswärme um. Dann sind nur noch 70% übrig.

Das Getriebe verändert das Verhältnis von Drehzahl und Drehmoment. Da ist die zugeführte Energie = Drehzahl mal Drehmoment mal Zeit. Und die abgegebene Energie = Drehzahl mal Drehmoment mal Zeit abzüglich der Reibungsverluste. Die Nutzenergie kann also immer nur weniger werden.

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Ich bin zwar kein Meister in Physik, ich würde aber vermuten, dass das kein Perpetuum Mobile ist, weil alle Energie, die du in den Elektromotor steckst, verwendet wird, um die Zahnräder zu bewegen. Klar, stellt man sich vor, dass man ein schweres Rad schiebt, dann scheint es ab einer bestimmten Geschwindigkeit so, als ob man wenig Energie benötigt, um das Rad zu  bewegen und am laufen zu halten. Das ist aber ein Trugschluss, wo die Energie dann genau flöten geht, kann ich dir nicht sagen, würde aber vermuten, dass das irgendwie über Widerstand und Kontakt mit anderen Bauteilen wegfliesst.

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Dein Denkfehler besteht darin, dass der Motor, der den Generator antreibt, ja einen mechanischen Widerstand hat. Er muss (sogar durch eine Zahnrad-Übersetzung) einen Generator antreiben. Und das braucht Energie. Und zwar mehr, als der Generator dann ausgeben würde.

Zudem kommt noch die schlechte Effizienz der Energieumwandlung von elektrischer in Bewegungsenergie. Es entsteht ja in der Umwandlung viel Wärme.

Man kann übrigens allgemein keine Energie vermehren. Man kann sie lediglich umwandeln. Oder durch eine nicht umkehrbare Verwandlung die nichts bringt zunichte machen.

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Kommentar von Scribux
04.02.2017, 22:32

Das wollte ich auch grade sagen. ;-)

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Nette Idee !!!

Dein Gedanke ist zwar Logisch, aber so nicht umsetzbar.

Meine Meinung dazu ist:

Die Elektrische Energie wird in diesem Fall in Bewegungsenergie umgewandelt. Umgekehrt wäre, um wenigstens die gleiche Menge Energie zu gewinnen, mehr Bewegungsenergie nötig.

Man kann nicht mehr Energie gewinnen als man einsetzt. Das ist unmöglich. Das wäre ein:

 Perpetuum mobile (lat. ‚sich ständig Bewegendes', Mehrzahl Perpetua mobilia) ist ein hypothetisches Gerät, das – einmal in Gang gesetzt – ohne weitere Energiezufuhr ewig in Bewegung bleibt und dabei – je nach zugrundegelegter Definition – möglicherweise auch noch Arbeit verrichtet.

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Kommentar von Scribux
04.02.2017, 22:17

Es wäre echt cool wenn viel mehr Menschen solche Gedanken hätten.

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Der Wirkungsgrad spielt dabei eine Wichtige Rolle:

Beträgt der Wirkungsgrad eines Getriebes z.B. 95%, heißt das, dass 5% der übertragenen Leistung durch Reibung verloren geht. Fährt ein Fahrer z.B. mit 100 Watt Antriebsleistung, so wird das Hinterrad nur noch mit 95 Watt angetrieben, da ja 5 Watt durch Reibung verloren gehen.

Erhöht der Fahrer seine Leistung auf z.B. 300 Watt, so erhöhen sich automatisch die Verluste auf 15 Watt, da ja 5% von 300 Watt nun mal 15 Watt sind.

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Kommentar von Scribux
04.02.2017, 22:30

Auf dein Beispiel angewendet kommt also an deinem letzten Zahnrad nicht so viel Bewegungsenergie an um einen Elektromotor so anzutreiben das die selbe Menge Energie erzeugt wird.

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Kommentar von Feuerkopf110
04.02.2017, 22:36

Okay die reibung ist das Problem! Aber dabei handelt es sich bei meinem Beispiel doch größtenteils um Reibungsenergie die durch die Luft entsteht würde man nun solch eine anlage im Weltall errichten wo ja keine Atmosphäre ist bliebe nurnoch die Reibung der Zahnräder die man mit Öl/Fett sehr minimieren könnte. Oder?

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