Endosymbiontentheorie leicht gemacht

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6 Antworten

Hi Simongarfunkel - mal ein Versuch: Die Begründerin der Endosymbionententheorie ist die amerkianische Biologin Lynn Margulis. Diese Theorie besagt, dass die menschlichen Zellorganellen aus einem Zusammenspiel verschiedener Bakterienarten entstanden sein könnten. Es geht darum , wie aus zellkernlosen Bakterien Organismen mit einem Zellkern entstanden( zB Tiere, Pflanzen). Die Endosymbionentheorie sagt aus, dass ein Bakterium ein anderes Bakterium in seine Zelle aufgenommen hat. Diese hat es jedoch nicht einfach verdaut, sondern ist mit ihm eine Symbiose eingangen (Symbiose: es wird eine Verbindung zwischen 2 Partnern eingangen, wobei jeder der Partner von dem anderen einen Vorteil hat). Daraus hat sich dann das Mitochondrion gebildet, auch benannt als „Kraftwerk der Zelle“. LG Korinna

Die Meinung, dass höher organisierte 'richtige 'Zellen aus einem Zusammenschluss verschiedener Lebewesen von Bakterien- oder Blaualgenniveau entstanden sind, ist nicht neu, wurde früher aber als Spekulation betrachtet. Mittlerweile ist diese Theorie auch unter ernsthaften Wissenschaftlern diskussionswürdig geworden, und dass es im Falle der Mitochondrien und Chloroplasten so war, ist eigentlich schon akzeptiert. Manche gehen aber noch weiter und meinen, dass ein Organismus wie beispielsweise der Mensch eine 'Kolonie' von Symbionten ist, in dem über Sehzellen bis Blutkörperchen und Wimpernzellen viele Organismen ein Zuhause gefunden haben, das es ausserhalb nicht mehr gibt. Also kriechen in unseren Adern verschiedene Amöben umher, die nach Fressbarem suchen, die mit dem 'Ganzen' die Übereinkunft getroffen haben, nichts zu fressen, was dazu gehört. Absurd ist der Gedanke nicht.

Die Frage wurde schon an anderer Stelle gestellt. Ich stell einfach mal meine Antwort von da nochmal rein.

"Die Theorie ist, dass ehemalig eigenständige prokaryotische Mikroorganismen durch Aufnahme in die eukaryotische Zelle (Phagocytose) in diese gelangten. Mit der Zeit evolvierten diese Organismen so, dass sie ihre eigenen Stoffwechselfunktionen bis auf ganz spezielle verloren und wurden/werden von der Zelle ernährt. Sie teil(t)en sich innerhalb der Zelle selbstständig und haben sogar eigenes Erbgut. Sie waren/sind "Endosymbionten", sie gingen eine Symbiose mit der "Wirtszelle" ein, und sind heute beinahe Organelle (wofür sie auch lange gehalten wurden). Beispiele sind Mitochondrien und Chloroplasten."

eukaryoten (zellen mit kern) sind dadurch entstanden, dass sie mit prokaryoten eine symbiose eingegangen sind. sprich: mitochondrien waren mal eigenständige zellen, bis sie von einer prokaryoten "eingegliedert" wurden. dafür spricht dann auch die doppelte zellmembran. wenn du magst scan ich dir nen hefteintrag aus der 13 klasse von letztem jahr, meld dich dann unter icq oder so.

simongarfunkel 05.10.2010, 00:22

ehm? Kann man das überhaupt auf 11er Niveau erklären? Die Begriffe sagen mir ja mal zu 3/4 garnichts :D

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simongarfunkel 05.10.2010, 00:34

oh, ok geht eigentlich voll xD trotzdem andere Vorschläge?

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Wenn du es schaffst, mir das Wort alleine mit dieser Satzzahl zu erklären, bekommst du 15 Punkte.

simongarfunkel 05.10.2010, 00:19

Na ja, es soll eben nur kurz angeschnitten werden! Nichts genaues, grob was es ist und an welcher Stelle es zu tragen kommt...

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nafta 05.10.2010, 00:21
@simongarfunkel

ganz zu beginn der evolution! genau datieren kann ichs dir nicht, meine aber 2,5-1,5 mrd jahre stimmen!

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Eine gut belegte Hypothese über den Ursprung der kernhaltigen Zellen aller höheren Lebewesen (Eukaryonten), derzufolge größere Prokaryonten und in ihrem Inneren lebenden kleineren Prokaryonten untrennbar verschmolzen.

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