EM-Rente und Arbeitsamt

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5 Antworten

Wenn Rente rückwirkend bewilligt wird dann bekommt das Arbeitsamt die Nachzahlung,Du musst nichts zurückzahlen.Das Internistische Gutachten wird ausgewertet,und wenn der Gutachter weitere Psychiatrische Gutachten empfiehlt dann wirst Du noch einmal Begutachtet,aber meistens wird nurcein Gutachten angefertigt denn diese Gutachter meinen das sie in allen Bereichen Gutachten erstellen können,so kommt es dazu das Internisten sich gross und breit über ihrer Meinung nicht vorhandene psychiche Beschwerden auslassen und diese als nicht gravierend abtun.Rechne damit das der Antrag abgelehnt wird das ist bei 90% aller Anträge der Fall,die dann aber vor dem Sozialgericht doch bewilligt werden,darum nach einer Ablehnung zu einem Fachanwalt für Sozialrecht der dagegen erst einmal fachgerecht Widerspruch einlegt,alleine hast Du keine Chance.Wenn das reduzierte ALG 1 nicht ausreicht dann hast Du Anspruch auf ergänzendes Hartz 4 bis über den Rentenantrag entschieden wurde.

Danke. Da fällt mir ersteinmal ein Stein vom Herzen. Dann sollen die das unter sich aus machen.

Mir hat der Gutachter (Internist) selber gesagt, dass er nur meine Crohn Krankheit und die ganzen körperlichen Dinge begutachtet. Er war der Meinung, dass ein extra Gutachten erstellt werden müsste wegen der Psyche - er würde das nicht begutachten. Also wäre bei mir der Fall, dass es empfohlen wird. Ich wurde dieses Jahr schon psychiatrisch begutachtet. Aber das war für das Versorgungsamt wegen dem OEG und höhe des GdS. Da gibt es keinen Bescheid bisher und wurde auch von der RV dort nichts angefordert. Ich war kurz vor diesem Gutachten in 2 Kliniken. Einmal Psychiatrie und einmal wegen körperlichem (ich war erst eine Woche draußen und bin mehr gekrochen wie gelaufen). Diese Berichte der Kliniken hab ich auch dem Gutachter gegeben. Er meinte bei dem von der Psychiatrie, dass er dies nicht selber bräuchte, da er mich nur internistisch begutachtet, er es aber mit zu den Unterlagen legt.

Ich habe einen SB-Ausweis mit momentan 70 GdB. Da sind 60 auf meinen Crohn und mein bleibendes Stoma und später habe ich wegen der Psyche noch 10 drauf bekommen. Da läuft momentan auch noch ein Verschlimmerungsantrag.

In knapp 2 Wochen habe ich einen Beratungstermin bei einer Anwältin für Sozialrecht.

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@Elona0815

Na mit den Prozentzahlen kannst du davon ausgehen das du Erwerbsminderungsrente bekommst.50% sind ein Muß. Lg

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@Elona0815

Das hört sich doch alles gut an,und bei 70%Gdb wird die Teilrente mit Sicherheit bewilligt.Das ist mal eine seltene Ausnahme das ein Gutachter nicht alles selber macht und eine weitergehende Begutachtung durch einen Psychiater empfiehlt.Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe das Du die Rente ohne weitere Probleme zugesprochen bekommst,Gruss andie

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@andie61

Danke :-)

Ja ich hatte echt Glück mit dem Gutachter. Er war auch sehr nett und hat einen als Menschen behandelt. Ich bin aber auch wirklich fast mit dem Kopf unter dem Arm angekommen. Lag die Woche vorher noch auf der Intensivstation, wo keiner wusste was ich hab, vermutlich aber der Darm.

Ich habe ja Anfang des Jahres versucht wenigstens auf Minijobbasis zu arbeiten. Naja End vom Lied war eben eine drastische Verschlimmerung meines Gesundheitszustands :-(

Bringt mir eigentlich der Vermerk auf der Akte "EILT" irgendwas? Wird das dann wirklich schneller bearbeitet? Das Gutachten ist bei Ihnen noch nicht eingegangen. Aber ist ja alles noch nicht wirklich eine Zeit.

