Eltern unterstützen mich wenig beim Reiten

6 Antworten

Im Reitsport ist es ja so, dass es keine Altersbegrenzung nach oben gibt. Es gibt durchaus Reiter, die mit 70 noch in den hohen Klassen unterwegs waren. In deinem Fall würde ich dir empfehlen, die nicht "jetzt schon" eine RB auf einem Sportpferd zu suchen, sondern erstmal in dem Stall zu bleiben wo du jetzt bist und Reitunterricht zu nehmen. So wie ich das verstanden hast bist du auf dem Niveau des großen Hufeisens? Um an Turnieren teilnehmen zu können musst du besser reiten lernen und z.b. auch das Reitabzeichen machen. Beides geht auch auf Schulpferden und mit einmal die Woche Reitunterricht. Braucht halt vielleicht etwas länger, aber es ist möglich. In den meisten Vereinen ist es auch möglich mit den Schulpferde auf Turniere zu gehen, oder wenigstens beim vereinsinternen Turnier mit zu reiten. Wichtig ist auch, dass du nicht nur Reiten lernst, sondern auch den Umgang mit dem Pferd und Theoriewissen. Zumindest letzters kannst du dir auch anlesen, da brauchst du keine Reitstunden für. Wenn du dann "erst" mit 18 oder 19 anfängst mehr las einmal die Woche zu reiten und dir dann vielleicht auch eine RB suchst, mit der du auf Turnieren teilnehmen kannst und guten Unterricht nehmen kannst ist auch noch nichts verloren und dir ist kein Weg verstellt.

Also das große Hufeisen habe ich vor zwei Jahren gemacht. Mittlerweile kann fast ohne Ausbinder reiten, gut und weich stellen und insgesammt ist meine Reitlehrerin sehr zufrieden mit mir. Ich würde mich also nicht mehr als Anfängerin bezeichnen und außerdem kosten Reitabzeichen ja auch Geld :). Mit dem Pferd kann ich auch gut umgehen (ich habe schon viel Lob dafür bekommen) und bei mir wäre jetzt eben der Schritt gekommen, wo ein Mal die Woche aud Schulpferden nicht mehr reicht. Aber ich denke, unter den gegebenen Umständen hast du recht. Wie schon gesagt, habe ich ab dem nächsten Schuljahr etwas mehr Geld zu Verfügung. Mal sehen, was sich damit anstellen lässt

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@Ejela

Dann musst du trotzdem noch einiges lernen, bis du an Turnieren teilnehmen kannst ;) Das ist jetzt nicht böse oder abwertend gemeint, sondern nur eine Feststellung und soll Motivation sein dich weiter anzustrengen. Ich glaube du kannst auf Schulpferden noch eine Menge lernen. Reitabzeichenlehrgänge (oder auch Reitkurse allgemein) usw. kann man sich auch zu Weihnachten, Geburtstag usw. wünschen :)

Wenn es bei euch am Stall sowas gibt kannst du deine Reitlehrerin ja mal ansprechen, ob du nicht mal bei einem Turnier oder einer Vereinsfeier oder sowas mitreiten darfst, dann kannst du schon mal etwas "Turnierluft" schnuppern.

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@sunnysammy

Vielen Dank für deine guten Antworten! Ich werde mich bemühen, so viel wie möglich zu lernen und alle Chancen zu nutzen, die ich bekomme. Das mit den Ausbindern werde ich so machen. Auch wegen den Turnieren werde ich mal nachfragen. LG

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empfehlen, die nicht "jetzt schon" eine RB auf einem Sportpferd zu suchen, sondern erstmal in dem Stall zu bleiben wo du jetzt bist und Reitunterricht zu nehmen.

Noch mal 6 Jahre am Ausbinder?? Bei mir währe im Springen sie schon A/L-plaziert.

