Eltern töten ihr Kind – WARUM?

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8 Antworten

Es ist ein heikles Thema. Aber eignentlich ist es ja so, dass mich das genauso schockt, wie all die unglaublich vielen Grausamkeiten, die Menschen zu begehen im Stande sind. Warum sind Menschen oft so maßlos grausam gegenüber anderen? Bei der Frage gelangen wir immer in Tiefen, die man eigentlich gar nicht gern beleuchtet- und zu niederen Instinkten, die aber nunmal da sind.

Die Situationen, in denen solche Frauen stecken, die ihre Kinder töten, kenne ich nicht -jedenfalls nicht aus nächster Nähe. Ich kann also ebenfalls nur spekulieren, und wenn ich versuche zu verstehen, so ist das nicht dasselbe wie rechtfertigen oder entschuldigen.

Häufig frage ich mich: wo waren die anderen? Wo war die Familie, die Nachbarn? Freunde, Beobachter? Haben wir nicht alle Verantwortung dafür, wenn wir wahrnehmen, dass bei unseren Nächsten etwas schiefläuft? Wer weiß denn, ob diese Mütter nicht irgendwie um Hilfe gebeten haben? Wie kann denn eine Mutter 9x schwanger werden und 9 Säuglinge töten, ohne dass je jemand etwas mitbekommt?

Viele Menschen wissen nicht, dass es Hilfe gibt oder welche Möglichkeiten es an Hilfe gibt. In manchen Familien sind Menschen mit der "Moral" aufgewachsen, dass man nie um Hilfe fragt, bittet. Dass man alles allein regelt. Und häufig wüssten sie nicht einmal, wo sie fragen sollten. Ich denke, dass es oft so anfängt. Ich habe als Nachhilfelehrerin auch Mädchen kennengelernt, die schwanger wurden und gezwungen wurden, das Kind auszutragen. Sie hätten gar nicht gewusst, wohin sich wenden, und selbst dann wäre die Familie hinter ihnen her gewesen/ist hinter ihnen her(gewesen). Es gibt alle möglichen Situationen, die einen Menschen zur ausweglosen Verzweiflung treiben können.

Nur, weil wir Wege sehen, und sie für einige von uns sogar selbstverständlich sind, müssen andere Menschen diese Möglichkeiten noch lange nicht wahrnehmen.

Ich bin selbst Mutter und ich liebe meinen Kleinen über alles, er ist mein Sonnenschein. Aber ich bin schnell überfordert und am Rande meiner Nerven. Hätte ich am Anfang nicht gewusst, dass ich Hilfe beanspruchen kann (Haushaltshilfe, Tagespflege u.a.), weiß ich nicht, wie das alles weitergelaufen wäre. Ich war trotz Hilfe oft an einem Punkt, wo ich dachte: wenn der jetzt noch eine Minute weiterschreit, dann drehe ich durch. Und hab ihn angeschrieen und es wenige Sekunden später bitter bereut. Er hat ja nicht aufgehört, wenn ich aus dem Zimmer ging...

Auch hatte ich nicht von Anfang an diese Mutterliebe in mir. Die ist erst langsam entstanden, gewachsen. Wir hatten auch den Nachteil, dass er ein Frühchen war und noch im KH bleiben musste. Die drei Wochen haben uns ein wenig entfernt, auch, weil ich nach der Geburt so kaputt war, dass ich nicht jeden Tag hinfahren konnte. Ich möchte mit meinen Zeilen über meine Probleme einfach sagen, dass man sich sehr leicht und schnell in Situationen befinden kann, wo eben nicht alles so einfach erscheint. Wenn ich anderen zuviel überließ/überlassen wollte, hatte ich auch das Gefühl, würde man mich als schlechte Mutter sehen. Und das Gefühl, unrecht meinem Kind gegenüber zu handeln. Es war die ersten Monate wirklich eine Gratwanderung zwischen Erschöpfung, Verzweiflung und Schuldgefühlen. Und dem mich Überwinden, mein Kind einer liebevollen Tagespflege zu übergeben - für den ganzen Tag. Es ist jetzt besser und mein Sohn und ich haben ein inniges Verhältnis aufbauen können. Er treibt mich nicht mehr soweit, dass ich nicht mehr kann und ich habe auch Kraft gewonnen. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch für diese Liebe, die ich jetzt mit ihm erfahren darf.

