Email von meinen Vermieter bekommen! Sat Anlage soll ich Abmontieren?

... komplette Frage anzeigen

18 Antworten

Vieleicht hast Du auch Empfang wenn Du die Schüssel in der Wohnung anbringst. Ich hab das mal mit einem Winkelwandhalter gemacht weil die Position des Sateleiten stimmte.

Hatte bei schlechtem Wetter weniger Störungen als vorher. :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also, diese Angelegenheiten wurden doch mietvertraglich so vereinbart und nun wird einseitig daran etwas geändert. Was soll denn das? Und ein Mieterverein, den jeder eigentlich vergessen kann, wird daran auch nichts ändern. Natürlich ist Kabel bescheuert, weil zu teuer und nur wenige Sender. Eine Schüssel ist trotzdem zulässig, wenn sie nicht angebohrt wurde und von der Straße aus nicht sichtbar ist. Alles ganz einfach im Mietrecht. Bedenke: In Deinen vier Wänden bist Du der Hausherr und bestimmst ganz allein, wie es darin zugeht, so jedenfalls der BGH.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Leider kann der Vermieter tatsächlich verbieten, dass Satelittenschüssel am Haus / auf dem Balkon angebracht werden. Die Regelung mit der "mobilen" Anlage (Sonnenschirmständer / Gehwegplatte) ist meines Wissens noch nicht abschließend von den Gerichten entschieden. Das kann so oder so ausgehen. Allerdings gibt es ein höchst richterliches Urteil, dass trotz eines Verbotes eine Schüssel montiert werden durfte. Das betraf aber eine arabischen Mitbürger, der sonst keine Möglichkeit gehabt hätte, seine Heimatprogramme, -die er aus mir im Moment nicht geläufigen Gründen sehen musste - zu sehen. Ich würde mich nicht auf einen Streit mit dem Vermieter einlassen. Der Ausgang ist ungewiss. Der Vermieter hat zwar kein Recht auf die bestimmungsgemäße Nutzung des Balkons Einfluss zu nehmen, aber so ein Anlage ist ja (juristiche Auslegungssache) durchaus eine Festinstallation, da ein Kabel verbunden wird (hoffentlich nicht durch Wand oder Rahmen gebohrt) . Ob das dann noch eine bestimmungsgemäße Nutzung ist, können letztendlich nur dei Gerichte entscheiden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn Schüsseln verboten sind, sind Schüsseln verboten. Ausnahmen gibt es nur für Ausländer, die damit ihre Heimatprogramme empfangen können, wenn sie sonst keine andere Möglichkeit haben. Ansonsten müssen alle Schüsseln weg, wenn sie draußen stehen.

Du solltest nicht alles glauben, was im Internet steht...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo

die wichtigste Frage ist, ist die Schüssel von außen einsichtbar?? Wenn ja hast oder bekommst Du ein Problem, denn vertraglich darfst Du keine Schüssel aufstellen. Eine von außen sichtbare Schüssel, kennzeichnet überwiegend den Mieterklientel-Inhalt in den Wohnungen und entwertet das Objekt, was der Vermieter verhindert wissen will.

Frage 2: Welche Alternative bietet Dir der Vermieter zum Empfang von TV?? Hat er Kabel im Haus, könnte auch die Aufstellung einer nicht von außen sichtbaren Antenne zum Problem werden. Es kommt hier ausschl. auf die jeweilige Einstellung des Richters an, wenn es zum Verfahren kommt und Du bezahlt die Kosten des Rechtsstreits.

Gibt es sonst keine anderen Empfangsmöglichkeiten, dann darfst Du die Antenne aufstellen. DVB-T- gilt mietrechtlich nicht als ausreichendes TV-Vermieter-Angebot.

Gruss

G.A.

-

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gibt es einen Kabelanschluss im Haus, hat der Vermieter das Recht, dir die Installation einer Schüssel zu verbieten.

Gibt es keinen Kabelanschluss, darf er dir die SAT-Schüssel nicht verbieten.

Wenn du kein Kabel willst, hast du immernoch die Möglichkeit, DVB-T oder eine IPTV-Lösung zu nutzen.

