Emetophobie bekämpfen

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2 Antworten

Hallo :) Ich leide auch schon seit ich denken kann an Emetophobie. Musste früher auch sehr viel erbrechen. Kurz danach ging es mir besser, da mir ja nichts mehr passieren konnte. Doch sobald ich wieder unter die Menschen ging, kam die Angst wieder, dass ich mich anstecken könnte. Doch es wurde bei mir mit der Zeit nicht besser, sondern immer schlimmer. Also wenn ich dich wäre, würde ich soetwas nicht machen. Im Allgemeinen ist die Konfrontationstherapie bei Emetophobie sehr schwer und nicht empfehlenswert. Ich z.B. gehe in die Kinesiologie und dort wird mir sehr geholfen. Die Angst ist zwar noch nicht weg, aber ich kann mit ihr umgehen. (war auch erst 2x dort) Also ich würde mir lieber professionnelle Hilfe suchen. Seit ich bei der Kinesiologin bin, ging mir auch schon durch den Kopf, ob ich das Erbrechen einfach so mal herbeiführen soll. Doch da ich aus Erfahrung weiss, wie ich reagiere und dann auch noch 100 % sicher bin, dass ich erbrechen muss, hätte ich Angst, dass ich mir was antun würde. Wenn ich eine MDG habe, gehe ich nämlich bis zur letzten Sekunde davon aus, dass das nur Einbildung ist. :D Aber auch ich kann das nicht wissen. Wenn bei dir die Emetophobie noch nicht so stark ausgeprägt ist, kann das unter Umständen vlt schon helfen. Aber ich würde es auf keinen Fall tun. Ich denke das muss jeder selber wissen und auf seinen Körper hören. ;)

Ich hoffe ich konnte dir helfen :)) Lg ;)

Das erfordert viel Übung und man muss auf jeden Fall dran bleiben. Mit einmal erbrechen ist es leider nicht getan.... Du müsstest öfter erbrechen, Videos anschauen oder dich eben mit dem Thema wirklich tief befassen über einen längeren Zeitraum. Dann erst wird sich dein Körper daran gewöhnen und wenn du Glück hast ein "mir-egal-gefühl" ausströmen, wo vorher die Angst war.

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