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@andie61

Er hat sich ein bißchen nach den Hintergründen erkundigt. Meine körperliche Krankheit wurde mit von einem Trauma ausgelöst und darüber hab ich ihn in knapper Form unterrichtet, da hat er dann gleich gesagt, dass er sich auf das körperliche beschränkt.

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@Elona0815

Das was Du schilderst hört sich eher nach einer vollen Erwerbsminderungsrente an wenn sich der Gesundheitszustand nach dem Job do verschlechtert hat,das werden die aber nicht bewilligen wenn eine Teilrente beantragt wurde.Die Gutachter sind immer nett,ich habe da schon die wildesten Gutachten gelesen von Gutachtern die nett gewesen sind,die Krönung bei einem Bekannten der auch einen Antrag gestellt hat war das in seinem Gutachten unter anderem stand das die Eierstöcke ohne Befund gewesen sind,und das er zwei Kinder gebohren hat.Wenn nicht so viel davon abhängen würde dann könnte man darüber lachen,besonders wenn das in der Ablehnungsbegründung noch wörtlich übernommen wird,er hat erst vor dem Sozialgericht recht bekommen,die haben auch da behauptet das die Fehler nicht gravierend sind und an der eigendlichen Beurteilung nichts ändert,das sah das Gericht anders.Der Vermerk Eilt wird es nicht beschleunigen,es wird nach Eingang abgearbeitet das wurde gemacht um Dich zu beruhigen.Ich hoffe das Du mit dem Gutachter einen guten ,der seinen Job ernst nimmt ,erwischt hast,ich hoffe das alles so läuft wie das Du dich erholen kannst und zur Ruhe kommst,denn das ist das wichtigste wenn man krank ist,und das Die Rente ohne Probleme anerkannt wird,nochmal Gruss andie

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@andie61

Von diesem Gutachter hab ich bisher nichts schlechtes gehört. Also er soll wohl zu der Kategorie er sagt wie es ist gehören. Man kann nur einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen, also nicht Teil oder Voll.

Naja bei dem internistischen Gutachten gibt es einige Dinge bzw. Fakten, die sind unumstößlich. Meine Blutwerte waren bzw sind absolut grauenhaft. Es gab einen ganz aktuellen Krankenhausbericht. Mein Stoma können sie auch nicht wegzaubern ;-) . Der Gutachter war nur sehr verwundert, dass meine Ärzte mich nicht früher in Reha wegen dem Crohn geschickt haben (ich war letztes Jahr, aber psychosomatisch und Gastro war so nebenbei). Er meinte dazu dann, dass mein Krankheitsverlauf sehr schwer sei und so wie er es sieht, ich immer wieder mit solchen Krankenhausaufenthalten rechnen muss.

Das psychische können die doch nicht einfach übergehen? Ich muss starke Medikamente momentan nehmen, durfte ein paar Monate auch nicht Auto fahren und jetzt auch nur tagsüber bzw bis 18 Uhr wo ich die Medizin nehm.

Es gibt ja nun vom Versorgungsamt, Arbeitsamt und der Krankenkasse Gutachten über mich, die alle neueren Datums sind und einige ältere. Das können die doch nicht einfach übergehen oder? Ach ich bin ziemlich verunsichert. Dazu weiß ich jetzt nicht welcher Bescheid vom Arbeitsamt der richtige ist.

In 10 Tagen hab ich ja den Termin bei der Anwältin, mal sehen was die meint.

Gruss Elona

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@andie61

Zu mir meinte die in der Beratung, dass es beim Gutachter wichtig ist, dass dies nicht sein Hauptjob ist. Also sozusagend nicht auf das Geld von der RV angewiesen ist. Bei dem ich war, der ist ganz normal Hausarzt und Internist. So wie ich aus dem Kollegenkreis (hab ja zig Ärzte) gehört habe, ist das wohl eher für ihn das er Abwechslung hat.

