Energie speichern: Wieso nicht?

9 Antworten

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Hi Fragechamp,

wenn du es nicht mal schaffst, vor Erstes ... oder 1. ... einen Absatz zu machen, lässt dies nicht auf einen in geordneten Bahnen denkenden Geist schließen. So sehe ich für alle weiteren Bemühungen schwarz.

1 . Die Trennung von positiven und negativen Ladungen wird dir kaum gelingen, weil die elektrische Anziehung zwischen Elektronen und Protonen ~ 10000000000000000000000000000000000000000 mal so stark ist wie die Gravitation.

2 . Deine Tanks mit Hydronium- bzw. Hydroxid-Ionen wurden also mit annähernd Lichtgeschwindigkeit aufeinander zurasen.

3 . Wenn du Protonen zwischen den beiden Behältern pendeln lässt (semipermeable Membran), neutralisieren sich die Ionen zu Wasser, und du hast eine st...normale Wasser-Elekrolyse zu Wasserstoff und Sauerstoff.

8 . Wasserstoff wird nicht elektrisch angezogen, weil es als neutrales Gas vorliegt.

12 . Sicher wurden früher und werden heute viele politische Fehlentscheidungen getroffen. Ändert aber nichts daran, dass es keine günstigen, sicheren, leichten, platzsparenden und ökologisch vertretbaren Speichermöglichkeiten gibt.

13 . Es sind intelligente Lösungen gefragt, von der Ebene kleiner Siedlungen bis zum kontinentübergreifenden Stromverbund.

14 . Für einen Haushalt sehe ich da im Moment nichts, was sich rechnet oder marktreif wäre. Eine kleinere Autobatterie (der Blei-Akku, für einen Benziner) speichert Strom im Wert von 15 Cent. Reicht für einen Fernsehabend.

Gruß, Zoelomat

Das Problem mit dem Absatz kann dadurch entstehen, dass man ein Android-Tablet benutzt. Bis vor ein paar Tagen hatte auch ich große Mühe Absätze einzuführen. Heute zum ersten Mal ergibt ein einfaches RETURN schon einen Absatz.

Deshalb Nachsicht! Es sind evtl. nur Android-Probleme!

Funktioniert im Kommentar schon wieder nicht!

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@weckmannu

Wegen den Absätzen:
Nein, ich schreibe dies nicht mit meinem Android-Handy, allerdings wirft mir Gutefrage.net das Geschriebene immer wieder über den Haufen.
Bei Antworten geht es, da ich(man?) dort eine Textvorschau hat.

Aber zum Beispiel werden Absätze nur dann beibehalten, wenn ich zwei Leerzeichen dahintersetze. Wobei ich mich auch frage wo da der Sinn dahinter steckt. Aber ich werde mich bemühen.

Nr. 1: was ist das denn für ein Vergleich? Gravitation zwischen was? Dem Elektron und Proton? Ja klar die ist ja auch verschwindenst gering :D Hast du die Nullen überhaupt gezählt? :D haha egal, dennoch verstehe ich was du meinst
Nr.: 2 Scheint mir etwas übertrieben, kommt doch eher auf die Entfernung der Behälter und die Ladung an(beides nicht klar) Aber ok ich verstehe zu hohe Kräfte durch zu große Ladungsunterschiede. (auch Anziehung da Influenz bei nahestehenden Objekten oder?)

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@Fragechamp

Die Absatz-Funktion ist wohl ein HTML-Problem. Man muss 2mal Enter drücken. Tags wie
sind ja bei GF leider nicht erlaubt.

Aber eigentlich gibt es dafür die Textvorschau. DIe arbeitet zwar auch nicht immer korrekt, z.B. bei Zitaten, aber sollte schon beachtet werden. Und ich meckere ja auch nicht aus reinem Spaß, sondern weil das Lesen mir wirklich Schwierigkeiten bereitet.