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@stefanweb

"Die ersten drei Jahre habe ich Reitunterricht bei einem (im Nachhinein betrachtet) nicht sehr qualitativen Stall (Abteilung, agressive Pferde, schreiende Reitlehrer etc.)genommen."

"Danach hatte ich ein dreiviertel Jahr lang Unterricht..."

" Nach dem dreiviertel Jahr Reitunterricht wollte ich mir eine Reitbeteiligung suchen, damit ich mehrmals die Woche reiten kann. Dort hatte ich allerdings insgesamt fünf Monate lang zwei Pferde, mit denen ich nicht zurecht kam und ein Jahr lang eine Stute, die ein so schwieriges Pferd war, dass man nicht aus dem Stall führen konnte, ohne dass es in die Luft ging."

Bedeutet für mich, dass sie quasi nur ein dreivirteljahr richtigen Reitunterricht hatte, weil sie die ersten 3 Jahre qualitativ sehr schlechten RU hatte, dann ein dreivirteljahr RU und dann eine RB, mit der sie nicht zurecht kam und wo sie wenig reiten konnte und kaum etwas lernen konnte. Sie reitet also nicht seit 6 Jahren, sondern quasi erst seit einem dreivirteljahr. Und das einmal die Woche. Da will ich sehen wie sie bei dir im L-Springen platziert wäre.

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@sunnysammy

Also ich sag mal so: In den ersten drei Jahren ist bei mir der Grundstein fürs Reiten gelegt wurden. Ich habe schon was gelernt, nur hätte ich das ich dem nachfolgenden Stall schneller gelernt. Im Moment bin ich einer der am meist gelobten im RU und wie gesagt, meine Pferde laufen nicht mehr am Ausbinder, sondern am Zügel. Und ich reite definitiv nicht so wie jemand, der ein dreiviertel Jahr reitet - im Gegenteil! Ich stelle diese Frage ja gerade, weil ich denke, dass ich für mehr als nur den RU bereit bin, aber nicht weiß, wie ich es erreichen soll. Ich werde die gute Ratschläge wahr nehmen und versuchen umzusetzen. L-Springen ist jetzt vielleicht doch etwas übertrieben, aber (da ich Springen eh nicht mag xD) könnte ich mich zu Anfang wenigstens für eine E/A-Dressur vorbereiten.

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hey :) ich habe so ein ähnliches Problem. Jedoch ist es bei mir so, dass meine Eltern mich sehr unterstützen und mich verstehen wir sehr mir der Reitsport am Herzen liegt. Doch bei uns ist es so, dass sie mir zb kein eigenes Pferd kaufen können oder Kurse bezahlen können da einfach das Geld fehlt (reiten ist ja nicht gerade billig). Bei mir ist es jz so: Ich helfe in der Früh ausmisten und füttern und dann darf ich selbstständig, also keine Reitstunde, reiten. Aber ich bin auch eher turnierorientiert und möchte dementsprechend auch an guten Kursen teilnehmen, die doch einiges kosten...vl frag in deinem Stall auch einmal nach, ob du irgendwas helfen kannst und dafür mit einem Pferd arbeiten darfst. Es reicht ja auch wenn du "nur" longierst, es ist zwar etwas anderes als reiten, doch genau so wichtig (wenn nicht sogar wichtiger). Und dazu wie du deine Eltern überzeugen kannst: Jede Eltern sind anders also weiß ich nicht genau über was sie sich schnell ärgern und wie sie nachgeben. Bei meinen würde es helfen, wenn ich einfach die ganze Zeit davon rede und immer wieder sage wie gern ich doch...hätte. Es dauert zwar sehr lange doch (manchmal) geben sie dann nach ;) Ich hoffe ich habe dir irgendwie weiterhelfen können :) lg

