Emitterschaltung: Wie funktioniert die Verstärkung? Denkfehler

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Du mußt wissen, daß das Ausgangssignal invertiert ist. In einer Emitterschaltung wird die Phasenlage nämlich um 180 grad gedreht. Das Bedeutet bei hohem Eingangsstrom einen Ausgangsseitigen Spannungshub nach Masse und bei niedrigen Eingangsstrom einen Spannungshub nach Ub. Baue die Schaltung doch einfach mal nach, mit einem zusätzlichen Widerstand von Kollektor zur Basis. Koppelkondensatoren nicht vergessen! Die Schaltung verstärkt!!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ob man dir helfen könnte die Schaltung zu verstehen, oder helfen sollte, deine wirren Gedanken zu ordnen, wäre die Frage.

Warum konzentrierst du dich nicht auf das wesentliche? Hast du ne tolle Nachbarin mit erotischer Ausstrahlung, die dich beim Blumen gießen mit dem Wasserschlauch auch ähnlich verwirrt wie hier?

Wenn du den Wasserhahn mehr oder weniger aufdrehst, geschieht was? Es fließt mehr oder weniger Wasser. Also ist das bezüglich der Betrachtung dies das wesentliche. Machst du dir dabei Gedanke, ob dies oder das den Blumen gut tun würde? Oder der Nachbarin?

Dein Transistor ist nichts weiter als das Steuerorgan das dem Wasserhahn entspricht, wenn es anstatt um Stromfluss um Wasserfluss ginge.

Nun könnten wir uns streiten, ist der RC die Last, oder ist das ein Arbeitswiderstand. Gehen wir mal davon aus, er ist der Arbeitswiderstand, interessiert dann noch der Widerstandswert des Transistors? Wenn du den Wasserhahn so aufgedreht hast, dass er der gewünschten Wassermenge entspricht, machst du dir dann Gedanken wie dick oder dünn der Schlitz im Wasserhahn ist, der diese Menge fließen lässt?

Merkste was? Wenn man sich auf das wichtigere konzentriert wird es weniger wirr, kann man manches leichter verstehen.

Genau so ist es mit der Stromverstärkung, um die du dir wirre Gedanken machst. Wenn ein Steuerstrom von 100 Mikroampere einen Arbeitsstrom von 50 Milliampere fließen lässt, ist das dann keine symbolische Stromverstärkung. Okay, in leichter erkennbarer Zahlendarstellung wird es erkennbarer. Aus 0,000001 Ampere wird 0,05 Ampere. Das sind wieviele 10ner Potentzen, wieviele Nullen weniger als vorher?

Nun müssen wir noch dein durcheinander ordnen, das du dir bei deiner Betrachtung der Lastverhältnisse gemacht hast. Da redest du von Parallelschaltung von Lastwiderstand und Transistorwiderstand.

Auf so'n Zeug kann man kommen, wenn man sich nicht auf das wesentliche konzentriert.

Das aber ist bei deinem Schaltbild nicht mehr so einfach zu erklären, weil alles weitere fehlt, nicht im Schaltbild auftaucht. Versuche dir gewisse Worte, die zu leicht misszuverstehen sind, abzugewöhnen. Lastwiderstand ist hier nicht angebracht. Passender ist Arbeitswiderstand.

Normalerweise würde es jetzt vom gemeinsamen Punkt des Kollektoranschlusses und des dortigen Arbeitswiderstandes weiter gehen. Entweder mit einem Widerstand zu einem weiteren Transistor auf dessen Basis, oder einem Kondensator. Je nachdem was bezweckt werden sollte.

Das aber ist hier nicht erkennbar.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es handelt sich um einen NPN-Transistor!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?