Aber davon ab, ich hab die Nullen schon gezählt. Soll 10^40 sein. Oder 10❴❰. Die Hochstellung klappt außer bei + und - ganz gut. Findest du übrigens in meinem Profil. War nur zu faul und dachte, so viele Nullen machen Eindruck.

Und 2. ist glaub ich nicht übertrieben. Stell dir vor, du beständest nur aus Elektronen und die Erde aus Atomkernen. Dann würdest du 10❴❰ mal so viel wiegen. Oder nimm 2 Tanks, deren gravitative Anziehung dem Gewicht von 0,00001Picogramm entspricht. Bei vollständiger Ladungstrennnung wären das dann 100.000.000.000.000.000 Tonnen. Da möchte ich nicht in der Nähe sein.

Und bei Kondensatoren findet keine starke Ladungstrennung statt. In eine Platte schiebst du ein paar Elektronen rein, aus der anderen saugst du sie raus, und in der Trennschicht richten sich die Ladungen so aus, das keine starken Elektrostatischen Felder entstehen.

Und noch was generelles:

Es ist natürlich lobenswert, dass du dir Gedanken machst. Aber die machen sich auch Menschen, die wesentlich mehr Ahnung haben als du und ich. Da hast du eigentlich keine Chance, was neues zu erfinden. Mir ist bislang auch noch nichts gutes eingefallen.

Und im Grunde gibt es 2 Problemfelder:

  1. Hightech, z.B. leistungsfähigere Akkus zu entwickeln, die nicht abfackeln und bezahlbar sind.
  2. Phantasie und Gestaltungswille.

Gerade bei Punkt 2 schlummern hunderte Ideen. Die aber alle nicht für Einzelhaushalte taugen:

  • Jeder Haushalt wird nach Minutenpreis (an der "Strombörse") abgerechnet. Ich kann auch nach 20 Uhr und am Wocheende waschen. Schleudern ist (wegen Lärm) kritisch, aber das verbraucht ja kaum Strom. Und ich hab genug Wäsche, dass ich mal 2 Wochen ohne auskomme.
  • Autos werden modular aufgebaut. Auf Langstrecken schiebe ich einen Motor samt Tank und Generator rein, erhältlich an jeder Tankstelle. Auf Mittelstrecken viielleicht einen Zusatzakku.
  • Unausgelastete Elektroautos dienen als Strompuffer.
  • Die begünstigten Großverbraucher zahlen einen Strompreis nach Schmerzgrenze. Ein Alu-Werk muss dann vielleicht 3 Tage im Jahr so weit runterfahren, dass die Schmelze nicht fest wird.
  • Ein Dieselmotor wird mit Heizöl betrieben, und erzeugt neben Strom auch Wärme. Oder betreibt eine Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser.

Dies ist nur eine kleine Auswahl an Ideen. Da ist dein Geist gefragt. Bei Hightech können nur die Experten mitreden.

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@Zoelomat

haha, wenn ich mir das jetzt so im Nachhinein durchlese klingt das ganz schön abenteuerlich (um nicht naiv, verrückt oder dümmlich zu sagen) was ich mir das überlegt habe :D naja, trotzdem super Antwort, habe ich leider erst jetzt gelesen :)

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Hey Fragechamp, dein Vater installiert sich gerade ein " tot geborenes Kind". Wirtschaftlich ist die ganze Sache völlig unsinnig, es funktioniert nur wegen der staatliche Subvention auf Grund des EEG Gesetzes. Wir alle, die kein Dach mit der richtigen Südneigung haben oder sonstwie diese Subvention nicht abgreifen können, müssen das über die EEG Umlage auf der Stromrechnung teuer bezahlen. Die Speichertechnik wird heute und in Zukunft nicht soweit ausreifen, dass die Sache im Vergleich mit konventioneller Strom/Energieerzeugung kostentechnisch erträglich wäre weil dem die physikalischen und chemischen Naturgesetze entgegenstehen. Lies doch bitte hierzu mal die diesbezüglich relevanten Artikel auf http://www.eike-klima-energie.eu . So lange wie die Sonne sich hartnäckig weigert nachts auf euer Dach zu scheinen, und auch sonst mehr bedeckter als sonniger Himmel über Deutschland ist, werft ihr euer Geld nur einfach weg.

