Eltern von meinem Freund tod..

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5 Antworten

Ich würde ihm Zeit geben. Die erste Zeit nach dem Tod eines geliebten Menschen ist man wie gelähmt - es geht einem sehr viel durch den Kopf und man weiß teilweise nicht ob es real ist, oder ob einem die Gedanken einen Streich spielen.

Wichtig ist jetzt einfach nur das du für deinen Freund da bist, wenn du siehst das er etwas braucht mach es, wenn er nur liegen will, lass ihn liegen.

Wichtig ist jetzt nur das er sich nicht alleine fühlt, öffnen wird er sich von alleine - das schlimmste was man jetzt machen kann ist ihn zu irgendwas zu drängen wo er keine Lust zu hat. Meistens macht man es mit Motivationsversuchen schlimmer als man denkt - auch das ständige Trösten macht es wahrscheinlich nicht besser.

Meistens genügt es wenn ein geliebter Mensch da ist, einen in den Arm nimmt, ihm zeigt das man da ist - auch wenn es gerade nicht leicht ist... in dem Fall musst du die Stärke für euch beide haben....

Mein Beileid für deinen Freund, seiner Familie und für dich....

Hallo,

es ist schrecklich wenn man weiß, das jemand der gegangen ist, nie wieder kommt..........nicht vorzustellen für jemanden, der dies noch nicht erlebt hat. Darum kann man dir auch nicht sagen wie sich das anfühlt............vlt. so, als wenn du dir vorstellst das alles dunkel ist und du Angst hast niemals wieder Licht zu sehen, du kannst nicht lachen, dich nicht an den Sachen erfreuen, die dir gestern noch Freude gebracht haben..........wenn du gerne liest, und es jetzt versuchst, weißt du nicht mehr, was du gelesen hast, weil du einfach die Worte nicht aufnehmen kannst..............

....so in etwa fühlt sich dein freund jetzt. Hinzu nkommt, das mit dem Papa auch der letzte gegangen ist, der sich um ihn kümmern kann. Kümmern und für ihn da sein, in einer Form, wie es nur Eltern können.........

Niemand wird ihn jetzt ablenken können, trösten können - wie denn auch.....sei für ihn da, hör ihm zu wenn er reden möchte, schweig mit ihm wenn schweigen möchte.....guck, wie er auf dich und auf das was du tust reagiert.........

mehr kannst du im Moment nicht für ihn tun...dräng ihn nicht, zu nichts.....Trauer ist einzigartig und genauso geht auch jeder einzigartig damit um............er wird dich wissen lassen wie du ihm helfen kannst.....

Ich wünsch euch beiden ganz viel Kraft und auch dir eine Schulter zum ausweinen, denn ausgehaltene Trauer ist auch ganz schön anstrengend!

Danke, für deine Antwort. Und vielen Dank für die Beispiele, wie ich es mir vorstellen könnte... Einfach nur schrecklich :(

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Jeder Mensch verarbeitet den Tod eines geliebten Menschen anders. Laß ihm seine Zeit zu trauern. Das ist wichtig für ihn. "Aufmunterung" will man in dem Moment nicht haben.

Sowas fühlt sich schlimm an......

sag ihm einfach dass Du da bist... manchmal ist Mitfühlen, schweigsam neben einem zu sitzen ein besserer Trost, als ständiges rumgefragte und ablenken..

lass ihn, er taut wieder auf.

Er versucht diese Ereignisse zu verarbteitn (Warum, Wieso).

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