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@Elona0815

Als mein Bekannter den Antrag gestellt hat gab es noch die Teilerwerbsunfähigkeit und die volle Erwerbsunfähigkeitsrente die man beantragen konnt,das ist aber schon ein paar Jahre her.Die meisten Gutachter machen das nicht hauptberuflich sondern neben ihrer Praxistätigkeit,und das bringt eine menge Geld,und zu viele positive Entscheide zu Gunsten der Antragsteller werden von der Rentenversicherung nicht gerne gesehen,da ist kein Gutachter unabhängig.Zum Problem wird es wenn diese Gutachter auch für das Sozialgericht als Gutachter tätig sind,das ist in der ersten Instanz sehr häufig der Fall.Erst bei den Landessozialgerichten werden von den Rententrägetn unabhängige Gutachter eingesetzt.Den Gutachtern ist schon klar wann ihnen eine Rentenablehnung vor Gericht um die Ohren fliegt,und zwar dann wenn es so eindeutig ist wie bei Dir,da ist es ja nicht nur Psychisch sondern überwiegend körperlich,und das bei den vielen Beschwerden auch psychische Probleme auftauchen ist auch verständlich.Das Problem bei nur psychischen Erkrankungen ist das nichts wirklich belegbar ist wie zB durch Röntgenbilder,und da kommt es aufgrund der immer recht kurzen Begutachtungszeit von teilweise nur 30-45 Minuten oft zu Gutachten in dene mehr erraten und vermutet werden als das sie auf gründlichen Untersuchung basieren,ein Landessozialgericht in Berlin hat diese kurzen Begutachtungszeiten als völlig unzureichend immer wieder abgelehnt,und die Gerichtsgutachter nehmen sich in diesen Fällen mehrere Stunden Zeit zur Begutachtung.Es hängt natürlich auch viel vom Alter des Antragstellers ab,je älter desto besser die Chancen,und ich denke mal das bei Dir die Sache auch glasklar sein wird,nachdem was Du hier geschrieben hast,das ist so ein Fall wo dem Gutachter klar sein wird das ihm eine Ablehnung um die Ohren fliegt,von daher brauchst Du dir da keine Sorgen machen,aber es ist eben nicht immer so klar,und dann kann es schon komisch laufen,besonders wenn Gutachter es nicht ernst nehmen,und Gutachten wie am Fliesband abarbeiten,so wie es bei mir in Berlin oft der Fall ist,ich denke Du kannst beruhigt die Entscheidung abwarten,es wird schon gut gehen!

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@andie61

Ich wollte nur mitteilen wie es nun ausgegangen ist. Ich bekomme ab 1.10. die volle EM-Rente für 3 Jahre.

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Wenn du weniger als 3 Stunden täglich arbeiten darfst, stehst du dem allgemeinen Arbeitsmarkt ja nicht mehr zur Verfügung. Dann kannst du höchstens noch für die Übergangszeit nach AlG 2 unterstützt werden,

Mit der zu erwartenden Rentennachzahlung wird die jetzige Leistung dann sowieso verrechnet.

Deswegen ja meine Frage. Die Bewilligung nach §137 wäre ja falsch, da ich ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe. Es gibt aber den Nahtlosigkeitsfall, was mit § 145 ja dann der FAll ist. Also ist es schon richtig, dass mir Arbeitslosengeld ausgezahlt wird.

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Ach noch etwas hinterher. Wenn meine Rente wie erwartet niedriger ausfällt wie das Arbeitslosengeld, muss ich das dann zurückzahlen, also den Unterschied? Ich habe den Antrag von mir aus gestellt, ich wurde nicht dazu aufgefordert.

die beiden Leistungen werden verrechnet, das amchen die beiden untereinander. Der Übertrag wird dir dann überweisen, wenn nichts übrigbleibt, dann nicht. wenn aber Rente geringer sein sollte, musst du nichts vom restlichen ALg zurückzahlen!!! Da dir die Leistung ja zustand. Dadurch dass du Rentenantrag gestellt hast, sollst du ja nicht schlechter gestellt werden. mfg

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@ichhierundda

Dankeschön :-) Da bin ich beruhigt. Ich hoffe nur, dass es nun zügig geht. Mein ALG-Anspruch ist nun auch vorbei.