Auch wenn das jetzt mehr oder weniger voll am Thema vorbeiging: Wir haben die uns nicht gekauft, unser Nachbar hatte vor 2 Jahren auf seiner Anlage nen Hagelschaden(ne realiv grosse) und die Versicherung hat ihm neue gekauft, allerdings hatte er noch ein paar, die keinerlei Schäden davongetragen haben, die hatte er dann übrig und hat sie uns dann geschenkt(wir: sehr kleine Anlage eher Marke Eigenbau).

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Die Idee mit den zwei unterschiedlich geladenen Flüssigkeiten zur Speicherung wird auch in der sogenannten Redox-Flow-Batterie umgesetzt. Du lagst also grundsätzlich sehr richtig. Zur Speicherung der Solarenergie vom eigenen Dach sind heute aber Lithium-Ionen-Akkus die Technologie der Wahl. Sie werden immer preisgünstiger und effektiver, zum Beispiel die von sonnenbatterie.de. Aber auch preisgünstigere Bleiakkus lohnen die Investition durchaus, weil man dann keinen teuren Strom aus dem Netz kaufen muss. Für die Anschaffung gibt es Kredite von der KfW. Stromhändler wie Extraenergie scheinen hier auch ein neues Geschäftsfeld zu entdecken und wollen Akkus offenbar vorfinanzieren Wenn du dich für elektrochemische Forschung interessierst würde ich auf jeden Fall sagen "dranbleiben". Das Thema wurde lange Zeit links liegen gelassen und nun fehlen die Lösungen, die wir für die Energiewende brauchen. Das alles ist ja kein Selbstzweck, sondern ist gegen den Klimawandel dringend nötig.

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Ich habe mir folgendes überlegt:

n = m/M

m(N2) = 6,72 g
M(N2) = 28 g/mol
n(N2) = 0,24 mol

m(H2) = 0,64 g
M(H2) = 2 g/mol
n(H2) = 0,32 mol

3x H2 + x N2 --><-- 2x NH3

n(2x NH3) = 0,08 mol/l; das heißt: x = 0,04 mol

Zu Beginn gibt es also 0,32 mol H2, 0,24 mol N2 und 0 mol NH3.
Im GG gibt es 0,32 - 0,12 mol/l H2, 0,24 - 0,04 mol/l N2 und 0,08 mol/l NH3.
Also 0,2 mol/l H2 und 0,2 mol/l N2.

Kc = c(NH3)hoch2 / c(H2)hoch3 mal c(N2)

Aber wenn ich das so mache und die Werte einsetze, bekomme ich

Kc = 0,0064 / 0,008 mal 0,2 = 4

Der Wert ist ja ganz schön, aber wenn Kc = 4 ist, müsste doch die Lage des Gleichgewichtes auf der Seite der Produkte liegen? Oder ist 4 nicht sehr viel größer als 1?

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Danke schonmal im voraus.

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Ansatz: v(Zn2+) = dc (Zn2+) / dt = d (n/V) / t

wir wissen: es sind 30 ml = 0,03 l Wasserstoff entstanden, d.h. n(H2) = V/Vm = 0,030 L/24,47 L/mol = 0,01225991 mol

Zinkionen und Wasserstoff entstehen im Verhältnis 1:1, d.h. n(Zn2+) = n(H2) = 0,01225991 mol

somit gilt:

v(Zn2+) = dc (Zn2+) / dt = d (n/V) / t = (0,01225991 mol/0,03L)/5 min = 0,0082 mol/l * min

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mfg Gamdschiee

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