Emotonale Empathie bei Autisten?

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2 Antworten

Ja, schon nicht falsch was die Doku sagt.

Durchaus können Autisten Emotionen in Gesichtern lesen, für viele ist es aber dann schwer sie für sich zu übersetzen und Empathie zu empfinden.
Welchen Punkt man bei Autisten beachten muss, ist, dass sie einfach alles wahrnehmen und alles als wichtig abspeichern. Normales Wahrnehmen besteht aber aus der Spaltung von wichtig und unwichtig, wobei das Unwichtige von unserem Gehirn gleich ausgeklammert wird und wir uns somit - anders wie Autisten - auf wichtigere Dinge bei der Kommunikation konzentrieren können. D.h das Gesagte, mit der Mimik und mit der Körpersprache zu verbinden, zu analysieren und zu interpretieren.

Nicht jeder, der Schwierigkeiten hat Empathie zu empfinden, muss deswegen autistische Züge haben. Das Empathieempfinden ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und die Ausprägung ist von verschiedenen Faktoren abhängig (z.B wo man aufgewachsen ist, wie viele soziale Kontakte man hat/hatte, ob man sensibel ist, einprägende Erlebnisse im eigenen Leben usw.)
So kann sich einer schwer tun, mit dem Nachempfinden und der nächste wiederum hat kein Problem damit.

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Viele Autisten sind nicht in der Lage die Mimik und den Gesichtsausdruck anderer zu deuten - Ausnahmen bestätigen dabei nur die Regel.

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