Eltern pleite - Wie noch mehr sparen?

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Meines Wissens kann man über die Verbraucherzentrale eine Schuldnerberatung machen lassen kostenlos. Jedenfalls würde ich mich da mal melden und fragen, ob die eine Budgetbratung mich euch (Eltern) machen könnten, was noch wo eingespart werden könnte. Kann dein Vater erst mal einen Aushilfsjob in einer nahegelegenden Stadt machen? Also Teilzeit?

Im Sommer solltest du schon täglich duschen, meine ich. Alternativ kann man sich auch mit dem Waschlappen in der Dusche waschen, so dass man nur eine Schüssel voll Wasser verwendet.

Essen für die Schule: Es gibt schon günstiges Essen, das man mitnehmen kann. Ein Brot, selbstgebacken (50 Cent Backmischung oder etwas weniger für Mehl, Salz, Trockenhefe) reicht schon mal für alle für einen Tag oder für die Schule für mindestens 3 Tage. Darauf kann man günstig Wurst (zwei Packungen pro Woche = 2 € beim Discounter) oder Gurke (Butter, Salz/ andere Gewürze) essen. Oder du nimmst dir etwas von einer Reispfanne mit (Reis = 25 Cent pro Beutel, Paprika = 50 Cent pro Stück oder weniger, je nach Angebot, Tomate = 1,50 bis 2 € pro Kilo, Zucchini = 2 bis 3 € pro Kilo). So etwas kann man auch kalt essen.

Trinken solltest du schon. Du kannst eine Glasfalsche kaufen, den Inhalt verbrauchen und diese als Trinkfalsche mit Leitungswasser auffüllen. Inzwischen ist ja dieses aromatisierte Wasser mit Gurke oder Zitrone ganz groß im Trend, so kann man auch Leitungswasser etwas aufpeppen. Oder man mischt es mit abgekühltem Pfefferminz- oder Früchtetee, wenn man das mag.

Ich würde wirklich mal Kontakt mit der Verbraucherzentrale aufnehmen. Oft gibt es sehr viel Einsparpotenzial, ohne dass man sich etwas versagen muss.

Also bis H4 sind es ja noch ca. 2 Jahre, bis dahin kann sich ja noch einiges positiv ändern, aber Respekt, dass Du Dir jetzt schon Gedanken darüber machst.

Sowohl Du als auch Deine Eltern scheinen ja ziemlich "vernünftig" zu sein, so wie Du es schilderst. Dass Du dich weiter um einen Ausbildungsplatz bemühst und Dein Vater weiter um eine neue Beschäftigung ist ja selbstverständlich und muss man Euch sicher nicht sagen.

Was die aktuelle finanzielle Situation betrifft, so scheinen Deine Eltern zumindest neben der Hausfinanzierung keine größeren Schulden zu haben. Sehr vernünftig, dass Dein Vater einen Teil der Abfindung in den Hauskredit gesteckt hat.

Setz Dich mit Deinen Eltern zusammen und besprich mit denen, wobei ihr Geld einsparen könntet. Die müssen ja die Kosten tragen und können daher auch am besten übersehen, wo die größten Ausgaben anfallen. Den Strom "abdrehen" oder etwas weniger zu duschen bringt zu wenig. Ebenso, weniger zu essen bringt nicht genug, es sein denn, Du hast Dir bisher teures Fertigessen gekauft, daran könnte man natürlich einiges Geld sparen.

Wie gesagt, sprich Deine Eltern darauf an, wie Du sie finanziell entlasten könntest. Sie werden sich darüber sehr freuen und können das viel besser beurteilen als wir hier.

Und noch eine Anmerkung. Peinlich gegenüber anderen muss Dir die Situation absolut nicht sein, dazu gibt es keinen Grund. Man muss zwar nicht jedem gleich alles erzählen, aber je offener man mit seiner Situation umgeht, desto leichter kann es manchmal sein.

So dramatisch wie du es darstellst ist es sicher nicht.

Dein Vater ist in einer Transfergesellschaft d.h. die Ex-Firma deines Vaters hat massiv Stellen abgebaut. Er wurde nicht rausgeschmissen (negativ) sondern er wurde gekündigt. Die Transfergesellschaft zahlt Gehalt und initiiert sicher Weiterbildungsmaßnahmen. Wenn dein Vater nach der Transfergesellschaft immer noch keinen Job hat, dann gibt es erstmal ALG1 für ihn. Bis ihr (richtig) im ALG2-Bezug seid, vergeht noch Zeit. Fast 2 Jahre. Bis dahin könntest du schon eine Ausbildungsstelle haben und damit ein (kleines) Einkommen.

