Wie kann ich Eltern von einem Hund überzeugen?

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8 Antworten

Hi solange nicht alle im Haushalt überzeugt sind, wird das nix, der Hund würde es merken, wenn er bei jemanden nicht willkommen ist.

Endgegner ist also dein Vater, den du überzeugen musst, erstmal zur Entwarnung Hunde sind eigentlich sehr reinlich und meine putzen auch ihren Hintern, zumindestens da wo sie rankommen. :) allerdings können auch mal Unfälle passieren, unserer hat sich letztemal zB nach sein Geschäft auf selbiges draufgesetzt (Gleichgewicht wohl verloren), konnte ich auch nur sofort in die Dusche rein ziehen, weil alles voll war. Denke mal vor sowas hat dein Vater vielleicht Angst. Aber es kommt sehr selten vor, Unfälle halt und ein kleinen Hund kann man bei so was dann auch reintragen, dann kommt er mit den Teppich gar nicht in Kontakt.  Wenn du dazu noch ein guten Grund brauchst dich zu bewegen, wie wäre es wenn du dein Vater zeigst das du mit deinen Aufgaben noch nicht ausgelastet bist? ;) versuche alle Tagesaufgaben so schnell es geht zu lösen und fordere von deinen Vater nachmittags noch Beschäftigung ;) irgendwann glaubt er das du ein Hobby brauchst und dann kannst mit ihm ja mal über ein Hund reden :) 

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Du bist 13 Jahre alt (laut einer anderen Frage von dir), mit diesem Alter hat man meist andere Prioritäten - Freunde, shoppen, zocken etc.
Man weiß nie, was zukünftig passieren wird, egal wie alt man ist, aber als Kind (das du trotz allem noch bist) ist das nochmal schwieriger. Viele wollen auch unbedingt einen Hund und nach spätestens einem Monat merken viele, wie anstrengend das ggf. sein kann (neben Hobbies, Schule usw.).
Zudem werde die Schulzeiten auch nicht unbedingt kürzer.
Und als Kind unterschätz man sehr oft wie Zeitintensiv ein Hund ist und wieviel dieser auch kostet.

1) Geld
Ein Hund kostet viel Geld. Erstmal die Anschaffung. Bei einem seriösen Züchter darf man teilweise gerne mal über 1000,- hinlegen. Und dann ist nur der Welpe bezahlt. Vom Tierschutz/Von einem Tierheim variiert die Schutzgebühr.
Dazu kommt Versicherung und Steuer. Dann Futter. Dann Zubehör wie Bettchen, Halsband, Leinen usw.

2) Zeit
Ein Hund braucht viel Zeit. Ein Welpe sollte die erste Zeit NIE alleine sein. Später kann man langsam (!) anfangen, mit ihm das "alleine bleiben" zu trainieren. Aber das dauert - und mancher Hund kann auch niemals alleine bleiben, ohne die Inneneinrichtung zu zerstören oder die Nachbarschaft zusammen zu bellen/jaulen.
Wenn man es denn gut trainiert hat, sollte der Hund trotzdem nicht länger als 4-5 Stunden alleine bleiben.
In Ausnahmefällen würde auch mal 7-8 Stunden gehen, aber das sollte eine seltene Ausnahme bleiben.
Ein Hund ist ein Rudeltier - das sollte man nie vergessen.

3) Eine ganz ganz wichtige Frage: "Sind ALLE im Haushalt mit dem Hundekauf einverstanden?"
Überreden ist nie eine gute Idee (im Bezug auf Lebewesen) - das endet nämlich zu 99,9% blöd - für den Hund, natürlich.
Das beste Beispiel hierfür:
http://www.gutefrage.net/frage/hund-behalten-oder-weggeben?foundIn=unknown_listing

4) Wichtig ist ebenso, das wirklich niemand im Haushalt gegen den Hund allergisch ist. Notfalls nochmal zum Arzt und checken lassen.

5) Gassi-gehen
Ein Welpe muss alle 2 Stunden raus - auch nachts - um stubenrein zu werden. Erwachsene Hunde, bzw. die, die stubenrein sind, müssen mind.(!) 3x am Tag für bestenfalls eine Stunde raus. Also morgens, mittags und abends. Bei Wind und Wetter. Egal ob strömender Regen, brühende Hitze oder so - Hund muss raus. Sicherlich ginge in solchen Fällen (als reine Ausnahme) auch der Garten - aber der ersetzt niemals (!) das Gassi gehen.
Viele denken sich das der Garten reicht, aber nach 10 min schnüffeln ist der für den Hund langweilig. Kennt ja alles.

6) Neben Gassi gehen kommt Beschäftigung. Der Hund will gefordert sowie gefördert werden. Die meiste Beschäftigung findet draußen statt - Suchspiele, Agility etc.
Eine Hundeschule sollte auch besucht werden. Gerade bei Hundeanfängern. Die machen unbeabsichtigt öfter was falsch - aber das ist menschlich. Es ist die Kunst, aus den Fehlern zu lernen und diese nicht mehr zu machen.
Es gibt in der Hinsicht nur zwei Arten "Mensch":
- einer der dran bleibt und den Hund erzieht, ggf. mal falsch, aber daraus lernt und alles besser macht.
- einer der keine Lust mehr auf Erziehung hat und diese schleifen lässt. Daraus entstehen dann verzogene Hunde.
Davon sollte man dringlichste die erste "Variante" sein.
Hundeerziehung heißt übersetzt soviel wie "konsequent aber liebevoll". Schwierige Mischung - je nach Rasse muss man die perfekte Mitte treffen oder darf auch ein wenig schwanken bzw. ein wenig zu sehr bsp. liebevoll sein (und alles durchgehen lassen z.B.).