Nicht jede Mutter hat diese Möglichkeiten oder weiß darum oder kann ihren Stolz überwinden - wie sinnlos Stolz in dem Falle auch sein mag. Und da kommt dann eben das auf, wenn man nicht mehr kann, was Floeich schrieb: der Instinkt. Auch eine Art Selbstschutz.

Aber eigentlich kann sich hier keiner ein Urteil über diese Menschen erlauben, solange sie sie nicht kennen.

Zu Greimel: Ich kann Eltern verstehen, die den Mörder ihres Kindes töten wollen. Aber ich konnte den Ruf nach der Todesstrafe, nach Rache in einem Fall, in den man persönlich nicht verwickelt ist, noch nie nachvollziehen. Kein Mensch hat das Recht, einen anderen umzubringen. Wir sollten nicht Gott spielen.

Danke für Deine sehr offenen und zum Nachdenken anregenden Zeilen. Genau wie Du suche ich nicht nach Rechtfertigung oder Schuld, dass können wir als Außenstehende sowieso nicht. Aber es freut mich für Dich sehr, dass Du -allen Problemen zum Trotz- eine doch so gute Beziehung zu Deinem Kind aufbauen konntest (und dass es ja offensichlich umgekehrt genau so ist). Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass sich hieran auch in Zukunft Nichts zum Nachteil ändert.

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Ich möchte Dir danken für Deine Mutige und Aufrichtige Antwort, sie ist Dir sicherlich nicht leicht gefallen, gerade deshalb. Hut ab!

Gruß engelhaar!

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@engelhaar

Dank Euch 3en für Eure lieben Worte. Ich hatte Angst vor den Reaktionen zugeb... aber das brauchte ich ja offenbar nicht zu haben. :) Leicht gefallen ist es mir nicht, @engelhaar, auf der anderen Seite wollte ich unbedingt irgendwie erklären, was ich meinte, und ich weiß ich aus Erfahrung, wie wichtig das Einbringen persönlicher Erfahrungen in Diskussionen dafür sein kann... wobei ich das alles noch nie so formuliert hatte.

@Grisu: danke für Deine lieben Wünsche. Ich bin heute so glücklich mit Noël! Und er ist ein so freundlicher Junge mit einem ansteckenden Lachen. ;) Irgendwas hab ich wohl doch richtig gemacht.

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Offene und gute Worte, ganz toll! Uneingeschränkte Zustimmung!

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Auch ich finde wie du das man kein Urteil über Menschen machen sollte und wirklich Respeckt für deinen Mut zu deiner Geschichte

Lg Flöich

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Ich weiss fast nicht wie ich beginnen soll denn ich finde das dies eine sehr schwere und komplexe Frage ist. Es geht meiner meinung nicht darum wiso das eine Mutter tun kann es geht noch viel tiefer. Wiso kann ein mensch überhaupt töten? Wiso können Menschen Vergewaltigen? Wiso gibt es Amokläufer?

Meiner meinung nach sind das sehr gestörte Psychen die rot sehen.

Ich beschäftige mich sehr oft mit solchen Fragen und Denke dabei immer wie ein Mensch so weit kommen kann um solche Handlungen durchzuführen. Nicht falsch verstehen ich Rechtvertige keine solchen taten denn ich finde Sie Abscheulich.

