Elternzeit, wie Krankenversichert bei 450,00 € Job?

5 Antworten

Wenn sie sich beim Arbeitsmat melden und ALG I haben wollen, dann müssen sie dem Arbeitsmarkt auch zur Verfügung stehen. D.h. sie müssen nachweisen, das wie und wo das Kind untergebracht sein wird- und das können sie derzeit doch gar nicht, oder? Damit besteht KEIN Anspruch auf ALG I und damit auch keine Versicherung darüber. Evtl. über ALG II als ergänzende Leistung- sonst bleibt nur die Zahlung der Beiträge oder die Heirat.

leider ist das korrekt so, da eine beitragsfreie Weiterversicherung nach dem Ende der Elterngeldzahlung nicht mehr möglich ist. die Voraussetzungen dafür sind nicht mehr gegeben.

ich gehe jetzt mal davon aus, dass die alte Beschäftigung und der Minijob zwei verschiedene Arbeitgeber sind.

der Knackpunkt hierbei ist, dass deine Beschäftigung im September 2012 geendet hat, damit endete auch der Anspruch auf Elternzeit. lediglich das Elterngeld setzte die Versicherung noch fort.

es wird gerne gesagt "ich nehme Elternzeit", es wird aber nicht berücksichtigt, das man für Elternzeit ein ruhendes Beschäftigungsverhältnis haben muss. in deinem Fall endete dies 9/2012. damit ist es keine Elternzeit, sondern eine ganz normale Erziehungszeit.

mit der Aufnahme deines Minijobs bist du nicht mehr versicherungspflichtig beschäftigt (seit 2013 | 2012 galt noch eine Grenze von 400 Euro). damit bist du auch nicht mehr versichert seit dem Ende des Elterngeldbezuges. da in Deutschland Versicherungspflicht gilt, musst du dich rückwirkend selbst versichern. wenn ihr verheiratet wäret, könntest du in die Familienversicherung des Mannes.

wenn du noch Anspruch auf Arbeitslosengeld hast und dem Arbeitsmarkt zur Vermittlung einer versicherungspflichtigen Beschäftigung zur Verfügung stehst, kannst du dich arbeitslos melden. über den Bezug von Alg1 wärst du dann auch versichert. allerdings auch erst ab dem Zeitpunkt, an dem du den Antrag stellst. die Zeiten davor musst du dann trotzdem selbst zahlen. beim Alg1 ist das Einkommen deines Freundes unerheblich.

anders sieht es bei Alg2 (HartziV) aus. hier ist das Einkommen der Bedarfsgemeinschaft zu betrachten. du solltest auf jeden Fall einen Antrag stellen. würden Leistungen gezahlt, dann zahlt das Amt auch die Krankenversicherung. aber auch hier gilt: erst ab Antragsdatum. die Vergangenheit musst du selbst nachzahlen.

In der Elternzeit bist du nur kostenlos versichert, so lange du auch Elterngeld bekommst. Danach wärst du in einer Ehe über den Partner familienversichert. Da ihr nicht verheiratet seid, ist die Beitragsrechnung der Krankenkasse korrekt.

Ob ihr gemeinsam Anspruch auf aufstockendes AlG 2 habt, erfahrt ihr nur, wenn ihr einen entsprechenden Antrag stellt.

In dem Fall hättet ihr beide einen Freibetrag von 100 € plus 20 % vom Mehrverdienst.

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