Empfindet ihr oft Mitgefühl oder Mitleid?

Das Ergebnis basiert auf 34 Abstimmungen

Andere Antwort 47%
Mehrmals Täglich 24%
Mehrmals wöchentlich 18%
1x Monatlich 9%
Mehrmals monatlich 3%
1x Täglich 0%
1x Wöchentlich 0%

16 Antworten

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Kommt auf die Situation, den Menschen oder das Tier und so weiter darauf an. Da gibt es kein: So oft ist das der Fall. Und darum kann ich da auch nicht einfach sagen, wie oft das vorkommt. Ist halt dementsprechend immer unterschiedlich. GLG

Das wie oft ist nur eine Schätzung.

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@Michael352

Ist mir schon bewusst... Aber: Das kann ich nicht schätzen, da es eben immer unterschiedlich ist.

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Eher seltener. Aber es kann schon ein sehr starkes/tiefes Gefühl sein - je nach Situation.

Ich hatte mich gerade letztens in einem Forum über den Begriff "Empathie" unterhalten. Den sehe ich oft als "Kampfbegriff" genutzt, wenn Menschen mal etwas neutraler antworten oder irgendwo trollen.

Viele sehen hier Mitgefühl/Mitleid dahinter. Und schließen dann daraus, dass derjenige generell keins empfinden könne.

Dabei geht ja Empathie eher in die Richtung, dass man nachvollziehen kann, wie andere sich fühlen bzw. wie es dazu kommt.

Mitgefühl sehe ich eher als das tatsächliche Fühlen an. Und Mitleid als eine darauf folgende Handllung. (Das kann auch nur die verbale Äußerung sein.)

Ich persönlich finde es unpraktisch und lästig, mit alles und jedem Mitgefühl zu haben. Deshalb blende ich das komplett aus bzw. fokussiere mich gar nicht darauf, es aufzubauen. Wieso bei Bildern/Berichten von Menschen in den Medien - die ich gar nicht kenne, an deren Situation ich auch nix ändern kann?

Wenn ich persönlich eher einen starken Einfluss haben kann ... und Menschen aus meinem näheren Umfeld eher betroffen sind - dann betrifft es mich schon eher.

Gut geschriebene Charkatere in Filmen/Serien - da auch.

Kleines Beispiel: Massenmord in nem Film, wenn mir keiner der Charaktere nahegeht (schlecht geschrieben: Ist mir egal.

Gut geschriebene Freundschaft zwischen 2 Charakteren und Freundschaft/Loyalität - die unter Beweis gestellt wird - so ohne Tode, etc. - das "erfasst" mich emotional eher.

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Ich äußere ggfs Mitgefühl weil man es muss, aber ob ich es wirklich empfinde, sei jetzt mal dahingestellt.

Man ist sich am Ende doch immer selbst der Nächste, bis auf die eigene Familie. Und die Probleme anderer interessieren mich relativ wenig, da ich genug persönliche Anliegen habe.

Diese ganzen Heuchler mit ihren Klingelbeutel-Spenden zb bei McDonald's an der Kasse - ehrlich, das kann man auch lassen. Die denken sich "Oh die armen Kinder", werfen paar Cent in die Box und nach 5min geht es ums nächste tolle iPhone und das man mal wieder bei Primark shoppen könnte.

Dann soll man eigentlich lieber sagen, dass es einem egal ist, als zu denken "Lass mich doch in Ruhe" und mit einem falschen lächeln Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen, dass man in Wirklichkeit nicht hat. Ist eine gesellschaftliche Konvention, die man abschaffen sollte.

Dann soll man eigentlich lieber sagen, dass es einem egal ist, als zu denken "Lass mich doch in Ruhe" und mit einem falschen lächeln Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen, dass man in Wirklichkeit nicht hat. Ist eine gesellschaftliche Konvention, die man abschaffen sollte.

Also sollte man Fake Empathie abschaffen?

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@Michael352

Hilft das denn irgendwem?

Bei mir ist eine Kollegin gerade ins Hospiz gegangen, sie stirbt in den kommenden Tagen an schwerer Krankheit. Mehr als die halbe Belegschaft meint, dass Abschiedsgrüße einfach "widerlich" und "das allerletzte" seien. Nur eine kleine Hand voll äußert Mitgefühl.

Und wenn man denn Mitgefühl bekundet, wem nützt die wirklich? Insbesondere bei Krankheit (ich habe 10 Monate Zivildienst auf einer Krebsstation gemacht) möchten die Leute kein Mitleid.

Und schauen wir nach Afrika, was haben die denn davon? Denken sie sich "Yeah, Jürgen äußert Mitgefühl, jetzt haben wir gar kein Hunger mehr".

Alles unnötig, sind wir doch mal ehrlich.

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@floppydisk

Fake Empathie ist sehr wichtig.

Ohne sowas würden wir alle Arschl*cher sein, ganz ehrlich.

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@Michael352

Naja, es reicht wenn man einfach Dinge unkommentiert lässt. Damit tut man niemanden weh und jeder sollte das Recht haben, sich zu enthalten.

Es passieren schlimme Dinge auf der Welt, aber wenn wir uns als Normalos den ganzen Tag darum scheren, dann können wir alle in Behandlung gehen. Man kann im privaten Umfeld und auf Arbeit mal ein paar Worte äußern, dann muss aber auch gut sein. Wenn es mich nicht tangiert, finde ich lügen und heucheln viel schlimmer.

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Andere Antwort

Wenn etwas passiert ja. Ich bin ein empatischer Mensch. Auch wenn ich dan nicht verstehen kann wie es der person geht weil ich z.b das was die andere person erlebt nicht kenne tut es mir dan mega leid. Auch oft bei Filmen z.b wenn etwas passiert weine ich oft und sehr schnell.

Ps die Frage ist etwas doof gestellt. Den wenn in der woche nichts passiert wieso sollte man dan Mitgefühl haben. Die frage sollte eher sein.

Wenn etwas passiert habt ihr dan Mitgefühl.

Andere Antwort

Kaum, jeder ist für sich selbst verantwortlich...

Außer ich konnte mir keinen Bag von Kendall+Kylie kaufen (weil bloß noch 1 da war)

Dann habe ich mit mir selbst Mitleid...

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