Aber nun noch was DIrekt zur frage weshalb eine Mutter so was Tun kann. Ich kam nur auf eine Erklärung. Wir haben ja nicht nur der Verstand sondern auch der Instinkt wie ein Tier. In der Tierwelt gibt es auch (in sehr seltenen Fällen) Das das Muttertier Ihr Neugeborenes verstösst und nicht Lieben kann und es dann Verhungert oder die Mutter es sogar auffrisst. Nun das zum Instinkt. Doch eben wir sind Menschen und haben einen Verstand. Was nun wenn bei einer Mutter dieser Verstand aussetzt? Ich bin selber eine Junge Mutter und ich liebe unsere Tochter über alles doch weiss ich auch das die lieben kleinen einem an die Grenzen bringen können. Doch ich habe dann wenn ich nicht mehr konnte Sie schnell weinen lassen und ging auf denn Balkon 1 - 2 minuten Luft. Das hilft wunder man kann sich sammeln und ist dann wieder voll für das Kind da.

Wenn eine Mutter jedoch keine Gefühle für Ihr Kind aufbauen kann sollte Sie sich nicht schämen und es "Versuchen" "Allene" hin zu kriegen sondern sich Fachliche hilfe hohlen. Es schon im Spital sagen mit dem Partner reden oder sonst an jemand wenden und das sofort. denn dann ist diejenige auch keine Rabenmutter denn Gefühle kommen nicht auf Knopfdruck und man kann Gefühle aufbauen wenn sie nicht von anfang an sind aber eben mit hilfe und nicht ohne denn sonst könnte es eines Tages eskalieren und es kommt zu einer schrecklichen Tat und das ist dann unverzeihlich.

Sorry das ich so viel schreibe aber darüber könnte ich ein Buch schreiben so viel zusagen hab ich darüber.

Mich Interessiert einfach die Psyche eines Menschen und dessen Handlungen auch wenn vieles nie ganz nachvollziehbar sind.

Lg Flöich

Hey, Du brauchst Dich in keiner Weise zu entschuldigen. Ich finde Deine Gedankengänge sehr interessant. Ich möchte auch gerne versuchen, zu verstehen, warum eine Mutter oder ein Vater dazu fähig ist.

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Danke auch für Deine Worte und Gedanken! Kann viel nachvollziehen von dem, was Du schreibst.

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Ich würde das zwar niemals tun und missachte das auch total dass sie ihre Kinder umbringen, aber ich kann es irgendwie schon verstehen warum sie das tun.( Ich meine jetzt hier das 1. Kind, nicht die Mütter die schon mehr Kinder getötet haben) Angenommen sie werden ungewollt schwanger. Sie wollen das Kind eigentlich nicht. Haben es zu späth gemerkt oder kein Geld zum Schwangerschaftsabbruch, werden das Kind bekommen somit. Sie sagen niemandem etwas davon. Entbinden das Kind selber. Das Kind schreit - keiner sollte es höhren, die Hormone spielen verrückt. Sie sind total geschaft von der Geburt. Zack ist eine Hand auf dem Babymund. Es erstickt - Tot. Panik bricht in ihnen aus und sie werfen das Kind irgendwo hin. Es ist alles andere wie OK so zu sein. So verantwortungslos!!! Bereit zum Geschlechtsverkehr aber die Folgen will keiner wissen.

Hierzu ist schon sehr viel Gutes gesagt worden. Was ich mich jedesmal frage, wenn wieder ein Kind nicht leben durfte: warum wurde es nicht gleich verhindert?! Es ist heutzutage doch relativ leicht, zu verhüten, wenn man denn kein Kind will. Man kann es auch in einem gewissen Zeitraum noch abtreiben, wenn denn eine Panne passiert ist. Wenn aber eine Mutter es schafft, neun Monate das Kind in ihrem Leib wachsen zu spüren, und trotzdem keine "Tötehemmung" zu haben, dann kann ich mir nur einen Grund denken: Verdrängung. Was nicht sein darf, das nicht sein kann. Und wenn wenn es dann doch "da" ist: "weg damit" in Panik - und schon kann die Verdrängung wieder greifen.