Und wenn der Vermieter einen Kabelvertrag hat, den er über die Nebenkosten den Mietern berechnet, dann entfallen geringere Kosten als jene für einen Einzelanschluss auf die Haushalte. Das sind andere Verträge mit den Kabelanbietern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe das ähnlich wie Du gemacht. Allerdings habe ich einen Ständer für eine sogenannte Über-Kopf-Montage (der Spiegel ist dann "verkehrt herum") einer kleinen DigiDish genommen. Das hat den Vorteil, dass die nicht über die Balkonbrüstung hinausragt. Hatte auch gehört, dass einem niemand verbieten kann, eine Satanlage auf den Balkon zu stellen. Es ist ja keine Montage. Ich würde vielleicht erst einmal auch so antworten, vielleicht auch zunächst anbieten die Anlage so aufzustellen, dass sie nicht mehr über die Brüstung hinausragt. In meinem Mietvertrag wird auch ausdrücklich das Montieren verboten. Wie sieht das bei Dir aus?

Finde es auch überhaupt nicht nachvollziehbar, weshalb ich mir alles mögliche auf den Balkon stellen können dürfte, was man sogar von der Straße sehen kann aber keine Sat-Anlage, die man nicht sehen kann. Du hast ja schließlich an dem Gebäude nichts verändert, wenn Du nicht gerade ein Loch für das Satkabel gebohrt hast.

Für mich wäre das ein Grund umzuziehen. Ich möchte auch nicht gezwungen werden, für minderwertiges Fernsehen (Kabel) auch noch Geld zu bezahlen. Meine Genossenschaft versucht auch immer wieder ihren Mietern bzw. Genossenschaftsmitgliedern dieses Ach-so-tolle Kabelfernsehen schmackhaft zu machen. Bestimmt fließen da auch Provisionen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bezüglich einer Sat-Anlage auf dem Balkon scheint es doch nicht so eindeutig zu sein, wie viele hier annehmen.

http://www.rechtsanwalt-rossbach.de/Urteile%20Mietrecht/BGH%20Parabolantenne%20Balkon%20Mietwohnung.htm

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DabbelJuh
24.03.2012, 21:42

Bitte im Urteil beachten, dass das Gericht nicht für oder gegen die Parabolantenne entschieden hat, sondern lediglich die Vorsinstanz dahingehend gerügt hat, dass diese sich nicht ausreichend mit der optischen Beeinträchtigung einer solchen Anlage beschäftigt hat. Deshalb wurde das Urteil der Vorinstanz aufgehoben aber kein neues Urteil erstellt. Die eigentliche Beurteilung der Rechts wurde an die Vorinstanz mit der Auflage zur genaueren Untersuchung zurück gegeben.

0

http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/p1/schuessel.htm

"............Ein Rechtsanspruch des Mieters auf Anbringung einer Einzelantenne ist nach der Rechtsprechung jedenfalls dann gegeben, wenn eine ausreichende Gemeinschaftsantenne oder Kabelanschluss nicht vorhanden ist (BayObLG, WuM 1981, 80; vgl. auch BVerfG NJW 1994, 1147, 1148 m. w. N.).

Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist dem Grundrecht des Mieters aus Art. 5 Abs. 1 Satz 1 Halbs. 2 GG, sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten, auch in zivilgerichtlichen Streitigkeiten über die Anbringung von Sattelitenempfangsanlagen an Mietwohnungen Rechnung zu tragen. Andererseits ist zu berücksichtigen, daß das Grundrecht des Vermieters aus Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG berührt ist, wenn von ihm verlangt wird, eine Empfangsanlage an seinem Eigentum zu dulden. Das erfordert in der Regel eine fallbezogene Abwägung der von dem eingeschränkten Grundrecht und dem grundrechtsbeschränkenden Gesetz geschützten Interessen...................."

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Andre25
22.03.2012, 23:21

Ach man das darf doch nicht wahr sein :( ich habe so viel Geld für Schüssel usw.. Bezahlt :( auch eine Dreambox 400€ habe ich mir für Sat Gekauft :(((( bin total fertig, weil ich echt dachte, mir kann das keiner Verbieten, wenn ich die mit einen Ständer versehe :( darf doch nicht wahr sein jetzt.

0

Wenn sie im Mietvertrag ausdrücklich zu stehen haben, dass sie keine Satellitenschüssel verwenden dürfen, dann ist das merkwürdigerweise auch wirklich so gemeint. Wie so kommen Sie darauf, dass sie Dinge, die Sie freiwillig und ohne Not unterschrieben haben, plötzlich nicht machen müssen?