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Hallo Elona0815,

Sie schreiben:

EM-Rente und Arbeitsamt<

Antwort:

Aus Ihrer umfangreichen Beschreibung geht leider nicht hervor, ob Sie vor oder nach dem 1.1.1961 geboren sind, bzw. ob in Ihrem Fall ggf. noch ein Vertrauensschutz bei Berufsunfähigkeit besteht?

Link:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publicationFile/56111/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf

Grundsätzlich befinden Sie sich aktuell zwischen den verschiedenen Fronten der Sozialversicherung (Krankenkasse, Agentur für Arbeit, DRV) und es geht letzendlich darum, wer an Sie Leistungen bezahlen soll!

Es handelt sich also im Grunde genommen um das altbekannte "Schwarze-Peter-Spiel!"

Sie schreiben unter anderem, daß über Ihre gesundheitliche Sitaution sehr viele Dokumente/Gutachten usw. vorliegen.

Es kommt aber letzten Endes nicht auf die Menge Ihrer Dokumente an, sondern auf die Qualität und Aussagekraft derselben, auf die "Fakten!"

Liegen keine glasklaren, unmißverständlichen, ärztlichen Aussagen vor, ziehen sich die Verfahren oft unnötig in die Länge!

Ich habe am 19.4. Erwerbsminderungsrente beantragt. Im Mai wurde ich ausgesteuert und habe dann nach der Nahtlosigkeitsregelung ALG I beantragt (zumindest eben den Restanspruch). Diese haben per Aktenlage ein Gutachten bei dem ärztlichen Dienst machen lassen. Dieses besagt nun, dass ich unter 15 Stunden in der Woche arbeitsfähig bin.<

Antwort:

Unter 15 Stunden heißt:

Unter 3 Stunden pro Arbeitstag innerhalb einer 5-Tage-Woche!

Wenn Sie aber nach dem 1.1.1961 geboren sind, dann müßte es dort ergänzend heißen:

"Auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt!"

Trifft dies nicht zu, hängt die medizinische Beweisführung in der Luft!

Nun kam ich parallel am selben Tag 2 Bescheide. Der eine wo ich ALG I ganz normal nach §137 Leistungen erhalten sollte und dann eben noch den anderen das mir Leistungen nach §145 zustehen und eben die Begutachtung ergab das ich eben nicht arbeitsfähig bin. Da ich schon einen Rentenantrag gestellt habe, ich einfach meiner Mitwirkungspflicht gegenüber der RV nachkommen muss und sie ihr Gutachten der RV zukommen lassen. Dazu musste ich eine Schweigepflichtsentbindung schicken, was ich auch gleich tat.<

Antwort:

Es ist nicht nachvollziehbar, warum bisher keinen kompetenten Rechtsbeistand wie z.B. den VDK hinzugezogen haben?

Link:

google>>vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/5624/mitgliedschaft

Daß Sie zur Mitwirkung verpflichtet sind, ist gesetzlich so geregelt!

So nach welchem § bekomm ich nun Geld und in welcher Höhe? Nach 137 bekomm ich nicht das volle, da ich angab nicht Vollzeit, sondern eben 30 Stunden (wegen eben der Gesundheit! und der Kinderbetreuung, wobei das nicht das Hindernis gewesen wäre zu arbeiten). Ich habe nun eine Zahlung bekommen und das war eben das reduzierte ALG I.<

Antwort:

Jeder Einzelfall ist anders und Sie sollten diese Fragen durch Ihren Rechtsbeistand, nach Vorlage Ihrer Krankenakte, juristisch klären lassen!

Das Arbeitsamt ist die eine Sache. Die andere ist mein Rentenantrag. Ich habe bisher einen Gutachtertermin gehabt. Das war eine internistische Begutachtung. Da wurde meine körperliche Seite sozusagend abgecheckt. Aber ich habe überwiegend wegen psychischer Diagnosen den Antrag gestellt und da kam bisher keine Einladung zur Begutachtung. Ist das normal? Wird das dann per Aktenlage geklärt?<

Antwort:

Das kommt letztendlich auf die Qualität und Aussagekraft Ihrer vorliegenden Arztberichte an!

