Empathie abgrenzen

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Holodeck hatte mich auf Deine Frage aufmerksam gemacht. Wie äußert sich denn die Empathie, wann, wo und wie macht sie sich bemerkbar und wie beeinflusst sie in diesem Moment die Situation? Was ist da "mehr" geworden?

Ich lebe seit beinahe 47 Jahren damit und weiß, durch welchen Prozess ich bis ca. 30 damit gegangen bin, das ist sehr schwierig. Ich berate heute u.a. in solchen Dingen. Wenn Du magst, können wir telefonieren. Du scheinst Dich hier in einem "Übergang" zu befinden. Empathie entwickelt sich nicht immer weiter, es kann sein, dass sie verschwindet - was Du beschreibst, ist aber eine Steigerung, die auf starke Entwicklung hinweist. Es ist sehr schwierig, das zu managen, bis es sich wieder mehr "gesetzt" hat und man gelernt hat, das zu händeln.

Wie sie mich beeinflusst hat sich fast nicht verändert, nur nehme ich jetzt mit der Zeit sogar noch mehr als zuvor (zuvor habe ich schon gedacht es geht nicht mehr...).

Bisher hatte ich meine Empathie eigentlich ganz gut unter Kontrolle, ich habe damals zwar auch sehr viel Wahrgenommen es viel mir aber nicht schwer das ganze nicht überhand nehmen zu lassen.

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@Metalhead1988

Ganz lieben Dank für den Stern - aber wie konnte ich Dir mit dieser Antwort bereits helfen? So öffentlich und auch schriftlich lässt sich da kaum etwas besprechen, ich müsste Dich vieles fragen, um mir ein Bild machen zu können. Ich hatte Dir ein Gespräch angeboten. Wenn Du magst, schick mir jederzeit eine Nachricht.

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Hmmm.

Weshalb hast Du "Esoterik" getaggt zu Deiner Frage? "Weißt" Du denn Dinge über andere, die Du eigentlich nicht wissen kannst? Zum Beispiel über wildfremde Menschen auf der anderen Straßenseite, oder an der Kasse im Supermarkt? Kannst Du an Orten fühlen, was dort in der Vergangenheit geschehen ist? Das alles wäre Empathie. Die Fähigkeit prägt sich mit den Jahren bei manchen immer stärker aus. In diesem Fall befindest Du Dich vermutlich aktuell in einem Entwicklungsschub. Das kann schon recht verwirrend sein. Und natürlich kann und muss man lernen, diese Eindrücke zu handhaben.

Aber ich werd mal ne echte Spezialistin dafür herbeizaubern; vielleicht kann sie Dir mehr sagen ;-))

Taggen (Themen ergänzen ) kann jeder, nicht nur der Fragesteller.

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@Machtnix53

Wenn er Fragen stellt, kann er die Schlagworte unter seiner Frage angeben. Wenigstens zwei muss er sogar angeben, sonst wird die Frage nicht angenommen. Ich dachte immer, das würde man auch "taggen" nennen. Verschlagwortung halt.

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Das trifft alles auf mich zu und Esoterik habe ich einfach deswegen getaggt, da ich einfach dachte das Menschen welche sich mit Esoterik auskennen auch Tipps zu Emathie geben können.

Das mit dem Entwicklungsschub kann durchaus sein, meine Empathie war vorher schon stark, aber was jetzt gerade auf mich zu kommt ist um einiges heftiger! Zuvor konnte ich auch dafür Sorge tragen, dass die Eindrücke nicht überhand nehmen, doch es wird immer schwieriger.

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Empathie ist super! Aber sie kann auch eine ganz große Last sein...

Vermutlich bist du hypersensibel veranlagt. Reagierst du denn auch auf Geräusche, Gerüche und andere Sinneseindrücke manchmal ein bisschen stärker?

Hypersensibilität ist keine Schande, im Gegenteil. Aber ähnlich wie bei der Hyperintelligenz muss man damit leben lernen. Du hast die Wahl: damit umgehen lernen oder das einfach ignorieren.

Ich denke, dass Ablenkung, also das, was du beschreibst, nicht die richtige Lösung ist. Diese Gefühle sind da, und sie sind stark. Sie gehen nicht weg oder werden schwächer, wenn man sie ignoriert!

Ja, du und ich, wir sind so. Empathisch und hypersensibel. Das ist gut so, und es hat vielleicht seinen Grund. Vielleicht findest du in fernöstlichen Praktiken oder Autogenem Training einen guten Weg. Gefühls- und Gedankenmanagement sozusagen :-) Es gibt auch ein paar ganz gute Bücher über Hypersensibilität. Annehmen, Akzeptieren, Achtsamkeit. Es geht, aber es ist nicht einfach. Ich wünsche dir, dass du es hinbekommst.

Ich reagiere auf so ziemlich auf alles viel stärker!

Ich empfand die Empathie bisher noch nie als Last, aber das Lag vor allem daran, dass ich gelernt habe sie zu Kontrollieren bzw. die Gefühle und Eindrücke zwar wahrzunehmen sie aber nicht überhand nehmen zu lassen.

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