Eltern sind traurig, weil ich nicht mehr gläubig bin..

17 Antworten

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Vielleicht wartest du mit dem Austritt noch eine Weile..... manche Dinge brauchen Zeit. Bleibt dein Entschluss, kannst du das so entscheiden wie es für dich im Moment richtig ist. Ich gebe selbst Firmunterricht und es ist so, dass ich auch ALLEN sage, dass sie AB JETZT so eine Entscheidung selbst treffen können, auch die Feier oder die Teilnahme....

Du kannst ja immer deine Entscheidung revidieren.... Beser ehrlich, wenn man nicht klar kommt, als geheuchelt oder JEMANDEN zu Liebe... Also einfach nochmal überdenken, was ist der wirkliche Auslöser, ruhig und sachlich miteinander reden.... und ich hoffe man gesteht dir zu, dass du DEINE Entscheidung triffst.

Zum Glauben an sich, man muss nicht absolut bibeltreu sein um ein guter Christ oder Mensch zu sein...ich denke Gott/Jesus wäre wohl der mildeste Richter.... Vielleicht findest du wieder Zugang....aber habe kein schlechtes Gewissen. Du bist ehrlich..und manchmal ist das eben nicht bequem .)

LG SAM

Eigentlich glaube ich schon länger nicht mehr an Gott und alles drum herum, so mindestens ein halbes Jahr.. Ich habe schon oft und lange darüber nachgedacht und bin eigentlich zu dem Entschluss gekommen kein Mitglied der Kirche mehr sein zu wollen, wie ich schon sagte. Ich habe nur jetzt erst meinen Eltern mehr davon erzählt, weil ich immer Angst vor der Reaktion hatte.. Danke für die gute Antwort!

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@gansleber

Gerne.. Ich habe meinen eigenen Weg gefunden und mir war der Glaube eine riesige Stütze . Aber jeder sollte und muss seinen Weg finden, das weiß auch meine Tochter..wie immer sie sich mal entscheidet....es ist akzeptiert auch wenn ich sicher Stellung nehme, aber ansonsten ist es mit der ERSTE WEG eine wichtige Entscheidung SELBST zu treffen und dann auch dahinter zu stehen...habe den Mut..und wie gesagt, sich erst mal distanzieren und sich eine Zeit zum FINDEN ein zu räumen, ist ein WEG.... so können sich beide Seiten langsam annähern... Auch so was muss man als Eltern abkönnen, du macht dir ja immerhin Gedanken.... @ganzsleber

Alles Gute

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@SAMNANG

Danke dir sehr. Stern freut mich

Lase dich nicht verbiegen, irgendwie findet sich immer der FÜR DICH richtige Weg. dafür alle guten Wünsche SAM

Man muss seine Wege gehen, aber auch den Mut haben, die Richtung zu ändern.

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Wir können dafür dankbar sein, dass wir in Deutschland Religionsfreiheit haben. Wenn man sich die Weltkarte anschaut, stellt man fest, dass viele Menschen dieses wichtige Recht leider nicht besitzen! Es ist aber sehr wichtig, dass jeder Mensch seinen Glauben frei entscheiden darf. Das gilt natürlich auch für dich, zumal du vom Alter her religionsmündig bist.

Deine Eltern meinen es gut mir dir und wollen dir nach ihrer Ansicht helfen. Aber nach der Lehre der Bibel muss sich jeder Mensch selbst für oder gegen Gott entscheiden und das in aller Freiheit. Es kann keinen Glauben durch Zwang geben, weil das kein richtiger Glaube wäre. Deshalb ist es ein wichtiger biblischer Grundsatz, dass sich jeder Mensch frei für oder gegen Gott entscheidet, natürlich mit allen Konsequenzen, die es nach sich zieht, wenn die Bibel Recht haben sollte (ein empfehlenswerter Artikel dazu: http://www.gottesbotschaft.de/?pg=3048).

Deine Eltern sollten dich also nicht bedrängen, sondern deine Entscheidung respektieren. Das heißt ja nicht, dass ihr euch nicht über den Glauben unterhalten und austauschen könnt.

Ich bin auch der Meinung dass du selbst entscheiden musst aber wenn dir deine Kirche zu streng ist dann such dir vielleicht eine andere es gibt viele Kirchen, die anders sind ich gehe in eine Gemeinde in der alles freier ist und ich glaube, wenn ich in einer Kirche wäre, in der es so streng wäre würde ich auch schon lange nicht mehr an Gott glauben. Du musst einfach deinen eigenen Weg finden an Gott zu glauben es ist ja dein Leben :)

Mit 14 Jahren bist du Religionsmündig. Du kannst also über deine Weltanschauung selbst entscheiden und dich kann niemand zwingen ein falsches Glaubensbekenntnis abzulegen oder einer Glaubensgemeinschaft anzugehören die an Dinge glaubt die deiner Weltanschauung zuwiderlaufen.

Den Kirchenaustritt erklärst du je nach Bundesland entweder beim Amtsgericht oder beim Standesamt. Leider werden für den Kirchenaustritt in den meisten Bundesländern Gebühren fällig. meist estwas um die 30 Euro, in manchen Gemeinden in Baden-Würtemberg können es bis zu 60 Euro sein. Du erhältst eine Bestätigung die du unbedingt sorgfältig aufbewahren musst um deinen Kirchenaustritt nachweisen zu können. Sollte deine Kirchengemiende behaupten du seiest Mitglied und du kannst den Austritt nicht belegen dann wirst du Kirchensteuerpflichtig und musst die Kirchensteuer für 5 Jahre nachzahlen.

Wenn du in der Lage bist wohlbegründete und wohlüberlegte Entscheidungen zu Treffen ist in deiner Erziehung mehr richtig als falsch gelaufen.

Ich wohne in Bayern, weiß nicht genau wie das hier ist mit den Gebühren für den Kirchenaustritt... Meine Eltern wollten mich als katholische, gläubige Christin großziehen, was sie ja auch geschafft haben, so bis zu meiner Firmung war ich absolut überzeugt, aber irgendwann kamen halt dann die Zweifel. Jetzt denken sie, sie hätten irgendwas bei meiner religiösen Erziehung falsch gemacht, aber dass ich nicht glaube, liegt ja an mir und meiner Meinung. Hach wie schön ist Meinungsfreiheit, muss man an dieser Stelle mal wieder erwähnen (;

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@gansleber

Du erklärst den Kirchenaustritt beim Standesamt. Du musst dich ausweisen, die Gebühr beträgt 31 Euro.

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@gansleber

@gansleber...so, wie ich dich hier einschätze, hast du dir es gut überlegt, aus der kath. Kirche auszutreten; du kannst stolz auf dich sein, diesen Mut -  auch gegenüber den eigenen Eltern - würde nicht jeder, der auch so denkt wie du, aufbringen...Respekt...liebe Grüße aus Köln

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Kann deine Elter schon verstehn, aber sie müssen deine entscheidung verstehn. Man kann nur mit dem Hetzen glauben und etweder man glaubt oder man glaubt nicht. Deine Eltern müssen deine Entscheidung akzeptieren, nicht unbedingt verstehn, aber akzeptieren.

Sie würden es schon akzeptieren, aber wenn ich mich jetzt mit Austritt usw. von dem Glauben abwenden würde, würden sie auch für mich beten und hätten Angst dass der Satan mich holt..

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@Misrach

In gewisser Maßen finde ich. Aber wenn ich selbst nicht beten will und nichts davon halte, dann bringt es mir für mein Leben ja auch nichts wenn andere für mich beten.

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