Eltern Scheidung - Was ist mit psychisch kranker Mutter?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Das mit den Psychologen glaube ich ihr nicht. Die lachen sie nicht aus. Die haben ja alleine eine Wartefrist von mehrern Monaten. Unwahrscheinlich, dass sie überhaupt einen Termin hatte.

Wenn sie oft mit Freunden weggeht, dann zweifle ich auch die Diagnose Depression an. Wer schwere Depressionen hat, der geht nicht mehr mit Freunden weg.

Sie soll zum Neurologen/Psychiater gehen und sich erstmal medikamentös einstellen lassen.

Wenn sie schwere Depressionen hat, ist sie gar nicht vom Psychologen behandelbar, wenn sie keine Medikamente nimmt.

Wenn ihr über 14 seid, könnt ihr eh mitbestimmen, zu wem ihr wollt. Und auch unter 14 geht es meist nach Kinderwillen. Da müßte die Mutter sich schon behandeln lassen.

Doch, sie nimmt schon Medikamente. Die haben bis vor kurzem auch gewirkt aber nicht mehr.

0

Deine Mutter leidet nicht unter eine Depression, wenn es ihr so mies gehen würde, dann könnte sie auch nicht mit den Freunden feiern gehen. Sie hat wohl einen starken Nachholbedarf und daher ist die andauernd weg. Wahrscheinlich wird sie eines Tages von ihrer Zechtour gar nicht mehr nach Hause kommen und euch alle alleine lassen. In dem Fall wäre eine Scheidung besser und sie müsste für ihren Lebensunterhalt selber aufkommen. Dann hätte Deine Vater endlich Ruhe und würde vielleicht irgend wann die richtige Partnerin finden.

Du weißt nicht, was Depression bedeutet und welche Erscheinungsformen sie annehmen kann. Tatsächlich ist die Flucht in die Partywelt ein verbreitetes Phänomen, nicht anders, als sich mit Alkohol oder Drogen aus dem Alltag zu flüchten, und typisch für Depressive.

Übrigens eine sehr verständnisvolle Antwort für ein ängstliches Kind 😠

0

Deine Mutter glaubt, dass die Therapeuten sich über sie lustig machen. Das stimmt aber nicht. Therapie bedeutet, dass man sich seine Schwächen eingestehen und an ihnen arbeiten muss, und das tut eben weh. Aber einen schmerzlosen Weg gibt es eben nicht.

Deine Eltern können versuchen, eine Haushaltshilfe von der Krankenkasse zu bekommen, damit wäre ein sehr belastender Aspekt schon mal aus der Welt. Einfach bei der Krankenkasse anrufen und fragen, was zu tun ist.

Eine Familientherapie erscheint mir in eurem Fall ratsam. Denn ihr leidet alle unter der Situation. Die Caritas, sowie kirchliche Einrichtungen (Diözese) haben Fachpersonal, das oft ohne Wartezeiten Termine vergibt, es ist zudem kostenlos.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft und alles Gute!

Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass die Psychologen deine Mutter nicht ernst nehmen und sogar auslachen!

Sie meint sie hat viel durch gemacht und die Psychologen glauben ihr nicht, dass das alles passiert ist.

0

Höchst unprofessionell.

0

Okay

1. Ich nehme an, dass dein Vater möchte, dass ihr mit ihm geht und deine Mutter, trotz allem, möchte, dass ihr bei ihr bleibt. Entweder deine Eltern regeln das unter sich oder der Fall wird vor einem Familiengericht entschieden. Da deine Mutter eine psychische Erkrankung hat ist es unwahrscheinlich, dass für deine Mutter und gegen deinen Vater entschieden würde.

2. Du bist minderjährig. Nicht in der Verantwortung für deine Mutter, auch wenn du das Gefühl hast. Am besten du suchst nach jemand anderem, der helfen kann. Großeltern? Onkel? Tanten? Und versuchst dich selbst daraus zu halten, so schwer es sein mag.

3. Wie gesagt, versuche Abstand zu gewinnen. Wenn du dich zu sehr auf deine Mutter konzentrierst, schadest du dir nur selbst. Deshalb wäre es wohl auch gar nicht so schlecht, wenn ihr mit eurem Vater geht, er kann euch ein stabiles Umfeld bieten, ihr könnt euch auf die Schule konzentrieren. Deine Mutter ist ja nicht aus der Welt. Du kannst sie besuchen.

Was möchtest Du wissen?