Elternzeit Wichtig!

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5 Antworten

Du bekommst nur Elterngeld.

Das sind dann um die 60% des Durchschnittseinkommens der letzten 12 Monate vor Geburt des Kindes. Die Berechnung des genauen Prozentsatz hängt auch von der Höhe des bisherigen Gehaltes ab. Auch gibt es eine Obergrenze, was Du maximal bekommst und eine Untergrenze bis zu der auf jeden Fall aufgestockt wird, bzw. bei der der Prozentsatz angehoben wird... Das Ganze kannst Du aber auf den Seiten des Familienministeriums nachlesen.

Das es mindestens ein finanzielles Risiko darstellt, sich dazu zu entschließen ein Kind zu bekommen ist klar. Dass Kinderlose finanziell deutlich besser gestellt sind ist leider auch so. Alles in Allem ist die Entscheidung für Kinder allerdings ja auch immer eine ideologische bzw. emotionale Sache - trotzdem ist es traurig, dass es in diesem Land immer noch mit Existenzängsten verbunden ist, wenn man diesen Schritt geht! Stimme Dir also zu, dass sich eigentlich keiner über niedrige Geburtenraten wundern müsste. Da helfen Elterngeld und Erziehungszeiten nur wenig, weil diese Maßnahmen oft nicht weit genug gehen um die (finanziellen) Nachteile die durch ein Kind entstehen aufzufangen - Aber eine Dikussion hierzu würde an dieser Stelle zu weit führen!

Als Ergänzung: Kinder lohnen sich trotzdem, auch wenn es vielleicht zu lasten von Karriere, Finanzen und persönlicher Freiheit geht. Aber das Lachen meiner Tochter kann ich nicht mit Geldanlagemöglichkeiten, eventuellen Beförderungen oder Spontantrips und hippen Szeneurlauben aufwiegen!

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Kommentar von deFleescha
28.03.2012, 08:12

DH ... ich bin auch der Meinung, dass man trotz Elterngeld nicht am Hungertuch nagen muss ... Man sollte froh sein, dass es überhaupt was gibt. Meine Mutter ist nach der Geburt zu Hause geblieben und meine Vater musste 3 Mäuler von einem Gehalt stopfen, damals gab es noch kein Elterngeld und ich habe überlebt... ;o)

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Ja, du bekommst "nur" Elterngeld! Ca 65% vom Nettolohn - ohne dass du arbeiten gehst!

Und zwar für den Luxus, sich komplett um sein Kind kümmern zu können! Und ich finde das wirklich luxuriös! Noch vor ein paar Jahren gabs dafür nur ein paar Kröten. Dazu gab es weniger Tagesmütter, weniger Kita-Plätze und und und.

Ich wundere mich, dass dich das so überrascht! Elterngeld kann man sich im Internet super erklären lassen (Google, Wikipedia, "Familienministerium"), sogar ziemlich genau berechnen lassen (Elterngeldrechner)

Wie willst du "das anstellen", wenn das Jahr rum ist?

PS: Du kannst übrigens auch während der Elternzeit arbeiten gehen, bis zu 30 Std und bekommst dafür min 300 Euro.

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Leider ist es - meiner Meinung nach - sehr verwirrend und wird auch nie vernünftig erklärt. Du bekommst Elterngeld in Höhe von 67% von deinem Nettoeinkommen; höchstens jedoch 1.600 Eur (glaub ich). Also, wenn du vorher ca. 1.200 Eur Netto hattest, sinds dann im Elterngeld so um die 830 Eur.

Während des Bezuges von Muttergeld wird kein Elterngeld ausgezahlt, somit sind es noch nicht einmal 12 Monate. Mindestbezug sind 300 Eur, wenn du vorher arbeitslos gewesen bist, z. Bsp. Vielleicht hilft es dir ja weiter. Wenn dein Elterngeld nicht reicht, musste zum Amt (Jobcenter).

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Wenn du arbeiten gegangen bist bekommst du 67 oder 65% deines Einkommens der letzten zwölf Monate zuzüglich der 300 euro fürs Kind.

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Kommentar von maus273
28.03.2012, 08:07

wieso zuzüglich? wo hastn das her Oo

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Elterngeld sind meines Wissens etwa 60% des ursprünglichen Nettoeinkommens (ähnlich Arbeitslosengeld) ...

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