Empathie wozu?

14 Antworten

Hallo,

Man sollte Mitgefühl und Liebe für das Leben empfinden, um selbst lebendig zu sein. Wir sind alle verbunden, darum begegne dem Fremden wie einem unbekannten Teil von Dir. Liebe ihn so, wie Du Dich selbst liebst.

Luxus erzeugt Armut, doch Fülle beseitigt den Mangel. Hilf denen, die sich selbst nicht helfen können.

Und selig sind die Armen, denn ihrer ist der Himmel. Hier in Deutschland gibt es kaum Armut. Und da, wo wir die Armut hinverdrängen, weit weg von unserem Sichtfeld, wo sie wirklich als Massenphänomen auftritt aufgrund unserer luxusverliebten Lebensweise, dort ist sie meist nicht selbstverschuldet. Also urteile nicht, damit nicht über Dich geurteilt werde, spricht Ich-Bin. Und trage Deinen Teil bei zur Heilung der Welt.

Liebe Grüße, Cagliostro 

Du redest von Mitgefühl nicht von Empathie.

Empathie ist die Fähigkeit sich in andere hinnein versetzten zu können, erahnen zu können wie und wieso sie sich so fühlen. Das ist durchaus eine positive Fähigkeit. Ein emphatischer Mensch kann sein Gegenüber einfach viel besser einschätzen, kann erahnen was er will oder nicht will und so besser auf ihn eingehen (zu welchen zwecken dann auch immer). 

Ich würde mich z.B. als sehr empathisch charakterisieren aber auch als Realist. Ich bin nicht mitgefühlslos, gerade meine Empathie ermöglicht es mir hier besser einschätzen zu können ob Mitgefühl angebracht ist.

Nicht jeder ist selber Schuld an einer schlechten Situation und da kann man auch mal Mitgefühl zeigen. Was mitgefühl bringt, fragst du ja auch. Es kann zum einen einfach nur Trost sein (manchmal kann man auch kaum mehr machen), es kann aber auch dazu beifügen das wir unser Handeln stärker hinterfragen oder aber das wir Helfen.

Nehmen wir mal ein schweres Erdbeben, die Menschen dort sind hieran in keinster weise selber schuld wieso soll hier Mitgefühl falsch sein?

Jemand kann von ein verbrechen an ihn traumatisiert sein auch daran trägt er/sie keine eigene Schuld. Wieso ist hier Mitgefühl nicht angebracht?

Wie schon geschrieben, manchmal führt es auch dazu das wir uns selber hinterfragen. Nehmen wir die Sklaven. Wen wir hier nicht Mitfühlend währen und eingesehen hätten das es falsch ist Sklaven zu hallten, würde es heute noch als normal angesehen werden.

Die Konsumenten machen sich auch vermehrt Gedanken ob es richtig ist Tiere viel so zu hallten wie wir es heute tun. Hätten wir kein Mitgefühl wäre uns das schlicht egal. 

Es gibt sicherlich viele weitere Beispiele wieso Mitgefühl nicht einfach nur verschenkt ist. 

Aber viele Sozialhilfeempfänger haben solch eine Anspruchshaltung generell viele Arme Menschen.

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@Dogos191

Mal ganz abgesehen davon ob das jetzt stimmt oder nicht. Mal abgesehen davon ob es richtig ist diesen Anspruch zu haben und ob unsere Gesellschaft diesen erfüllen soll. Es ist ein ganz anderes Thema in wie fern unsere Sozialleistungen richtig oder falsch sind oder wie hoch sie sein sollten.  

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@Muke82

Sie sollten so hoch sein das man nicht notleidet aber es sollte auch kein Luxus sein.

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@Dogos191

Siehst du, auch du hast Mitgefühl. Immerhin willst du nicht das jemand in Deutschland Notleidet. 

Doch wie schon geschrieben, was angemessen ist hat nicht mit den eigentlichen Thema zu tun. 

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@Muke82

Das Problem ist ohne sozialhilfe gäbe es eine immense Kriminalität.

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So als Denkanstoss: Man kann doch auch mit Menschen, die ihre Lage selbst verschuldet haben, mitfühlen. Hast du in deinem Leben noch nie einen Fehler gemacht, hast du keine Schwächen oder Macken? Ist es dann nicht angenehmer, wenn Menschen empathisch reagieren, dich ernst nehmen, Lösungen aufzeigen, ein offenes Ohr haben oder dir kleinere Fehler auch mal verzeihen?

Empathie bedeutet nicht, mit jeder einzelnen Person Mitleid zu haben, jeden Fehler zu ignorieren und alle immer als bedauernswerte, unschuldige Opfer zu sehen. Man kann aber ein gewisses Verständnis zeigen und versuchen, konstruktiv auf andere Menschen einzuwirken.

Doch doch aber bitte mache nicht die ganze Welt dafür verantwortlich.

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@HellasPlanitia

Das tun viele Arme. der böse Kapitalismus der böse Chef die böse Regierung usw.

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@HellasPlanitia

Manche bezeichnen Hartz 4 empfänger als arm. Aber das istn ichts im vergleich zum Armut in Afrika.

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@Dogos191

Nicht jeder Afrikaner ist arm. Armut hat viele Gesichter, und Leid lässt sich in vielen Fällen kaum objektiv vergleichen. Aber ja, es macht sicherlich einen Unterschied, ob man seit Monaten oder Jahren Blätter von den Bäumen essen und unter einer Plane schlafen muss, oder ob man vom Amt eine Wohnung in einer deutschen Stadt und Essensgeld bezahlt bekommt.

Was das mit Empathie zu tun haben soll, erschliesst sich mir trotzdem nicht.

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@HellasPlanitia

Ich meine es ist doch klar das einer der gar nichts leistet oder nichts leisten kann nicht in Luxus leben kann. Das geht nicht.

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@Dogos191

Du argumentierst völlig ziellos. Ich habe nirgendwo Luxus für irgendwen gefordert, nirgendwo Bezug darauf genommen, wen oder was arme Menschen als Ursache für ihre Armut anführen und niemanden verantwortlich gemacht. Du hast eine Frage zu Empathie gestellt, und diese habe ich beantwortet. Deine Kommentare haben nichts mit meiner Antwort zu tun und gehen auch in keiner Weise auf meine Erwiderungen ein, weshalb ich sie ab sofort ignorieren werde. Wenn du mit dir selbst diskutieren willst, dann viel Spass dabei.

Übrigens, du kommst mir sehr bekannt vor. Du bist doch nicht etwa chronisch krank/behindert, hast keine Ausbildung, bist arbeitsunfähig, deine Eltern werden dich auf die Strasse stellen und dir bleibt nur der Tod durch Erfrieren, oder? Der Typ mit dieser Story und den ungefähr 50 Accounts hatte genau deinen Diskussionsstil...

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@Deamonia

Na auch die müssen irgendwann arbeiten sonst werden sie den reichtum ganz schnell verbraten haben wenn sie erwachsen sind.

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