Was sagt die Endosymbiontentheorhie der Zellbiologie aus?

3 Antworten

Hallo 1283846

Die Endosymbiotentheorie stellt vereinfacht gesagt die Theorie auf, dass Mitochondrien und Plastiden (z.b. Chloroplasten) sich aus bestimmen Bakterien entwickelt haben welche zu Urzeiten von damalige Zellen in sich aufgenommen aber nicht abgebaut wurden, sodass sie in diesen Zellen zuerst als Endosymbionten weiterlebten und mit dem Lauf der Evolution sich dann schließlich zu Organellen zurückentwickelt haben.

Dafür gibt es einige Indizien an Mitochondrien und Plastiden:

  • Beide Organelltypen besitzen eigene DNA mit eigenen Genen welche bakterientypisch eine Ringstruktur hat, nicht über Histone verfügt und auch bakterientypische mRNA ohne Cap und Poly A Schwanz produziert
  • Eine Untersuchung der Gene dieser Organellen ergab, dass die Mitochondrien DNA Ähnlichkeit mit der von Proteobakterien hat und die Chloroplasten DNA Ähnlichkeit mit der von Cyanobakterien
  • Beide Organelltypen besitzen Doppelmembranen was sich durch die Aufnahme per Phagocytose erklären ließe
  • Die Ribosomen beider Organelltypen sind bakterienähnlich und unterscheiden sich von den Ribosomen der restlichen Zelle
  • Beide Organelltypen vermehren sich durch Teilung und werden bei Teilung der Zelle aufgeteilt sind werden nicht neu gebildet

LG

Darkmalvet

Ein externer symbiont erhält den wirt am leben mit aller kraft.

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