Ende des Anspruchs auf Krankengeld nach 19 Wochen - ist die Berechnung richtig / Auslandsaufenthalt schuld?

4 Antworten

Entsprechend den angegebenen anrechenbaren Zeiten kann die Rechnung nicht stimmen. Frage am Dienstag die Krankenkasse, wie die darauf kommen. Da muss ein Zeitraum fehlen, denn nach den Angaben wären am 30.04.18 erst 29 Wochen rum.

Der Auslandsaufenthalt hat damit nichts zu tun. Dieser Zeitraum ist ja auch nicht angegeben.

kannst du mal den genauen Wortlaut des Schreibens wiedergeben.

Juli 2018 ist in der Zukunft.

wenn du Juli 2017 meinst, wie bist du seither versichert in Deutschland?

mach mal genauer Angaben sonst steigt da keiner durch was dein Problem ist.

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Oh sorry, ja, bin seit 2017 zurück. Juli 2016 - Juli 2017

Sehr geehrte Frau XYZ,

seit dem 18.02.2018 sind Sie Arbeitsunfähig... ...Aufgrund der Arbeitsunfähigkeit haben Sie wegen der selben Krankheit für längstens 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren Anspruch auf Krankengeld...

...Zeiten in denen der Anspruch auf Krankengeld ruht -z.B. wegen Zahlungen durch Ihren Arbeitgeber, der Agentur für Arbeit oder durch den Rentenversicherungsträger werden auf Ihre Höchstanspruchsdauer angerechnet.

Nachfolgende Zeiten werden auf den Krankengeld Höchstanspruch angerechnet:

20.03.2016 - 29.07.2016

11.01.2018- 13.01.2018

Der Höchstanspruch läuft demnach am 30.04.2018 ab.

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Ich habe von Juli 2017 bis Juli 2018 im nicht europäischen Ausland gelebt, d.h. ich war weder in Deutschland gemeldet und auch nicht mehr im Sozialversicherungssystem. Ist hierin die Begründung für den kurzen Krankengeldanspruch zu sehen?

Genau, du erfüllt die Anwartschaftszeiten nicht.

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Die wie lange genau ist? Hast du Quellen?

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@maja0403

@maja0403

Danke für den Link - ähnliches habe ich bisher auch gefunden. Den folgenden Absatz:

Bis zu 78 Wochen lang erhalten gesetzlich Versicherte Krankengeld wegen desselben Leidens. Nach drei Jahren beginnt die 78-Wochen-Frist neu

verstehe ich so, dass sobald 3 Jahre vorbei sind, die 78 Wochen von neuem beginnen. Ich verstehe darunter nicht, dass ich 3 Jahre versichert sein muss.

Davon abgesehen verstehe ich nicht, warum die KK im Schreiben ausdrücklich betont, dass der Höchstanspruch von 78 Wochen endet.

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@Kia2006

Genau so ist das, Kia. Es gibt keine Anwartschaft oder Wartezeit bei Krankengeld. Der Anspruch besteht ab ersten Tag nach Aufnehme irgendeiner - auch erstmaliger - Beschäftigung und die Höchstanspruchsdauer beträgt 78 Wochen innerhalb einer Blockfrist von 3 Jahren. Ein erneuter Anspruch entsteht in der folgenden Blockfrist (die nahtlos an die vorherige angrenzt) allerdings erst dann, wenn zwischendurch 6 Monate Arbeitsfähigkeit bestand.

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Das stimmt nicht. Es gibt keine "Anwartschaft" für KG-Anspruch.

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Krankengeld Dauer § 48 SGB V - Wann entsteht ein neuer Anspruch?

Habe leider ein Problem mit meiner Krankenkasse bezügl. des Krankengeldes.

Sachverhalt:

Ich wurde am 20.05.2008 krank geschrieben. Hierzu habe ich Krankengeld bezogen. Nach einer längeren krankheitsbedingten Pause, habe ich wieder über ein Jahr gearbeitet (sozialversicherungspflichtige Tätigkeit). Leider habe ich einen Rückfall erlitten dieses Jahr zu beginn im Januar. Leider ist dann mein Krankengeld bezug entloschen, da ich die 78 Wochen ausgeschöpft habe. Die Dreijahresfrist ist am 20.05.2011 geendet. Daher habe ich meine Krankenkasse angerufen und wollte wieder Krankengeld beziehen da eine neue Frist beginnt und wieder Anspruch besteht. Leider wurde dies verneint.

Begründung der Krankenkasse: Da zwischen dem Zeitpunkt meiner letzten Arbeitsunfähigkeit und der neuen Frist keine 6 Monate erwerbstätigkeit bestanden hat.

Im § 48 SGB V Absatz 2 (http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/48.html) steht das man in der Zwischenzeit für 6 Monate erwerbstätig sein muss, ich habe ja bereits über ein Jahr gearbeitet und meine Beiträge wurden wieder abgeführt.

Habe ich wieder Anspruch ab dem 20.05.2011 auf Krankengeld? Wäre schön wenn mir einer helfen könnte

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