Empirische bildungsforschung?

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2 Antworten


"Bildungsforschung wird mit dem Deutschen Bildungsrat
als "Untersuchung der Voraussetzungen und Möglichkeiten von Bildungs-
und Erziehungsprozessen im institutionellen und gesellschaftlichen
Kontext" definiert" Quelle Wikipedia

"empirisch" heißt so viel wie "mit wissenschaftlichen Methoden erhobene Daten".

Beispiel:

Es soll folgende Forschungsfrage untersucht werden: Sind Jungen im heutigen Bildungssystem benachteiligt? Dann gehen Wissenschaftler bei und entwerfen z.B. Fragebögen zu allen relevanten Themen oder führen Interviews etc. Wie sind die Noten der Jungen im Vergleich zu denen der Mädchen? Gibt es signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern in den verschiedenen Fächern? Wie läuft der Übergang von der Grundschule zu weiterführenden Schulen? Welche Bildungsabschlüsse erreichen Sie? usw usw... Am Schluss werden die erhobenen Daten ausgewertet.

Die Methoden dafür müssen klar begründet dargelegt werden und valide (geeignet) sein und die Ergebnisse müssen reliabel (nachvollziehbar, wiederholbar) sein und alles insgesamt objektiv (so frei von Beeinflussung, wie nur möglich) sein.


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Kommentar von everythinggoes2
09.01.2016, 13:47

Dankeschön hat mir echt geholfen :)

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Ich denke, was Bildungsforschung ist, sollte klar sein, es ist das Erforschen des Lehrens und Lernens. Empirisch bedeutet, dass man sich auf Beobachtungen stützt statt auf Theorien, in diesem Fall also vermutlich auf irgendwelche Studien und Bildungsexperimente.

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