Elterngeld und Elternzeit und die große Angst wie es weitergeht

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2 Antworten

Gibt es eine Möglichkeit, die Beiträge an die Krankenkasse trotz Minijob nicht leisten zu müssen? Es macht ja keinen Sinn, dass ich 450 Euro verdiene und dann davon allein 160 Euro an die Krankenkasse bezahlen muss...

Wir haben eine Pflichtversicherung in Deutschland und somit müssen krankenversicherungsbeiträge auch gezahlt werden.

Dann sollte man sich einen anderen Job suchen in dem man mehr verdient. Wie wäre es denn mit einem Halbtagsjob.

Vielleicht können ja deine Eltern halbtags auf das Kind aufpassen.

Außerdem wie sieht es denn mit dem Unterhalt des Vaters deines Kindes aus.

Gruß A.

pumafragt 25.04.2015, 14:28

Ja klar, desto mehr ich arbeite desto weniger Geldsorgen habe ich und dann wäre das mit der Krankenversicherung auch geklärt.... 

Aber ich habe wie gesagt keinen Grippenplatz (meiner Meinung nach braucht ein 1jähriges Kind auch mehr seine Mama als irgendeine Tagespflege.. Zumindest die ersten Jahre bis zum Kindergarten) und meine Eltern arbeiten selbst beide Vollzeit... Die Oma, also Mama des Kindsvaters wäre eine Option. Die ist Hausfrau zu Hause... Aber ich sehe auch irgendwie nicht ein, jetzt mein Kind die ganze Woche zu ihr bringen zu müssen, nur weil ich mich jetzt nicht mehr mit ihrem Sohn zusammen bin... 

Dieser zahlt übrigens Unterhalt laut Düsseldorfer Tabelle... 

Und mehr nicht.... 

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Apolon 26.04.2015, 11:19
@pumafragt

Mir ist schon klar, dass es für dich nicht einfach ist.

Auf jeden Fall solltest Du diese Situation mal mit deinen Eltern besprechen. Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, dass sie dich auch ein wenig unterstützen können, bzw. zumindest die Krankenkassenbeiträge für dich übernehmen.

Selbst wenn Du einen Antrag auf Sozialhilfe stellen würdest, würde man beim Amt die Unterhaltspflicht deiner Eltern zuerst mal überprüfen.

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Hallo,

es fehlen noch wichtige Infos:

Alter?

Besteht eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung?

Gruß

RHW


 

pumafragt 25.04.2015, 14:20

Ich bin 29 Jahre alt.. 

Bislang war ich immer über meinen AG versichert , also war ich bislang immer gesetzlich Krankenversichert... 

Das letzte Jahr war ich beitragsbefreit da ich ja Elterngeld erhalten habe... 

Wäre ich jetzt noch weiterhin befreit gewesen, wenn ich jetzt nicht diese Verlängerung der Elterngeldauszahlung geändert hätte? 

Private Krankenversicherung kostet ja auch eine Menge... :-/

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RHWWW 26.04.2015, 14:31
@pumafragt

Ja, wenn man die doppelte Bezugsdauer beim Elterngeld beibehalten hätte, hätte für die gesamte Elterngeldzeit Beitragsfreiheit bestanden. Na ja, passiert ist passiert. 

Was kann man tun, um die ca. 165 Euro Mindestbeiträge zu vermeiden?

- Arbeitnehmertätigkeit für mehr als 450 Euro brutto -> dann wird der Beitrag prozentual vom Verdienst berechnet (zwischen 450 und 850 Euro wird der Arbeitnehmeranteil ermäßigt)

Hier kann man den Nettoverdienst ausrechnen:

.sueddeutsche.de/app/jobkarriere/gehaltsrechner/

(bis 850 Euro Berechnungsmodus "mit Gleitzone" aktivieren)

- Heirat und kostenlose Familienversicherung über den Ehegatten

- Heimarbeit als Arbeitnehmerin suchen

- wenn man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und die Kinderbetreuung in dem beabsichtigten Stundenumfang sichergestellt ist, zahlt die Arbeitsagentur anteiliges Arbeitslosengeld und übernimmt die gesamten Krankencversicherungsbeiträge.

Ggf. nochmal klären, ob bei gemeinsamen Sorgerecht tatsächlich kein Anspruch auf Leistungen für Alleinerziehende besteht.

Beim Jugendamt bezüglich Kinderunterhalt, Unterhaltsvorschuss und Unterhalt für die Mutter bis zum 3. Geburtstag des Kindes informieren.

Gruß

RHW

 

 

 

 

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