Endlager als Endlösung - Pro und Contra

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4 Antworten

Hallo,

entschuldige bitte meine späte Antwort. Meine persönliche Meinung ist, dass Endlager für radioaktiven Müll "fast" nicht notwendig sind. Das, was wir heute aus KKW als Abfall erhalten, lässt sich nämlich mit "in den Startlöchern" stehenden Technologien nochmals als Brennstoff nutzen. So behandelte "Abfälle" müssten statt maximal tausenden Jahren, "nur noch" für wenige Jahrzehnte bis Jahrhunderte gelagert werden. (Stichworte: Transmutation, Spallation...) Insgesammt könnte man so die komplette Menschheit bis zum "Ende" der Erde (~4,5 Milliarden Jahre) versorgen. (Urangewinnung im Meer) Allein die USA haben Vorräte an abgereichertem Uran (heute Abfall) mit dem sich 80% der heutigen Weltbevölkerung die nächsten 1000 Jahre auf dem Level eines US-Bürgers mit Strom versorgen lassen.

Letztlich ist gerade hier in Deutschland, wenn es um Strahlen geht, eine große Irrationalität zu spüren. Ob das nun Handystrahlen, WLAN oder radioaktive Strahlung ist. Da schließt man lieber bis 2022 alle KKW und fährt dafür lieber Gas- und Kohlekraftwerke. Nebem dem CO2, welches diese emitieren, sind Kohlekraftwerke dafür bekannt, bestimmte Mengen an radioaktiven Substanzen abzugeben, je nach Gehalt in der verbrannten Kohle. (Weltweit jährlich ca. 10.000t Uran und 25.000t Thorium) Der Gehalt an Uran in der Kohleasche zB ist hoch genug, um daraus das Uran zu extrahieren.

Bin jetzt etwas abgeschweift, aber Endlager müssen eine Endlösung sein, sonst wäre das ja unsinnig. Im Gegensatz zu radioaktivem Abfall, gibt es eine Reihe weiteren Abfalls, welcher für immer gelagert werden muss, da kein Zerfall. (zB Dioxine)

Gruß, cornie

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Was soll denn dort gelagert werden?

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der name impliziert die tatbestandsmäßigkeit

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Radioaktiver Abfall

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