Eltern sagen, dass ich sexuell missbraucht wurde?

10 Antworten

Folgende zwei Fragen würde ich mir stellen:

Hilft es mir in der therapeutischen Entwicklung meine Eltern miteinzubeziehen bzw. es ihnen zu sagen, um auch mit Nahestehenden darüber sprechen zu können??

Machen sich meine Eltern selber große Vorwürfe was sie denn womöglich falsch gemacht haben müssen, dass ich zu diesen Diagnosen gekommen bin, bzw. geben sie sich fälschlicherweise selber die Schuld an allem?

Ich als Mutter habe als Pro, dass ich unbedingt wissen wollen würde was mit meinem Kind ist und hoffe, dass es sich mir anvertrauen würde und vor allem, dass ich es auf dem Weg unterstützen könnte, wenn nötig & möglich.

Als Contra wäre der Schmerz gegeben den man dann mit trägt und natürlich fragt man sich, ob man es denn nicht hätte verhindern können/sollen (ob es nun möglich war oder nicht).

Es ist auch eine Frage der Persönlichkeit und Stabilität/Labilität der Eltern, dazu ein kleiner Auszug:

Mein Contra als Tochter wäre es, meine eigene Mutter nicht mit einer großen Sache belasten zu wollen aber ich bin auch schon 33Jahre alt (ist nun also mein Bier), sie ist schon etwas älter (ich denke dabei an Herzprobleme) und zu guter Letzt wäre sie alles andere als hilfreich, da sie ein sehr dünnes Nervenkostüm hat und mit Probleme ihrer Kinder vollkommen überfordert ist. Sie ist einfach „zu weich“ und was ich so manches Mal wegstecken kann, ist für sie ein großes Drama, wenn es um ihre Kinder geht. Meine Diagnose als Bipolare hat sie schon schlecht verdauen können und das ist in meinen Augen kein großes Ding, seitdem verhält sie sich mir gegenüber anders, fässt mich mit Samthandschuhen an und das macht es nun wirklich nicht besser (vielleicht ist es aber auch genau das etwas, was manchen Menschen Trost spendet).

Mein Pro als Tochter wäre nur gegeben, wenn ich eine sehr gute Beziehung zu meinen Eltern hätte und mir gewiss sein könnte, dass sie mir dabei Halt geben könnten, anstatt es zu verschlimmern (wie meine Mutter es tut/täte).

PS: Wenn sich in dir der Wunsch aufdrängt sie einzuweihen, ist es vielleicht einfach der richtige Schritt (ungeachtet dessen, was ich schrieb). Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt, indem du dich (endlich) öffnen kannst und sich abseits der Psychologen mitzuteilen könnte ein Sprung ins kalte Wasser sein, der Heilung ebnet.

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Das ist insgesamt eine sehr schwierige Frage, die man dir hier schwer beantworten kann. Wenn du aber in einer Klinik bist, dann bist du doch dort auch sicherlich in psychotherapeutischer Behandlung oder? Mit dem entsprechenden Psychotherapeuten/Psychiater würde ich das besprechen. Viel hängt natürlich auch davon ab, wie dein Verhältnis zu deinen Eltern ist und ob du glaubst, dass sie Verständnis hätten und dir das eine Erleichterung wäre.

Ggf. kann natürlich auch eine Rolle spielen, von wem du missbrauchst wurdest und ob deine Eltern da in irgendeiner Beziehung zum Täter stehen. Das können wir alles nicht wissen und dir daher nur schwer raten...

Wenn du aber darüber nachdenkst, scheinst du ja den Wunsch oder das Bedürfnis zu haben. M.E. ist das häufig ein sehr guter Kompass.

Hast du mal in der Klinik bei psychologischen/therapeutischen Gesprächen das Thema angesprochen? Denke die können dich da evtl ganz gut beraten🤔 haben vermutlich auch öfters mit solchen Fragen mal zu tun. Ist schwierig zu beurteilen was der bessere Weg ist und denke dazu evtl ein ausführliches Gespräch im Rahmen der Therapie zu führen ist evtl sinnvoller als hier allgemein nach Pro und Contra zu fragen. Finde es kommt halt auch sehr stark auf die Situation und das Verhältnis zu den Eltern und allgemein so einige Faktoren an was nun vermutlich die bessere Wahl wäre und denke hier ist daher nicht unbedingt der beste Ort um bei deiner Entscheidung Hilfe zu bekommen.

Gute Psychosomatische Klinik oder Moderne Psychiatrie

Hallo! Ich suche eine gute Psychosomatische Klinik in NRW oder eine moderne Psychiatrie (am liebsten im Ruhrgebiet) Hat jemand von Euch schon "gute" Erfahrungen in einer dieser Kliniken gemacht?

Am besten für die Diagnosen: Esstörung mit Essattacken (Binge Eating) und Übergewicht Starke Depressionen Borderline mit starker Selbstverletzung Posttraumatische Belastungsstörung Ängste Soziale Phobie

Würde aber die Psychosomatische Klinik vorziehen, da ich in der Psychiatrie schon schlechte Erfahrungen gemacht habe und wenn dann nur in eine offene Psychiatrie gehen würde, wo ich jederzeit freiwillig gehen kann!

Und in der Klinik sollten keine 3-4 Bett-Zimmer sein (am besten auch Einzelzimmer verfügbar sein, da ich ein Atemgerät habe)

Außerdem kann ich NUR mit weibl. Therapeuten/Ärzten über meine Probleme reden (Aufgrund Trauma)

Sonst könnt Ihr auch Kliniken in einem anderen Bundesland vorschlagen! Danke!

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