Im Grunde genommen muß sich aus Ihrer medinzinischen-Aktenlage zweifellos ergeben, daß Ihre noch verbliebene Restlesitungsfähigkeit auf Dauer, auf unter 3 Stunden pro Arbeitstag innerhalb einer 5-Tage-Woche, auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt, abgesunken ist!

Ist dies nicht der Fall, wird sich das Begutachtungskarussel weiter fortsetzen!

Ich bin bei der RV Bund versichert. Gestern habe ich dort in Berlin angerufen, aber wirklich weiterhelfen konnten sie mir nicht. Die Ärzte von dene entscheiden das was angefordert wird und was gemacht wird. Mir wurde nur mitgeteilt, dass auf meiner Akte ein Vermerk ist mit "EILT". Naja was soll das dann bedeuten? Werden diese Anträge wirklich schneller bearbeitet?<

Antwort:

Niemand kann Ihnen hier an dieser Stelle allen Ernstes beurteilen, was interne Aktenvermerke der DRV letztendlich bedeuten!

Das ist reine Spekulation und totaler Unsinn!

Was wirklich ausschließlich zählt, das sind verbindliche, schriftliche Bescheide!

Danke schon mal fürs lange lesen und hoffentlich könnt ihr mir etwas weiter helfen. Termin zur Rechtsberatung hab ich in knapp 2 Wochen.<

Antwort:

Um Ihr gesamtes Verfahren möglichst kurz zu halten sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse prüfen, ob Sie Ihre Hausaufgaben konsequent abgearbeitet haben!

Welche das im Einzelnen sind, erfahren Sie z.B. auf google>>erwerbsminderungsrente.biz

Beste Grüße, viel Erfolg und Gesundheit

Konrad

Danke für die ausführliche Antwort. Ich bin Jahrgang 1985. Aber auch mit diesem Vertrauensschutz hab ich mich schon befasst, wegen einer Bekannten die Jahrgang 1960 ist.

Also bei dem Gutachten der Ärztin vom Arbeitsamt steht das mit dem Allgemeinen Arbeitsmarkt mit dabei. Habe das wohl nur vergessen zu erwähnen.

Bei mir liegen ganz klare ärztliche Aussagen und Fakten vor. Was zumindest meinen Crohn angeht, mit der Psyche liegen auch zum einen ein psychiatrisches Gutachten das allen Ansprüchen stand halten muss vor, dazu noch der Bericht aus der Rehaklinik letztes Jahr und ein aktueller Bericht der Psychiatrie (Krisenintervention) vom Mai nun vor. Problem an der Sache ist, dass ich das eine Gutachten angefordert habe bzw. eben an meinen Therapeuten, aber das Versorgungsamt das nicht schickt und auch nicht zum Abschluss kommt, so das ich einen Bescheid in der Hand hätte.

Ich bin Mitglied im VDK und wurde auch beraten hinsichtlich des EM-Rentenantrags. Bei mir ist das Konto geklärt, es sind auch keine weiteren Unklarheiten in diesem Sinne vorhanden, meine versicherungsrechtlichen Voraussetzungen sind auch erfüllt. Bei mir läuft alles über meinen Hausarzt und das schon seit 2007. Alle Berichte gehen bei ihm ein. Ich werde immer von ihm überwiesen und alles was er hatte hat er der RV geschickt. Die aktuelleren habe ich selber in Kopie zum einen der RV geschickt und zum anderen direkt zum Gutachter mitgenommen gehabt (war da ganz frisch raus aus dem KH).

Soweit ich sehe, habe ich alles nötige getan. Eine BU habe ich nicht, bekam ich nicht durch meine Krankheit (bin schon als Schüler erkrankt). Rechtsschutzversicherung habe ich auch keine und nun würde sie natürlich auch nicht greifen. Ich habe mich beraten lassen, ich habe mit meinen Ärzten gesprochen, ich wirke mit wo es nur geht.