Deine Eltern haben einen Hauskredit abgezahlt oder zum Teil abgezahlt, sehr vernünftig. Du hast mit dem Konfirmationsgeld den Führerschein bezahlt, auch gut und richtig.

Zu viel Geld ausgeben!

Leute, ich hab ein Problem. Wenns ums Thema sparen geht, dann bin ich da nicht so vornehm. Ich hab die Gewohnheit, dass, wenn ich mir was in den Kopf setze, dass auch haben möchte. D.h. mein Lohn als Azubi ist Ende des Monats immer weg. Anfang des Jahres hatte ich mir wenigstens n tausender angespart. Aber dann hab ich ein neues Auto bekommen und schon wieder alles weg. Wie kann ich da einfacher umdenken? Ich meine, ich kann zufrieden sein, mit dem was ich habe. Jetzt hab ich vor ner guten Woche Lohn bekommen und schon alles weg für die neuen Alufelgen fürs Auto. So extrem wars noch nie oO Wenn ne größere Reperatur oder irgendne Zahlung innerhalb der nächsten 3 Wochen anfällt bin ich praktisch gearscht. Hab kein Geld mehr im Moment. Grad soviel, dass es die Spritkosten zum Arbeitsweg deckt. Ich brauch am Wochenende beim feiern auch nie Kohle, wie es andere immer versaufen. Ich investiers immer in Sachen, die, sagen wir mal...Nicht lebensnotwendig sind! Wie regelt ihr das mit euren Finanzen immer? Sollte ich jeden Monat einen gewissen Betrag auf die Seite legen oder einfach sagen: Was ich nicht zum Leben brauche, wird auch nicht gekauft oder ausgegeben? Eigentlich, wenn ich wollte bräucht ich im Monat vielleicht 100 € zum Leben, für dies und jenes. Es ist nur immer so verlockend -.- Früher gings doch auch ohne Kohle?

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Kündigung nach 14 Jahren. Was soll ich tun?

Vorab eine Kurzerfassung zu meinem Fall: - bin seit 2002 im Betrieb, seit 2008 als Abteilungsleiter beschäftigt (Leitung der gesamten Instandhaltung, tätig auch bei verschiedenen Invest, -Projekten). - meine Personalakte ist sauber; zum Jahresende immer eine Leistungsprämie bekommen. - seit Oktober 2015 neuer Betriebsleiter in der Firma - Februar 2016 Aussage vom Chef: „Wir müssen sparen und wir glauben, dass deine Arbeitsstelle falsch besetzt ist. Wir wollen mit Dir nicht mehr arbeiten, deinen Arbeitsvertrag werden wir auflösen.“ - März 2016 einen Aufhebungsvertrag bekommen. Abfindung mit Faktor 0,5 berechnet – keine Einigung. - April 2016 eine Verhandlungsrunde, von AG Faktor 0,55 vorgeschlagen – keine Einigung. - Mai 2016 betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen mit 9 Monaten Kündigungsfrist (wie im Arbeitsvertrag). Grund: Reorganisation-/ Umstrukturierung im Betrieb somit Verfall meines Arbeitsplatzes. Meine Aufgaben sind auf andere Mitarbeiter verteilt. - Widerspruch von BTR. Grund: laut Betriebsvereinbarung, die betriebsbedingte Kündigungen sind z.Z. ausgeschlossen. Die BTR sieht mich auch nicht als leitenden Angestellten. Außerdem hat sich festgestellt dass meine Kündigung nicht von berechtigten Person unterschrieben ist. - Zweite Verhandlungsrunde, AG bietet weiter Faktor 0,55; AN fordert Faktor 0,8 – keine Einigung - 07.06.2016 Ultimatum vom Chef: wenn ich keine Kündigungsschutzklage ausspreche, bietet er Faktor 0,6, meine Arbeit soll ich bis Februar 2017 weiter leisten. Ausnahme – im Fall, dass ich einen neuen Job bekomme, bietet er s.g. Turboklausur mit 50%. Wenn ich aber das Angebot nicht akzeptieren werde und die Kündigungsschutzklage ausspreche, dann ist es die Chefsache mich anderweitig loszuwerden. Er hat mir darüber Auskunft gegeben, dass meine Arbeit unter die Lupe genommen wird, streng überwacht und bei jedem möglichen Anlass eine Abmahnung ausgeschrieben wird. Er will persönlich dafür sorgen, dass ich nach den Strapazen leer ausgehe. Inzwischen fühle ich mich schon mit meinen Aufgaben „gelähmt“, bin von wichtigen Informationen ferngehalten und andere Mitarbeiter sind auch schon gegen mich sensibilisiert - was leider schlecht nachweisbar ist. Es ist mir auch klar, dass mein Abschied von diesem Arbeitsplatz sicher ist Ich persönlich kann mir auch aufgrund des enormen Vertrauensbruchs, eine weitere Beschäftigung nicht vorstellen. Also muss ich kurzfristig eine wichtige Entscheidung treffen. Ihr könnt mir bei der Entscheidung helfen. Danke.