Früher gab es klare gesellschaftliche Normen und Vorstellungen: Kein Geschlechtsverkehr vor der Ehe. Ehe erst, wenn berufliche Situation dies ermöglicht. Kinder, wenn die wirtschaftliche Situation so etabliert ist, daß alles für das Wohl der Kinder getan werden kann. Übrigens: Kinder sind nicht Besitz der Eltern sondern des Staates. Eltern sind lediglich "Erziehungsberechtigte". Insofern haben obige Vorstellungen auch sich in der Gesetzgebung niedergeschlagen. Der Kuppeleiparagraph wurde erst nach der restaurativen Adenauer-Ära abgeschafft. Dieser besagte, daß mit mindestens 5 Jahren Freiheitsentzug (damals hieß das sogar noch Zuchthaus) bestraft wird, wer der Unzucht Vorschub leistet. Darunter war zu verstehen, daß ein Vermieter von einem jungen Paar die Vorlage des Trauscheines verlangen mußte, wollte er eine Wohnung vermieten. Das wurde dann etwas laxer gehandhabt, führte aber zwangsläufig zur fristlosen Kündigung, wenn der Vermieter das Baby schreien hörte, was nun eindeutig auf den erfolgreichen Geschlechtsverkehr hindeutete. So standen viele junge Paare damals beim Kinderbekommen vor enormen Problemen.

Ob damals Kinder in ausweglosen Wohnungssituationen umgebracht wurden, entzieht sich meiner Kenntnis. Siche wäre dies ein Motiv gewesen. Ich möchte aber ausdrücklich betonen, daß ich Kindesmord für das abscheulichste Verbrechen, das es gibt, halte. Distanziere mich auch vehement von "Relativierungen" bezüglich dieser Motivlage.

Ich könnte mir aber gut vorstellen, daß heute, ohne Kuppeleiparagraph, die soziale und moralische Gesamtsituation einiger Leute ziemlich perspektivlos aussieht. Dann sollte man lieber wieder etwas die konservativen Moralvorstellungen, die ich oben geschildert hatte, in Betracht ziehen, um so etwas verhindern zu helfen.

Früher gab es gute Rundfunksendungen, wie "Abend für Junge Hörer" von Gerlach Fiedler, Karlheinz Harenberg, und.... Dort wurden "Judendprobleme" live diskutiert und in Höspielsituationen dargestellt. Diese heute als moralinsauer anmutenden Rundfunkbeiträge stellten auch einmal die Situation eines frisch verheirateten Paares dar. Was mich damals maßlos erschütterte, war der Ausspuch des Vaters des neugeborenen Kindes, daß er sich erst einmal daran gewöhnen müsse, daß im Schlafzimmer ja noch irgendeiner da ist außer der Ehefrau, der da atmet. Also, so hochneurotisch sind einige Leute. Ich möchte dieses Thema nicht weiter vertiefen, könnte ganze Romane über das Thema "unsere unfreundlichen Städte- oder unsere Umwelt aus Beton (Professor Mitscherlich)", wo expressis verbis gesagt wird, daß alles, was auf die Ausübung des Geschlechtsverkehrs hindeutet, zu den absonderlichsten und aggressivsten Reaktionen bei den hellhörigen Wohnungen führt, diese Hochhäuser eigentlich nur etwas für ältere Leute wären.

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@kbra01

ähh...und... Dethard Fissen. Und "Jugendprobleme", Entschuldigung. Das Aggressionspotential ist also latent oder offen vorhanden, richtet es sich gegen die anderen, Nachbarn oder sogar gegen eigene Familienmitglieder. Und vielleicht ist dieser Neurotizismus, die Intoleranz, sorry... vor allem der Männer... ein Grund dafür mehr, daß es in Deutschland so wenig Kinder gibt? Jetzt fehlt nur noch der Gedanke, daß diese Aggressionsbereitschaft politisch instrumentalisiert wird. Zulauf zu bestimmten politischen Gruppierungen, die sich wieder eine bestimmte Bevölkerungsgruppe als Sündenböcke für ihre eigenen Probleme ausguckt.( Terroristen-, Schleyer-Entführung, RAF vielleicht alles derartige Neurotiker mit Potenzproblemen?) Aber das ist ja ein anderes Thema.