Ich habe leider keinen früheren Beratungstermin bekommen. Nun muss ich bis nächste Woche warten und die wichtigen Dinge klären. Ich habe nun noch nichts schriftliches in der Hand. Nur eben die normalen Sachen. Bei meinem SB-Ausweis warte ich auch noch auf Ergebnisse. Bisher habe ich 70 GdB unbefristet und da ging es mir noch halbwegs gut.

Ich werd mich aber auf der Seite noch etwas umschauen.

Vielen Dank

Elona

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@Elona0815

Ich bin Jahrgang 1985.<

Antwort:

Mit Jahrgang 1985 sind Sie aktuell also ca. 28 Jahre alt und haben bis zum aktuellen Renteneintrittsalter nach ca. (67-28=39 Erwerbsminderungs-Rentenjahre vor sich.

Dies ist natürlich für die DRV ein harter Brocken und die werden alle Register ziehen, um so wenig wie möglich zu bezahlen.

Ein Beispiel mit einer Erwerbsminderungsrente in Höhe von monatlich 500 Euro:

12 x 500 = 6.000 Euro/Jahr. 39 Jahre x 6.000 Euro = 234.000 Euro ohne Zins und Zinseszins!

Beispeil mit 700 Euro pro Monat: 12 x 700 = 8.400 Euro/Jahr. 39 Jahre x 8.400 Euro = 327.600 Euro ohne Zins und Zinseszins.

Das heißt im Klartext:

Wenn bei Ihnen die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen tatsächlich erfüllt sind, so müßen Ihre medizinischen Nachweise/Arzt-,Entlassungs- und REHA-Berichte dahingehend optimiert werden, daß aus diesen Unterlagen glasklar, unmißverständlich und unwiderlegbar ersichtlich ist, daß Ihre Restleistungsfähigkeit auf Grund Ihrer gesundheitlichen Gebrechen insgesamt auf Dauer, auf unter 3 Stunden pro Arbeitstag innerhalb einer 5-Tage-Woche, auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt, abgesunken ist!

Beachten Sie bitte den heimtückischen Passus:

"Auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt!!!!!"

Link:

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_240ANL2

Sie müßen also nachweisen, daß Sie selbst derartige Tätigkeiten nur noch unter 3 Stunden ausüben können!

Bitte forsten Sie also Ihre Dokumente nochmals genau durch, was dort ggf. genau drinn steht!

Unabhängig davon sollten Sie sich auch unter folgendem Link, Seite 4, betreffs der Grundsicherung nochmals genau informieren und sich ggf. von Ihrem zuständigen Sozialamt ausführlich beraten lassen:

google>>deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232620/publicationFile/54129/grundsicherunghilfefuer_rentner.pdf

Auszug:

Bitte beachten Sie:

Als Faustregel gilt: Wenn Ihr gesamtes Einkommen unter 758 Euro liegt, sollten Sie prüfen lassen, ob Sie Anspruch auf Grundsicherung haben.

Die Grundsicherung wird unabhängig davon gezahlt, ob Sie bereits eine Altersrente oder eine Rente wegen voller Erwerbsminderung bekommen.

Ob Sie dauerhaft voll erwerbsgemindert sind, prüft die Deutsche Rentenversicherung im Auftrag des Sozialhilfeträgers.

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Einen Antarg auf Erwerbsminderungsrente kannst du getrost stellen.Vorteihaft sind Befunde von Fachärzten.Weiterhin ist ein Schwerbehindertenausweis.Bekommst du 50% liegst du gut im Rennen.Unter 50% Schwerbehinderung siehts übel aus.Zur Einsicht der Befunde mußt du deine Ärzte von der Schweigepflicht entbinden damit der Rententräger prüfen kann. Lg

Befunde von Fachärzten gibt es einige, dazu auch von Klinken. Meinen Schwerbehindertenausweis habe ich seit 2 Jahren (obwohl er mir viel früher schon zugestanden hätte). Momentan ist da ein GdB von 70 drauf und ein Verschlimmerungsantrag läuft. Die Schweigepflicht hab ich bei allen entbunden. Ich wurde auch schon dieses Jahr psychiatrisch begutachtet im Auftrag vom Versorgungsamt, da ich Leistungen nach OEG beantragt habe. Aber da steht noch das Ergebnis aus und die RV hat da auch nichts angefordert.

