Emetophobie? Behandlung?

3 Antworten

Hallo Biancaoderso,

Aus deiner Frage und deiner Situationsbeschreibung geht jetzt nicht hervor, ob Du selbst unter Zuständen der unerklärlichen Angst vorm Erbrechen leidest oder ob dich die Leute im Krankenhaus nur gestresst haben.

Solltest Du selbst unter der sog. Emetophobie leiden und keinen Therapeuten oder Coach in Anspruch nehmen möchtest bleibt dir keine andere Möglichkeit, als dich selbst zu coachen.

Dafür brauchst Du aber ein Werkzeug, welches wirklich hilft und wirksam ist und mit den Gefühlen arbeitet.

Zunächst ist es erstmal wichtig mit deinen Angstzuständen zu arbeiten. Das Gefühl Angst ist ja ein sehr starkes Primärgefühl, welches energetisch etwas höher schwingt als Scham und Schuld.

Wobei es auch häufig der Fall ist, dass Angst mit Scham und Schuld verbunden ist. Ein sehr gefährlicher Gefühlsmix.

Wenn du alleine mit dir selbst arbeiten willst brauchst du als allererstes ein Werkzeug was Dir hilft deine Angst zu neutralisieren und auszubalancieren.

Angst ist ja erstmal nicht schlecht und die wichtigste Schutzfunktion, welche unser Unbewusstes hat, um uns zu schützen.

Bei Dir ist es ja die Angst vorm Erbrechen. Nun hat jede Angst, die in gewisser Weise unerklärlich ist ja fast immer mit einschneidenden Erfahrungen in der Kindheit zu tun.

Darum empfehle ich Dir ein wenig Kompetenz mit EFT/Klopfakupressur anzueignen. Du brauchst unbedingt ein Werkzeug, welches Dir hilft der Angst direkt begegnen zu können. Dafür ist das EFT bestens geeignet. Das Standardwerk welches ich immer empfehle ist das von Dr. Callahan. Leben ohne Phobie: Wie Sie in wenigen Minuten angstfrei werden (Klopfakupressur)

Das ist erstens einfach zu lesen. Auch für Laien und zweitens ist der Aufbau der Übungen sehr einfach gehalten, so dass man die auch wirklich direkt umsetzen kann. Das solltest Du wirklich tun, selbst dann wenn Du dich später dich doch nochmal entscheidest therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Denn wenn deine Gefühle wieder im Gleichgewicht sind kommt die Angst vorm Erbrechen nicht mehr zurück.

Ich vermute mal sogar, dass die Angst bei Dir eine Schutzfunktion darstellt um eine noch viel tieferliegende Angst vorm Tod anzudeuten. Unser Unterbewusstsein denkt oftmals völlig anders, als unser menschlicher rationaler Verstand. Darum fällt es vielen Menschen auch schwer die Schutzfunktion des Unterbewusstseins zu verstehen. Das Unterbewusstsein denkt in gewisser Weise häufig um die Ecke. Wenn man häufig erbricht wird man ja immer weniger und ist irgendwann nicht mehr da. Das würde bedeuten darum geht es wirklich und da solltest Du mal deine Aufmerksamkeit hinrichten.

Angst ist ja zunächst immer erstmal eine Schutzfunktion. Und da unser aller Unbewusstes auf Lebenserhaltung getrimmt ist, muß es sich in gefährlichen Situationen ja bemerkbar machen können. Das geht dann oft über Angstgefühle.

Eine andere gute Unterstützung die Du für Dich anwenden kannst habe ich gestern bei einem anderen Angstthema gepostet.

Vielleicht hilft Dir das auch:

Eine Möglichkeit ist es mit deiner Angst direkt in Kontakt zu treten. Das Ziel dabei ist die Angst ganz bewusst wahrzunehmen und diese auch zu steuern. Das hilft dir im zweiten Schritt deine Angst zu bewältigen. Das ist ein sehr guter verhaltenstherapeutischer Ansatz. Man nennt das auch Approximation. Man lernt die Angst bewusst zu steuern und zu handhaben.