Es gibt so vieles, was man beachten und berücksichtigen muss.
Aber in deiner Situation, würde ich dir raten, noch zu warten.
Tierliebe heißt auch geduldig sein.

Kauf dir einen Hund, wenn alles in deinem Leben passt. Vorher warte bitte noch und akzeptiere die Entscheidung deiner Eltern.

Liebe Grüße

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Wenn nicht alle damit einverstanden sind solltest du es nicht versuchen. Wenn es dann nicht klappt muss der Hund drunter leiden wenn er dann wieder weg muss.

Zudem vermute ich du gehst noch zur Schule. Aber was ist danach? So weit kannst du noch garnicht planen. 

Warte lieber bis du mit der Schule fertig bist, nicht mehr zuhause wohnst und eine feste Lebens Grundlage hast. Wenn dann zeitlich ein Hund in dein Leben passt kannst du dir einen kaufen.

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Hallo Horses4

Das klingt ja alles gut und schön. Ab und an mal mit einem Hund Gassi zu gehen ist nicht zu vergleichen einen Hund den ganzen tag zu betreuen.

Was wird aus dem zukünftigen Hund, wenn du 6-8 Stunden in der Schule bist und deine Eltern Vollzeit arbeiten?

***Das mit urlaub ich eig nichtmal ein problem, denn ich habe eine freundin die auf ihn aufpassen würde***

Klar sagt die gute Freundin ja, aber erlauben es dann auch die Eltern? Den Hund zu betreuen und das dann 2-3 Wochen? Nicht die Freundin fragen sondern die Eltern.

Wenn deine Eltern unbedingt einen Hund haben möchten, hätten sie sich schon bestimmt einen geholt. Ein Hund muss von allen gewollt werden und von allen gleich erzogen werden. Macht da einer nicht mit ists schon schwieriger mit einer konsequenten Erziehung.

Ein Hund wischt sich nicht mit dem hintern den Teppich ab. Kauf deinen Papa doch ein Hundebuch zu Weihnachten.

Nebenbei du bist ja noch ein Kind, was wird aus dem Hund wenn du in einigen Jahren mit der Schule fertig bist , ein Studium beginnst oder eine Ausbildung? Sowas bringt oftmals einen Ortswechsel mit sich, wo man den Hund nicht mit nehmen kann. Sowas muss man alles mit einplanen.

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Kommentar von Horses4
13.12.2015, 18:31

danke erstmal:) das ist alles richtig. aber die eltern meiner freundin sind einverstanden usw

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Kommentar von Einafets2808
13.12.2015, 19:29

Und du bist dir sicher das die Eltern, die nächsten Jahre während ihr im Urlaub seid den Hund beaufsichtigen?

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Kommentar von Horses4
15.12.2015, 10:56

ja

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Vielleicht versuchst du auch mal sowas wie dich im Tierheim zu engagieren, das könnte deinen Eltern zeigen, wie wichtig es dir ist und dass du dich um alles kümmerst. Oder du nimmst mal einen Hund von Freunden etc für eine Zeit auf. Vielleicht klappt es ja :)

Aber:

ein Hund ist wirklich viel Arbeit und kostet auch einiges, man sollte sich das gut überlegen. Anfangs ist er nicht stubenrein, das macht natürlich viel Arbeit. Dann musst du ihn erziehen und (je nach Hunderasse) auch häufig raus. Du musst mit ihm zum Tierarzt und für ihn da sein. Dazu kommen natürlich diverse Kosten. Ich hab auch einen Hund, der jetzt zweieinhalb Jahre alt ist, und es war wirklich harte Arbeit ihn zu erziehen und kostet mich immernoch viel Zeit. Wenn du wirklich sagst, du willst alles für ihn machen und dich kümmern, musst du dir überlegen, ob du das wirklich schaffst; ich hatte am Anfang das Gefühl, ein Kleinkind zu haben.

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Nimm doch den hund mit dem du gassi gehst öfters mal mit zu dir nach hause vllt sieht es dein vater dann schon anders und ees gefällt ihm sogar und er sieht das hunde nicht so einen dreck machen wie er denkt .

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die Frage ist wie lange hält deine Euphorie für das Tier an? Ein Hund wird locker 13 Jahre alt!

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Versuche es einfach weiter. Die Argumente von deinem Vater sind nicht so gut, doch letztendlich bestimmen das deine Eltern. Aber überlege dir auch was mit dem Tier ist, wenn du mit der Schule fertig bist. Vor allem wenn Tierarzt Rechnungen kommen und alles. Ich kann solche Bedenken auch verstehen. Frage deinen Vater mal nach richtigen Argumenten, denn ein Hund ist in der Regel Stubenrein. Aber denke auch an später. Letztendlich kannst du das jetzt noch nicht entscheiden. Liebe Grüße

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Kommentar von Delveng
13.12.2015, 21:17

@ele777, 

es ist völlig nebensächlich, ob die Gegenargumente des Vaters gut oder weniger gut sind. Vater und Mutter entscheiden über den Kauf eines Hundes und wenn Vater oder Mutter oder gar beide nicht den Herzenswunsch nach einem Hund haben, dann geht das Ganze in die Hose. 

Nur Vater oder Mutter kann der "Rudelführer" sein und wird vom Hund als solcher akzeptiert. Niemals kann ein Minderjähriger diesen Platz einnehmen. Tochter oder Sohn können bestenfalls "Spielkameraden" sein.

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