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@kbra01

Zitat: Unsere unwirtlichen Städte, Alexander Mitscherlich (1908-1982)

"....Wer in einer dieser unwirtlichen Städte aufgewachsen ist, assoziiert das weniger mit Freiräumen und Entfaltungsmöglichkeiten als mit Verboten und Einschränkungen ("Das Betreten des Rasens ist untersagt"). Die Einförmigkeit der Stadt wird unter Umständen noch durch einen perversen Ordnungssinn der Eltern in der eigenen Wohnung verstärkt. Da der Wohnraum in den Städten extrem teuer ist, gibt es kaum noch Wohnungen, die groß genug sind, um das Kontaktbedürfnis der Familienmitglieder und ihr Bedürfnis nach zeitweisem Alleinsein gleichermaßen befriedigen zu können. Der Raummangel erlaubt es auch nicht mehr, dass drei Generationen in einer Wohnung zusammen leben.....

Die von Menschen gestalteten Städte wirken auf die Bewohner zurück und versagen beispielsweise bei der Sozialisation. Statt ein konstruktives Sozialverhalten zu fördern, sind die Städte heute so gestaltet, dass ein soziales Engagement erst gar nicht aufkommt, sondern der "Dschungelaspekt der Konkurrenzgesellschaft" (Seite 37) dominiert. Infolgedessen verbreiten sich destruktive Verhaltensweisen. Die Stadtbewohner vereinsamen. Man hält Distanz zu den Nachbarn.

Man versteht es nicht, zwischen schrankenlos zudringlicher Intimität und vollkommener Interessenlosigkeit aneinander die mittlere Distanz zu finden. (Seite 98)

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@kbra01

Finde ich sehr interessant. Die Kälte in unserer Gesellschaft und die soziale Verarmung, der Mangel an Großfamilien und Kontakten ist sicherlich Mit-Ursache für das Möglichwerden solcher Greuel; für das Übersehen von Hilfsbedürftigkeit oder sonderbaren Entwicklungen einer Person. Kann mich schlecht ausdrücken...

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@WildeFee

Ich finde, ganz im Gegenteil: Du drückst ich sehr gut aus. Ich denke auch, bei Jedem kommt rüber, was Du ausdrücken möchtest.

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Es ist schwer nchzuvollziehen - und auch die Tatsache, dass die meisten Fälle im Ostteil Deutschlands stattfinden. Wie Du schon sagtest - es gibt so viele Möglichkeiten, ein Kind abzugeben, wenn man als Mutter überfordert ist (oder glaubt überfordert zu sein.) Da muss man ein so kleines Wesen nit ümbringen.

Sieh auch mal diesen Thread, da stellte ich die farge nach dem in Hamburg eine Mutte ihr Neugeborenes vom balkon warf: Tragisch - warum töten Mütter ihre Neugeborenen statt sie zur Adoption freizugeben?

Gehst du hier auch Tötung von Kindern oder auf Schwangerschaftsabbrüche hinaus?

Ich habe dazu keine Worte mehr..was in deren Köpfen vorgeht ist mir ein Rätsel.Die sind bestimmt nicht mehr ihrer selbst...wenn man zu solch einer Tat fähig ist.Traurig ist das ..und wenn man sie vor Gericht sieht...dann haben diese Menschen keinerlei Regungen...furchbar !

Das ist ja das ganz besonders schlimme: Oftmals zeigen sie ja nicht mal Reue.

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@gri1su

Nur, weil ihr die Reue nicht seht, heißt es nicht, dass sie nicht da ist. Was bringt es Euch denn, dass jemand Reue sichtbar zeigt? Das macht das Kind auch nicht mehr lebendig.

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@WildeFee

stimmt, aber ich denke, am Verhalten vor dem Richter kann man schon sehen, ob Reue vorhanden ist, oder nicht. Wer innerlich nicht bereut, kann sie äußerlich auch nicht zeigen. Es macht kein Kind lebendig, aber vielleicht kann man dann etwas mehr verstehen.

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