Ein anderer sehr guter Ansatz ist die Heilhypnose, weil sie ja direkt mit deinem Unterbewusstsein arbeitet und so nicht erst über den kritischen Verstand gehen muss. Dabei ist es in der Hypnose ja so, dass Du jederzeit in er der Lage bist diese auch wieder zu unterbrechen. Das gibt einem Sichherheit nicht willkürlich ausgeliefert zu sein.

ich bin ein großer Freund von Hypnose und habe sehr gute Erfahrungen bei vielen Angstthemen damit gemacht. Das Beste ist, Du kannst das alles für Dich selbst machen. Wichtig ist nur, dass du die CD einmal täglich für 30 Tage lang anhörst.

Wenn Du deine Angst vorm unerklärlichen Erbrechen loswerden willst, kannst Du ja mal schauen unter christoph-simon.info/phobienloswerden

Viel Erfolg, Christoph

Ich war wegen extrem starker Emetophobie in einer offenen Psychiatrie.

Meine Erfahrung ist: das beste ist Expositionstraining. Du musst dich dem Erbrechen einfach aussetzen.
Damit meine ich: kümmere dich um Menschen, die Magendarm haben. Desinfiziere NICHT alles.
Ziehe deinen Tagesplan weiter durch, auch wenn du am liebsten denken wirst: oh nein ich muss mich übergeben hilfe hilfe

Denk dir: ich mache jetzt was mir spass macht. Dem Erbrechen widme ich mich später.

Diesen Spruch habe ich mir ausgedacht. Ich habe ihn mir bis am Abend gedacht, und am Abend war ich zu müde, um noch zu überlegen wegen dem erbrechen.

Wenn du diese Phobie hast (Angst davor dich zu Erbrechen) und es dein Leben in irgendeiner Form einschränkt, kommst du uns eine gute Therapie nicht rum.

Was tun gegen Übelkeit (psychisch bedingt)?

Also, ich leide unter Emetophobie. Starker Angst vor dem Erbrechen. Und morgem fahren wir einige Stunden mit dem Zug. Hat jemand Ideen, was ich gegen allgemeine Übelkeit, Reiseübelkeit oder psychisch bedinger Übelkeit tun kann?

...zur Frage

Kann man eigentlich etwas gegen Emetophobie tun?

Ich leide seit ich denken kann unter dieser Angst vor Erbrechen. Ich hab schon jegliche Therapien hinter mir da ich auch Psyche Probleme habe.
Es gibt Tage da macht mir das wirklich nichts aus aber dann gibt es auch wieder welche in denen ich extreme Angst habe.
Ich bekomme Opipramol und gegen meine anderen Angstzustände hat es wirklich gut geholfen.
Naja, ich habe mich seit Jahren nicht mehr übergeben müssen und ich weiß noch nicht mal genau warum ich diese Angst habe aber sie ist aufjedenfall da.. ich habe mir schon ein Buch davon gekauft aber wirklich geholfen hat es mir nicht.

Hat jemand von euch Erfahrungen wie es besser wurde?

...zur Frage

Heftige Übelkeit und bauchknurren/schmerzen?

Ich habe schon seit einigen Tagen Übelkeit, so das ich denke, das ich mich übergeben muss, es kommt aber nichts. Zudem ist mir ab und zu schwindelig. Nach dem Essen ist es ein bisschen besser, aber immer noch da, was kann das sein?
Gestern habe ich sehr lange Sport gemacht und bin dabei fast umgekippt weil mir plötzlich so schwindelig wurde..

...zur Frage

Übelkeit seit einem Jahr - Magenspiegelung nichts gefunden - Was kann es sein?

Mir ist seit über einem Jahr so gut wie immer übel, meistens nach dem essen.

Das ganze fing an, als ich mich beim Fitness mal übergeben habe, mir war schwindelig und dann hab ich mich übergeben, seit dem ist mir seit einem Jahr immer übel, muss mir aber eigentlich nie übergeben, immer nur dieser Brechreiz*? .

Dazu kommt noch ein verschleimter Hals, (Schlucke durchgehend schleim) aber bin nicht krank.

Dazu kommt noch aufstoßen, muss nach dem essen/trinken immer aufstoßen und dadurch wird mir schnell übel.


Zuerst dachte ich es wäre psychisch, war dann bei einem Therapeuten aber da kam nicht viel bei raus.

Und gestern war die Magenspiegelung, es wurde einfach nichts gefunden und jetzt Frag ich mich, woran kann es noch liegen?


Termin bei der Hausärztin ist demnächst.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?