Sicherlich geht es dem Vermieter hier um das Bild der Fassade. Offensichtlich ist ihre Satellitenschüssel von der Straße, dem Haus gegenüber oder Nachbarn aus zusehen. Was sich ja auch kaum vermeiden lässt. und genau um dieses Bild geht das. Der Vermieter ist dafür verantwortlich, dass das Bild seines Hauses in das Stadtbild passt usw. Da gibt es eine lange Gerichtsurteile. Sie müssen sich nun mal an die Dinger halten, die sie mit dem Vermieter vereinbart haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn Du Schüssel das optische Bild der Fassade nicht stört, kann Dir eigentlich keiner etwas. ich habe die Schüssel an der Rückwärtigen Balkonwand angeschraubt, sodass sie von der Straße her nicht sichtbar ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn im Mietvertrag steht, dass man keine Sat-Anlage montieren darf, dann ist das auch so. Wenn Du aber Ausländer bist, dann darfst du das (Ist zumindest bei uns so).

LG RumLum ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was ist denn eine Gewegplatte?

Wenn Du die Schüssel nicht am Balkon fest montiert hast, kannst Du sie dort ja auch nicht abmontieren...

Teile Deinem Vermieter freundlich mit, daß Du keine Schüssel montiert sondern nur aufgestellt hast. Er kann sich jederzeit davon überzeugen, daß die Schüssel mobil ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich habs auch so gemacht, ein Flachkabel unters Fenster - keine Bohrung Schüssel im Winkel so, dass es nicht über die Balkonbrüstung hinausragt.

Ich sage, er hat nicht recht, wenn sie von außen - von der Straße aus , nicht zu sehen ist

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

also habe nicht den ganzen text gelesen aber wenn deine schüssel versteckt ist darst du die dran haben das hat ein gericht entscheiden habe ich erst vor ein paar wochen gelsen weiß aber leider nicht mehr wo.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Mail habe ich bekommen.

Hallo Herr xxx

die Hausverwaltung hat mir mitgeteilt, dass Sie eine SAT-Anlage am Balkon angebracht haben. Dies ist leider in der Anlage nicht zulässig, alle Wohnungen haben einen Kabelanschluß.

Es wäre daher schön gewesen, wenn Sie sich vor der Anbringung mit der Hausverwaltung unterhalten hätten. Ich würde sie bitten, sich jetzt mit der Verwaltung Hackenberg zu unterhalten. Wahrscheinlich muß die Anlage wieder demontiert werden.

Es tut mir leid, Ihnen dies so mitteilen zu müssen, hätte von Ihnen allerdings auch eine etwas "umsichtigere Vorgehensweise" erwartet.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LonoMisa
22.03.2012, 23:05

Du hast keine bekommen; wie will er das nachweisen? !

0
Kommentar von Gerhart
23.03.2012, 09:00

Dem Text ist zu entnehmen , dass der Eigner überzeugt ist, auf dem Balkon sei eine SAT-Anlage angebracht, lt. MV montiert. Diese Formulierung ist nicht exakt. Auf diesen Umstand sollten Sie den Eigner aufmerksam machen und insbesondere auf die Mobilität der Anlage hinweisen. Übrigens könnten Sie die Balkonumrandung mit einem Sichtschutz versehen, der aber dennoch den SAT-Empfang zulässt und zudem die Einsehbarkeit der Anlage verhindert.

0
Kommentar von izreflexxx
23.03.2012, 23:38

Ich vermute erstens wegen des Schreibstils und zweitens wegen des Irrtums der Montage (am Balkon angebracht, muss wieder demontiert werden), dass der Versuch einer Einigung lohnen könnte. Ich würde ebenso freundlich antworten und zunächst darlegen, welche Maßnahmen Du getroffen hast, damit Du keine Montage im Sinne der Regelungen des Mietvertrags vornimmst (mobiler Balkonständer, Fensterdurchführung Kabel) und Fotos anhängen und konkrete Maßnahmen anbieten, was die Nichtsichtbarkeit der Anlage betrifft (Überkopf-Montage)... Viel Erfolg!

0

Email von meinen Vermieter bekommen!

Du hast keine bekommen; wie will er das nachweisen? !

Die Montage ist nicht zulässig, das Aufstellen schon!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Andre25
22.03.2012, 23:25

Ja nachweisen kann er das nicht das stimmt ;) wenn Post kommt ist das was anderes!

0

Ganz einfach der mit der Hausverwaltung sprechen. Soweit ich weiß, darf man sich auf seinen Balkon stellen was man will.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ErsterSchnee
22.03.2012, 23:12

Wie kommst Du denn darauf, daß man auf seinen Balkon stellen darf, was man will? Da gibt es hygienische Vorschriften, die das Lagern von Müll verbieten, wenn dadurch Ratten und anderes Ungeziefer angelockt werden, feuerpolizeiliche Vorschriften, wenn entzündliche bzw. brennbare Sachen gelagert werden, Eigentumsrechte des Wohnungsbesitzers, wenn die Bausubstanz geschädigt wird und und und...

0

Was möchtest Du wissen?