Elterngeld: Schwanger während Meisterschule

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4 Antworten

Die Berechnung ist richtig. Elterngeld ist eine Lohnersatzleistung. Es wird der durchschnittl. monatl. Lohnverlust der letzten 12 Monate vor Geburt ersetzt. Gab es da nur wenig oder gar keinen Lohn, kann auch nur wenig oder nichts ersetzt werden.

Das ist alles richtig so. Es geht darum die Arbeitsleistung der letzten 12 Monate teilweise zu ersetzen. Maßgeblich ist der Nettolohn. Wenn die Schwangerschaft geplant war hätte sie in die Steuerklasse 3 wechseln sollen - dann wäre der Nettolohn höher gewesen.

Oder man hätte den Meister noch abgewartet.

Aber unabhängig davon: Glückwunsch!

Ich sehe das nicht als Frechheit an. Elterngeld erhält sie, genau wie die Rente nach einer bestimmten Rechnungsformel. Die 14 Jahre sind nur für die spätere Rente relevant.

Seit wann es Erziehungsgeld heute Elterngeld gibt, weiß ich nicht. Davor gab es jedenfalls gar nichts und das ist weniger als 395,30 €

Es ist mir andererseits egal wieviel jemand bekommt, doch frage ich mich immer wieder wo das ganze Geld herkommen soll.

das ist das was sie in den letzten 12 monaten verdient hat. sie muss ja nicht zu hause bleiben. du kannst nach dem mutterschutz die elternzeit als vater einnehmen und wenn du mehr verdient hast, kommt somit mehr elterngeld raus und sie geht wieder arbeiten.

sollte ihr elterngeld nicht reichen, kann sie leistungen nach alg2 dazu beantragen. oder sie muss die elternzeit durch teilzeitarbeit ergänzend bezuschussen. müssen viele machen.

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