Endstufe 12 Volt über Graupner Netzteil (40A) mit incl. 1 Farad Power Cap betreiben?

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2 Antworten

Das ganze nochmal überdenken.

Solange du nicht irgendwo auf 12V festgenagelt bist, macht das wenig Sinn.

  1. Die Watt-Angaben sind dazu da, dass sich das Zeug beim Blödmarkt besser verkauft. Ohne Messung sind das nur irgendwelche Hausnummern.
  2. Die Endstufe wandelt intern die 12V in eine deutlich höhere Spannung um (z.B. 50V), damit die Ströme beherrschbar bleiben. Das gibt es natürlich nicht umsonst, sondern nur mit Verlustleistung (Wärme).
  3. Für ein ordentliches 230V->12V Schaltnetzteil musst du schon ein paar Scheine hinlegen. Die Firma hier http://www.manson.com.hk/ produziert noch die preiswerteren.
  4. Insgesamt brauchst du große, dicke und teure Kupferkabel für die Stromverorgung

Für eine mobile, batteriebetriebene Beschallungsanlage würde ich einen normalen Verstärker zweckentfremden und (wenn er mit 50V arbeitet) die Versorgungsspannung durch 4 Bleibatterien in Serie (~ca.48V) bereitstellen.

-> Hoher Wirkungsgrad, minimaler Aufwand.

Vueken Dank für die Antwort, leider hast du meine Frage zum Teil falsch verstanden. In gewisser Hinsicht bin ich auf den Autoverstärker (12Volt) festgenagelt, da ein gscheides Netzteil um WELTEN kostengünstiger ist, als ein PA Verstärker welcher die Leistung für die 2 Kicker bringt. Des weiteren ist bei dem Monoblock eine klanglich hervorragende Freauenzweiche bereits inkludiert, welche ich bei einem PA Verstärker noch mal extra kaufen müsste.

Batterien klingen für eine mobile Anlage recht plausibel, mein Projekt soll aber trotzdem Strom über eine normale 230Volt Steckdose ziehen können, deshalb brauch ich ja auch das Netzteil mit 12 Volt.

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@zobsi2903

Ich glaube, du baust dir hier eine teure Heizung.

Also bevor du hier groß Geld für ein überdimensioniertes Netzteil ausgibst, hänge das ganze Gespann bei genehmer Lautstärke an eine Autobatterie und miss den Durchschnittsstrom. Das ist dann deine Dimensionsgröße für das Netzteil. Den  Spitzenstrom kannst du mit einem Kondensatorblock puffern. Auch die Sicherung kannst du so grob dimensionieren.

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Klingt soweit ganz gut mit der Dimensionierung. Bei angenehmer Lautstärke zieht die Endstufe ca 25A 

Ich denke dann dass mein Netzteil mit 40A plus Kondensator auch höhere Pegel verkraftet. 

Würdest du den Input (Chinch) für die Endstufe nun direkt vom AUX Anschluss des Wiedergabegerätes nehmen oder das Signal (Pegel) aus den Speakon Kabeln welche aus dem PA Verstärker kommen nehmen? 

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40 A sind zu wenig. Bei 13,8 V wäre das wohl noch weniger, weil die Netzteile sich an 12 V orientieren. Bei geschätzten über 1.500 W RMS und der angeschlossenen Bestückung definitiv zu viel. 40x12=480 W (max. RMS). In der Konstellation würde ich es nicht bauen. Reine 220-V-PA ist hier sicherlich der geeignetere und auch sicherere Weg.

Ich glaube dass das Netzteil mit 40 Ampere ausreicht. Beim Monoblock sind auch 2x40A sicherungen verbaut (es handelt sich übrigens um eine "Audio System Radion") habe diese beim herumexperimentieren mal kurzzeitig an ein konventionelles Batterie Ladegerät mit 16 Ampere angschlossen und die Endstufe hat bereits enormen Druck gemacht. Dh glaube ich dass 40A, auch wenn die Formel P=U x I   nicht ganz gerechtfertigt wird ausreichen , solange ich die Subs nicht durchgehend vollaufgedreht befeuer.

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