wenn du keine zeit hast für einen nebenjob und deine eltern nicht bereit sind, dir eine reitbeteiligung oder mehr als einmal reiten pro woche zu bezahlen, gleich ob sie es nicht können oder es einfach nicht einsehen, bleibt nur noch der gang zur oma oder tante, die vielleicht ganz froh ist, wenn du ihr einmal die woche beim putzen hilfst oder für sie einkaufst. du solltest dir auch überlegen, dass es mit mehr reitstunden oder einer reitbeteiligung bei turnierteilnahme nicht getan ist. du brauchst für auswärtige turniere einen hänger nebst passendem auto und fahrer (oder bist immer drauf angewiesen, dass dich jemand mitnimmt), musst startgelder bezahlen, brauchst turnierausrüstung, zb weisse reithosen, die schnell auf ewig "versaut" sind und brauchst vor allem viel zeit, weil wenn du wirklich in die hohen klassen willst, musst du mehr als zweimal die woche trainieren. und da würden deine eltern sicher argumentieren, wenn du DAFür neben der schule zeit hast, hättest du auch die zeit für einen nebenjob. auch fällt mir spontan die möglichkeit für dich ein, in den ferien auf einem gestüt zb ein praktikum zu machen, arbeit gegen kost, logis und reitstunden.

Vieln Dank für die schnelle Antwort! Das Praktikum und die Arbeit auf einem Hof ist wirklich eine sehr gute Idee. Und ja es stimmt, dass meine Eltern argumentieren, dass ich auch arbeiten kann, wenn ich Zeit für mehr Reitstunden habe. Ich werde in den Sommerferien zu meiner Oma gehen und dort zwei Wochen lang jeden Tag Reiten um meinen Sitz und alles zu verbessern. Denn ich merke, wenn ich nur einmal die Woche reite, ist in der Zwischenzeit wieder viel verlernt. Für die Reithose und das Sakko könnte ich ja noch sparen, aber die "laufenden Kosten" sind einfach zu viel für mich. Trotzdem, gibt es denn ein "zu spät", um erfolgreicher Reiter werden zu können?

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Das ist schon deprimierend wenn Kinder die gerade mal 5 Jahre reiten auf dem gleichen Niveau sind wie ich (sozusagen das Endniveau in dem Stall) und Kinder aus anderen Ställen die erst 5 Jahre reiten schon weiter sind (die springen schon gehen auf Turniere und haben teilweise schon eigene Pferde).

Vor 6 Jahren habe ich mein kleines Hufeisen gemacht und ich bin mittlerweile auf einem guten A-Niveau. Nur ich will besser werden.

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Jetzt habe ich überlegt ob ich den Stall wechseln soll. Vielleicht gibt es einen Stall wo ich mehr lerne, springen kann, ausreiten kann und Zeit mit den Pferden verbringen kann(Boxen ausmisten, füttern, Bodenarbeit, ohne Sattel reiten etc.). Aber schon gerne mehr als wie bisher 1x die Woche.

Oder ich suche mir eine Reitbeteiligung. Dort könnte ich vielleicht nicht mehr so viel lernen (oder ich nehme Reitunterricht mit der Reitbeteiligung und könnte dort auch vielleicht mal springen), dafür könnte ich alles machen was ich will: ausreiten, Bodenarbeit, füttern, Box ausmisten etc. Nur leider bin ich erst 14 Jahre alt(die meisten wollen mindestens 18 Jährige) bin nich mobil (kann kein Auto fahren),habe wenig Zeit und am Wochenende gar keine Zeit.

Außerdem nehmen meine Eltern meine Wünsche gar nicht richtig war. Die meinen vor Springen hätte ich viel zu viel Angst, für Tuniere wäre ich nicht Ehrgeizig genug und für eine Reitbeteiligung hätte ich viel zu wenig Zeit und Lust. Aber das ist alles nicht so! Ich bin sehr ehrgeizig (ich konnte es bisher nur noch nicht Zeigen), habe keine Angst vorm Springen und habe Lust auf eine Reitbeteiligung (die Zeit müsste ich mier irgendwie nehmen).

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