Meine Ärzte sind alle der Meinung, dass es bei mir eigentlich ein relativ klarer aber trotz allem relativ komplizierter Fall ist. Ich bin halt erst 28 und da wird noch mal genauer geschaut.

Kann ich selbst irgendwas noch tun, damit es schneller geht?

LG

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Weiterhin ist ein Schwerbehindertenausweis.Bekommst du 50% liegst du gut im Rennen.Unter 50% Schwerbehinderung siehts übel aus.

Antwort:

Es ist grundsätzlich leider nicht zutreffend, daß der Grad der Behinderung einen Einfluß auf die Bewilligung der Erwerbsminderungsrente hat.

Es gibt durchaus Menschen mit GDB 80 und höher, denen die Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente versagt wird!

Bei der Bewilligung der Erwerbsminderungsrente kommt es ausschließlich darauf an, in wieweit die noch verbliebene Restlseitungsfähigkeit auf Grund der vorliegenden gesundheitlichen Einschränkungen dauerhaft abgesunken ist!

Beste Grüße Konrad

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@Konrad Huber

Der Grad der Behinderung muß 50% ansonsten stehen die Chancen auf EM Rente sehr schlecht bis garnicht.Mitlerweile braucht man auch keinen Verschlimmerungsantrag stellen.Da wird sogar bei einer Prüfung runtergestuft.Sind aktuelle Infos. Lg

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@rallytour2008

Ja das eine hat mit dem Anderen eigentlich nichts zu tun. Wäre es z.B. das ich nur wegen meinem Stoma, dass dann eventuell leicht zu versorgen ist und keine Probleme macht, 50 GdB bekomme. Das ist in den Leitlinien so drin. Aber ich wäre damit trotzdem auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zumindest für leichte Tätigkeiten verfügbar bzw. fähig zu arbeiten. Ich habe derzeit 60 GdB wegen dem Stoma und meinem Crohn und all seinen Folgen und so. 10 bekam ich dann noch oben drauf, wegen meinem psychischen Leiden. So der SB-Ausweis ist unbefristet. Nun ist es so, dass ich diese GdB bekam als es mir im Vergleich zu jetzt relativ gut ging. Nun ist es so, dass ich dauerhaft viel größere Einschränkungen habe wie es damals noch der Fall war. Da sie mir 60 GdB mindestens genehmigen müssen, habe ich nun mit meinen Ärzten einen Verschlimmerungsantrag laufen. Aber das ist vollkommen unabhängig von der Geschichte mit der Rente.

Mein Schwiegervater hat keinen GdB irgendwie beantragt, aber trotzdem wurde ihm ohne weiteres die EM-Rente voll bewilligt bis nun Altersrente.

Bei mir läuft momentan auch ein Antrag nach dem OEG und auch dort geht es um mein Restleistungsvermögung. Aber da wird es noch komplizierter wie es bei der normalen Rente geht. Da wird noch ausgeklammert was welche Ursache hat und wie was im Zusammenhang steht. Da mir auch ein Berufsschadensausgleich eigentlich zustehen sollte. Aber andere Geschichte.

@rallytour2008 woher sind die aktuellen Infos?

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@Elona0815

Ich bin seit 1986 Frührentner.Mir wurde vom Rententräger auferlegt maximal 2 Stunden pro Tag und maximal 12 Stunden pro Woche einer Tätigkeit nachzugehen.Schwerbehindertenausweis:50%. Meine Lebensgefährtin hat mit einer Schwerbehinderung von 30% keine Frührente bzw EM bekommen mit der Begründung:Sollte ein neuer Krankheitsfall auftreten dann bekommt sie Rente.Sie hat Diabetes Typ2 , Morbus Chron,bandscheibenvorfal 4 und 5 und S1.Was den Schwerbehindertenausweis betrifft und die damit verbundenen Prozente habe ich Infos von einem Bekannten der zur Zeit versucht Frührente zu bekommen.Der Bekannte hat die Infos vom behandelden Arzt. Lg

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