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Eltern pleite, angst nach geld zu fragen

Hallo also, ich hab heute zufällig mitbekommen das meine Eltern pleite sind und nun hab ich angst sie nach geld zu fragen immerhin will ich es nicht schlimmer machen und mich nimmt das (auch in meinem jungen alter) ziemlich mit. Ich hab wirklich angst sie nach geld zu fragen.

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Ich bin in der Ausbildung und verdiene kein Geld!

Ich bekomme leider kein Taschengeld, aber ich bin ein Teenager-Mädchen die kaufen sich nun mal etwas gerne.

Ich finde es sehr ungerecht von meinen Eltern.

Ein Nebenjob kommt nicht in Frage, da ich sonst keine Kontrolle mehr auf die Schule habe.

Wie kann man sonst Geld verdienen? Ich hasse es nichts zu haben, ständig kauft mein Freund mir alles, immer gibt er mir alles aus, ich hasse es.

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Krass schlechtes Gewissen, egal was ich kaufe.

Leute, zurzeit plagt mich mein Gewissen wenn ich Geld ausgebe. Beispielsweise ein Auto, immer denk ich nach über sowas wie: "Soll ich das Geld doch nicht lieber sparen oder meiner Mutter geben?" Und nun da ich jetzt sicher bin dass ich ein Auto kaufen werde, möchte ich auch nun ein neues Handy, nämlich das Sony Xperia z2 wegen dem 19% Rabatt bei Mediamarkt. Statt 600 kostet der spaß nur 486. Nun denk ich wieder "Lohnt sich ein neues Handy, soll ich es lieber doch nicht ansparen?" Ich meine, das Geld hätte ich schon, da ich wirklich fast alles selber zahle und mit dem Nebenjob hätte ich die Kohle schon in ein paar Tagen (Monatsende = Lohn). Übrigens genügend Kohle hab ich auch jetzt schon für ein Handy+Auto. Dennoch plagen mich solche derartigen Gedanken, in einem Moment möchte ich das wirklich sehr in einem anderen bereue ich es auch und bin dabei total froh über den Kauf aber auch total enttäuscht dass ich Geld ausgegeben habe, ja ich weiß Geld ist nicht alles aber trotzdem.

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Da ich die Kohle nicht besonders Flüssig habe und mich die letzten Monate mehrere Rechnungen geplagt hatten, ist mein Notgroschen so langsam aufgebraucht und ich kann mir so bald nichts zu gutes leisten. Geplant ist ein gebrauchtes Auto zwischen 3000-4000€ (ich muss aber einen großen Teil noch sparen oder finanzieren, evtl. der Verkaufswert für mein altes kann noch abgezogen werden). Ich möchte diesmal ein etwas besseres Auto, Automatik brauche ich aber nicht unbedingt. Welches Auto kann man Gebraucht günstig kaufen, bei dem auch evtl. Reparaturen wegen Ersatzteilkosten, nicht zu hoch anfallen? Renault war ich bisher ganz zu frieden, möchte mich aber nach mehreren Modellen umsehen und kenne mich mit Autos nicht so gut aus. Es geht mir hier nicht um das Aussehen des Autos, allerdings könnte er gerne etwas bequemer als mein Twingo sein. Ich bin mal mit einem Renault Clio gefahren, den fand ich z.B. sehr bequem vom Fahren her. Etwas mehr PS wäre auch schön, aber 58PS (zumindest laut Rechner im Internet, im Fahrzeugschein steht 43) wie im Moment ist auch ausreichend.

Ich weiß, dass jetzt vermutlich viele Autoliebhaber schreiben werden, aber ich selbst möchte wirklich nur ein zuverlässiges Gefährt haben, welches hoffentlich nicht zu Reparaturanfällig ist. Ich habe nicht viel Geld zur Verfügung und fange auch erst am 17.09. einen neuen Job an, den ich erstmal in Teilzeit ausübe und erst nach erfolgreicher Einarbeitung in Vollzeit. Bisschen Angst vorm neuen Job habe ich auch.... zu Not kann ich erstmal ohne Auto zur Arbeit, aber möchte auf ein Auto nicht mehr verzichten, was zumindest die Autoliebhaber verstehen sollten. Man ist mit Auto einfach unabhängiger.

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